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Band: Grief Of War Homepage Grief Of War bei Facebook Metalnews nach 'Grief Of War' durchsuchenGrief Of War
Album:Worship
Genre:Thrash Metal
Label:Prosthetic Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:21.08.09
CD kaufen:'Grief Of War - Worship' bei amazon.de kaufen
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"Nicht wirklich zwingend"

Das Phänomen Retro Thrash scheint kaum aufzuhalten zu sein und hat nun auch das Land der aufgehenden Sonne erreicht. Das haben auch Prosthetic Records mitbekommen und sich prompt die Japaner GRIEF OF WAR unter den Nagel gerissen, um deren zweites Album „Worship“ auch dem Rest der Welt zugänglich zu machen.

GRIEF OF WAR versuchen sich nun eben wie so viele heutige Bands am klassischen Thrash Metal und im Hinblick auf „Worship“ darf sich dabei insbesondere der deutsche Fan geschmeichelt fühlen, denn neben den üblichen, unumgänglichen Bay Area-Reminiszenzen scheinen die Japaner sich auch an Formationen wie DESTRUCTION und KREATOR zu orientieren. Während letztere hin und wieder in den Riffs und Melodien durchblitzen fühlt man sich vor allem beim Gesang von Frontmann und Bassist Manabu Hirose an die Mannen um Schmier erinnert. Stimmlich passt der Herr auch bestens zum Dargebotenen, allerdings wirken seine Gesangslinien etwas unpassend und vermitteln den Eindruck, er würde leicht neben der Musik singen, was auch das größte Problem von „Worship“ darstellt. Wie hinlänglich bekannt machen japanische Metaller in Sachen Gitarrenarbeit ohnehin keine halben Sachen und daher sind auch GRIEF OF WAR technisch absolut auf der Höhe, weshalb sämtliche Songs mit absolut präzisen Hochgeschwindigkeits-Riffs und fulminanten, technisch perfekten Soli glänzen – hierbei seien dem Gitarrengourmet insbesondere „Captured Soul Eternity“ und „New Kind Of Wicked“ ans Herz gelegt. Letzteres ist allerdings gleichzeitig auch ein gutes Beispiel für die kompositorischen Schwächen des neuen GRIEF OF WAR-Albums, da es zwar durchaus mit diversen ansprechenden Parts aufwartet, gleichzeitig jedoch auch zerfahren und zusammenhangslos wirkt. Auch Lieder wie das groovende „Midnight Sun“ oder das rasende „Built My Brain“ wirken ob ihrer Qualitäten zu steril und erzeugen den Eindruck, die Band habe die üblichen Thrash-Versatzstücke wie Stakkato-Riffing und obligatorische Breaks aneinander gereiht, um möglichst authentisch zu wirken – leider führt das zum genauen Gegenteil. Ist „Worship“ ein paar Mal im Player rotiert, so vermag das Album zwar etwas mehr zu begeistern, kann aber immer noch nicht voll überzeugen.

Auf „Worship“ machen die Japaner zwar schon einiges richtig, ihre Kompositionen wirken aber insgesamt noch zu seelenlos, um den Hörer dauerhaft bei Laune zu halten. Ungeachtet dessen handelt es sich hierbei jedoch zweifelsohne um die bisher exotischste Retro-Formation – ob das ein Kaufargument ist, muss jeder selbst entscheiden, „Captured Soul Eternity“, „Built My Brain“ und „Worship“ könnten die Entscheidung allerdings erleichtern.

Trackliste:
01. Crack Of Doom
02. Disorder
03. Captured Soul Eternity
04. New Kind Of Wicked
05. Revolt
06. Built My Brain
07. Worship
08. Into The Void
09. Midnight Sun
10. Lost
Spielzeit: 00:43:53

Line-Up:
Manabu Hirose - Vocals, Bass
Ken Sato - Lead Guitar
Hiroyuki Inoue - Rhythm Guitar
Masatomo Otani - Drums

Gastmusiker:

Shane Gibson - Guitars
Thomas Meyns [Metalviech]
14.08.2009 | 04:04
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