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Cover von Groan -- The Divine Right Of Kings
Band: Groan Homepage  Metalnews nach 'Groan' durchsuchenGroan
Album:The Divine Right Of Kings
Genre:Doom Metal, Hard Rock, Stoner Rock
Label:Soulseller Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:26.10.12
CD kaufen:'Groan - The Divine Right Of Kings' bei amazon.de kaufen
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"Nicht gerade wunderstöhn..."

Die Drohungen gegenüber den fiesen Gestalten, welche ein Album schon vor der Veröffentlichung ins Netz stellen und damit die wohlorchestrierte und perfekt abgestimmte Promo-Arbeit von Monaten sabotieren, beschränken sich oft auf das Androhen juristischer Konsequenzen und den Rauswurf aus dem Club der Promo-Empfänger.

Wie schön, dass GROAN mit ihrem zweiten Album „The Divine Right Of Kings“ einen anderen Weg gehen. Zwar sei man sich darüber im Klaren, dass die Scheibe ohnehin im Netz landen würde. Sollte dies jedoch durch einen treulosen Rezensenten geschehen wäre man nicht nur enttäuscht, sondern würde auch das tun, was insgeheim jeder von uns am meisten fürchtet: „If we find out you did it, we will find out where your mother lives and take her out to dinner and tell her what you did.“ Das kann keiner wollen. Und das nicht einmal, weil „The Divine Right Of Kings“ nichts für unsere Mütter wäre. GROAN befinden sich mit ihrem Zweitling in der guten Gesellschaft der andauernden Retro-Welle und mischen leicht staubiges BLACK SABBATH-Riffing mit uralten Hardrock-Vibes und Proto-Metal-Pathos. Damit könnte „The Divine Right Of Kings“, textlich offenbar von leicht humoristisch aufbereiteten Mittelalter und Satanismus-Themen getragen, eines der Alben der Stunde werden. Problematisch daran ist jedoch die Ausführung. Dass man etliche der Riffs schon in ähnlicher Form dutzendfach gehört hat – geschenkt. Aber GROAN fehlen die Zielsicherheit und die Durchschlagskraft, um wirklich im Ohr zu bleiben. Auch der Gesang wirkt oft eher fehl am Platze – was bei MANILLA ROAD und CIRITH UNGOL passt, kommt bei den musikalisch eher rockig ausgerichteten GROAN eher unfreiwillig komisch rüber.

Auch wenn man sich daran gewöhnt hat, bleibt „The Divine Right Of Kings“ bestenfalls unspektakulärer Durchschnitt. Dem Tipp der Band, sich Freunde einzuladen und mit Gras, Bier und Fäuste- sowie Haareschütteln Spaß zu haben, kann man natürlich trotzdem folgen. Aber dazu legt man vielleicht besser eine andere Scheibe auf!

Trackliste:
01. Weeping Jesus
02. Sacrificial Virgins
03. Magic Man
04. Dissolution
05. Atomic Prophets
06. Gods Of Fire
07. How Black Was Our Sabbath?
08. Let's Have A Pint At The Crooked Cock
09. Black Death
10. The Divine Right Of Kings
Spielzeit: 00:39:31

Line-Up:
Mazzereth - Gesang
Dan Wainwright - Gitarre
Leigh Jones - Bass
Chris West - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
22.11.2012 | 17:06
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