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Band: Grift bei Facebook Metalnews nach 'Grift' durchsuchenGrift
Album:Fyra Elegier [Mini-CD]
Genre:Black Metal
Label:Nordvis
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:03.05.13
CD kaufen:'Grift - Fyra Elegier [Mini-CD]' bei amazon.de kaufen
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"Schwedischer Traditionalismus!"

Der lange nordische Winter und die Traditionen, die sich aufgrund des Klimas und der Mentalitäten der Leute herausgebildet haben, war für eine ganze Vielzahl von Black Metal Bands eine Quelle der Inspiration. Ganz ähnlich geht es dem neu gegründeten Projekt GRIFT, welches sich konzeptuell auf Schriftsteller und Poeten wie Johannes Edfelt, Pär Lagerkvist und Dan Andersson bezieht. Mit der Mini-CD „Fyra elegier“ wollen uns GRIFT im Frühling mit einer Scheibe voller herbstlicher Dunkelheit überzeugen. Na, ob das gut geht?

Insgesamt vier Songs mit jeweils ungefähr sechs Minuten Spielzeit erwartet den oder die geneigte HörerIn. Auch wenn es natürlich immer schwer ist, ein Urteil abzugeben, wenn man nur vier Songs zum Anhören hat, kann man zumindest ungefähr schon erahnen, wohin die Reise von GRIFT gehen wird. Die beiden schwedischen Herren [Perditor und J. Hallbäck] versuchen vor allem eines zu erreichen; die düstere, menschenleere und dunkle Atmosphäre der Black Metal Bands der frühen 90er nachzuzeichnen und dieser ihre eigene Note zu verleihen. Beginnen GRIFT im Eröffnungstrack „Dödens dåd“ noch mit einem relativ langen und folkloristischen Intro, welches einem gleich einen ordentlichen Nostalgie-Flash verpasst, verzichtet man im weiteren Verlauf auf musikalische Experimente [abgesehen vom Einsatz einer Erzählstimme] und erzeugt mit klassischen Stilmitteln und Instrumenten eine beeindruckend unheimliche und surrealistische Atmosphäre. Dabei sind die Songs durchgehend im langsameren Bereich angesiedelt und wissen vor allem durch die rohe, organische Produktion [die Drums scheppern ordentlich] und dem verdammt boshaften Organ von Perditor zu überzeugen. Innerhalb der Songs findet sich zwar relativ wenig Variation; das ist aber nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, wie bedeutsam das Stilmittel der Monotonie im klassischen Schwarzmetall gewesen ist. Nichtsdestotrotz lässt sich ein gefühlvoller und authentischer Zugang zur lyrischen Materie und zum musikalischen Erbe des Schwarzmetalls heraushören. Die Gitarrenriffs zeigen ein Gefühl für Melodien und verleihen den Songs auch die nötige Eingängigkeit, um den oder die HörerIn begeistern zu können. Man muss natürlich auf diese bedrückende und einsame Atmosphäre stehen, um sich für GRIFT wirklich begeistern zu können.

Wie schon bei STILLA scheinen Nordvis auch bei GRIFT ein gutes Händchen zu beweisen, spielen GRIFT ihren Black Metal doch so authentisch und so klischeefrei, dass man sich tatsächlich an die Hochphase des skandinavischen Schwarzmetalls erinnert fühlt. Trotzdem hat man es hier zunächst einmal nur mit vier Songs zu tun und GRIFT müssen uns erst noch beweisen, dass sie diese Spannung und Atmosphäre auch auf einem Full-lengh Album aufrechterhalten können. Das Potential dafür ist auf jeden Fall vorhanden und ich freue mich sehr auf mehr Musik von GRIFT!

Trackliste:
01. Dödens dåd
02. Förtappelsens folk
03. Den fångne
04. Bortgång
Spielzeit: 00:24:17

Line-Up:
Perditor - Gesang, Gitarre, Bass
J. Hallbäck - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
26.04.2013 | 12:57
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