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Cover von Grind Inc. -- Sudden State Of Hate
Band: Grind Inc. Homepage Grind Inc. bei Facebook Metalnews nach 'Grind Inc.' durchsuchenGrind Inc.
Album:Sudden State Of Hate
Genre:Death Metal
Label:Twilight
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:18.04.08
CD kaufen:'Grind Inc. - Sudden State Of Hate' bei amazon.de kaufen
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"Bundesliga - Tabellenführung"

GRIND INC. sollte mittlerweile jeder aufrechte Dässmäddel-Verrückte kennen, denn die beiden ersten Alben konnten gewaltig Staub aufwirbeln. Als eine der wenigen Bands des grob mit neuerem US Death Metal zu umschreibenden Genres schreiben die Krefelder nämlich Nummern, an die man sich schon nach ein paar Durchläufen erinnert. Ich sag nur: „While The Vile Wept“, „Glorification Of Violence“ oder natürlich „Intense Zombie Butchery“.

Was galt es also noch besser zu machen auf dem Album „that makes ’em or breaks ’em“? Mein persönlicher Wunsch war immer, dass die Gitarren etwas vitaler, saftiger und dynamischer klingen, damit die wirklich heftigen Pfunde, die auf den Hörer niedergehen, ihn etwas länger daran hindern, wieder hochzukommen. Tja – Ihr ahnt es schon – Santa Grind hat mich erhört. Die Klampfen braten wie Sau. Punkt 1 wäre also abgehakt. Weitere Verfeinerungen hat man im Songwriting vorgenommen. Zunächst das Grobe: Zu den dickeren Gitarren passen auch ein paar Grooves mehr. Doch keine Sorge – wer jetzt „Deathcore“ oder „Ausverkauf“ schreit, braucht sich nicht gleich einen Kamillentee zu bestellen. Die Songs grooven zwar mehr, kommen aber völlig trendfrei ums Eck und metzeln hauptsächlich noch immer so herrlich wie zuvor. Nur wirkt man inzwischen einfach aufgeräumter, was nicht zuletzt an den erneut gewachsenen instrumentalen und kompositorischen Fähigkeiten der Jungens liegt. Was Schlagwerker Adriano und Gitarrist Jan hier abliefern, spielt locker in der SUFFOCATION-Liga. Zudem ist der zweistimmige Gesang von Christoph Mieves und Tom Strater noch konsequenter abgestimmt worden und schneidet sich umso differenzierter ins Trommelfell. So viel zu den technischen Daten.
Die Details der Songs können mindestens genauso viel wie die Musiker, weshalb der Zuhörer erneut mit Todes-Hits am Fließband erfreut wird: Zum Beispiel die Abrissbirnen „Certifiably Insane“ und „Lack Of Credibility“. Aber natürlich auch das kriechende "Pact With Agony" und das grindige und mega-eingängige „Collateral Body Count“ sowie das rasant beginnende und dann widerwärtig böse abgeriffte „Voice Of Premonition“, das in einen alles zermalmenden Slampart übergeht. Das Beste aber steht am Ende und heißt genauso wie die ganze Platte: „Sudden State Of Hate“ ist das Epos des Krefelder Knüppelkommandos. Ein hymnisches Grundriff paart sich mit tollen Vocals, trifft auf irrwitzige Gitarrengimmicks in der Mitte des Songs, führt über eine MORBID ANGEL-Bridge am Ende in einen Moshpart, der noch mal alles fordert, bevor er den Hörer völlig zerhämmert zurücklässt.

Gratulation GRIND INC. Das ist euer „Number Of The Beast“. In dieser Form dürfte das Quintett nicht viel von der nationalen Konkurrenz zu befürchten haben. Dabei ist die Formel gar nicht so kompliziert: Anstatt die hohen technischen Fertigkeiten der Musiker permanent in den Vordergrund zu stellen, werden sie in die phantastischen Songs eingebunden, um diese noch besser zu machen. So bleibt man nachvollziehbar, aber dennoch erstaunlich virtuos.

Trackliste:
01. Certifiably Insane
02. Petrified Parasite
03. Lack Of Credibility
04. Pact With Agony
05. Collateral Body Count
06. Human Time Bomb
07. Hole In The Ground
08. Voice Of Premonition
09. To Descendants
10. Killustrating Your Demise
11. Sudden State Of Hate
Spielzeit: 00:40:52

Line-Up:
Christoph Mieves – Vocals
Tom Strater – Vocals
Jan Pelser – Guitar
Thomas Granzow – Bass
Adriano Ricci - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
14.04.2008 | 15:03
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