.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Live-Berichte über Grimm
Mehr aus den Genres
CD Review: Lux Ferre - Atrae Materiae Monumentum

Lux Ferre
Atrae Materiae Monumentum


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Verlangen nach Verzweiflung"
CD Review: Waxen - Agios Holokauston

Waxen
Agios Holokauston


Black Metal
4 von 7 Punkten
"Roher Todesvogel"
CD Review: Dark Funeral - Diabolis Interium [Re-Issue]

Dark Funeral
Diabolis Interium [Re-Issue]


Black Metal
Keine Wertung
"Attera Totus Sanctus klingt auch nicht fetter!"
CD Review: Varg - Guten Tag

Varg
Guten Tag


Folk Metal, Pagan Metal, Viking Metal
4.5 von 7 Punkten
"Täglich grüßt der Wolf"
CD Review: Gorgoroth - Instinctus Bestialis

Gorgoroth
Instinctus Bestialis


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Die Flamme lodert wieder!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Grimm -- Heksenkringen
Band: Grimm Homepage  Metalnews nach 'Grimm' durchsuchenGrimm
Album:Heksenkringen
Genre:Black Metal, Folk Metal, Pagan Metal
Label:Displeased Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.04.07
CD kaufen:'Grimm - Heksenkringen' bei amazon.de kaufen
Share:

"Pagan Metal auf beispielhaftem Niveau!"

GRIMM – das sei gleich eingangs erwähnt - das ist holländischer Pagan/Black/Folk Metal auf höchstem Niveau. Nach bereits zwei veröffentlichten Alben [„Lasterkwaad“ / „Dark Medieval Folklore“ aus den Jahren 2000 / 2006] ist es deswegen auch nicht weniger unverständlich, vorher noch nie von diesem Trio gehört zu haben. Benannt nach einem südniederländischen Troubadour-Grüppchen, seinerzeit bekannt als die letzte druidische Sangesgruppe des Pagankultes und letztendlich im dunklen europäischen Mittelalter verbrannt durch die Hand der Spanischen Inquisition, bedienen sich GRIMM textlich der Geschichten, Sagen und Legenden der flachen Lande.

Lag es in der Absicht der Band, mit ihrem Album „Heksenkringen“ [niederl. „Hexenzirkel“] einen deutlichen Wink zu hinterlassen und den Angriff auf den Thron der europäischen Paganszene einzuleiten, so ist dies mehr als gelungen. Die acht Tracks bieten im Ganzen betrachtet eine abwechslungsreiche, nahezu perfekte Mischung aus schwarzmetallischer Klangeskunst, rohen, aggressiven Screams, von denen sich andere ruhig die ein oder andere Scheibe abschneiden könnten, atmosphärischer Untermalung, die angenehm dezent den Hintergrund bildet, und folkloristischer Gesangseinlagen [auch wenn diese ab und zu eine winzige Prise Eintönigkeit mit sich bringen]. Musikalische Längen sucht man hier jedoch vergeblich, denn GRIMM bieten ein hohes Maß an Vielseitigkeit. Schwermetallisch-rockige Kopfnickerparts, treibende Doublebass-Passagen und verträumte Melodien gehen im stetigen Wechsel einher. Dem gleich tun es die verschiedenen Gesangsparts. Gitarrenspiel und Drumming wissen ob ihrer stetigen Abwechslung besonders zu überzeugen. Vor allem den zweiten Song des Albums, „Verbranding Van Een Heks“ [niderl. „Verbrennung einer Hexe“], möchte ich an dieser Stelle als Anspieltipp empfehlen.
Die Klangqualität und somit die Produktion des Albums kann in diesem Genre nur als Vorbild dienen. Mag es im ersten Moment anmaßend erscheinen, sich selbst als „Pioniere der Unterwelt und Zauberer der schwarzen Künste“ zu bezeichnen, bleibt mir dennoch nichts anderes übrig, als den Jungs einfach Recht zu geben.

Mit „Heksenkringen“ gelingt GRIMM hoffentlich ein gewaltiger Sprung nach vorn. Was uns zu Wünschen übrig bleibt, sind ein paar Gigs auf dem ein oder anderen einschlägig bekannten [Pagan/Folk] Festival. Bewiesen ist jedenfalls, dass nicht alles Käse ist, was aus Holland kommt. Fazit: Macht Laune, rockt Herz und Körper und reißt einfach mit: klare 6 Punkte!

Trackliste:
01. De Witte Ruiter
02. Verbranding Van Een Heks
03. Zwarte Magie
04. Als Wederganger Dwalend
05. Heksenkringen
06. Van Drakenbloed Fel
07. Tovervaas Der Kwijning
08. Opera Van Der Nacht


Patrick Franken [Border]
08.05.2007 | 01:11
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin