.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Archgoat - Heavenly Vulva [Christ's Last Rites]

Archgoat
Heavenly Vulva [Christ's Last Rites]


Death Metal, Grindcore
3.5 von 7 Punkten
"Staubsauger des Todes!"
CD Review: Glass Casket - A Desperate Man's Diary

Glass Casket
A Desperate Man's Diary


Death Metal, Death/Thrash Metal, Grindcore, Hardcore
5.5 von 7 Punkten
"Glassärge aus Nord Carolina"
CD Review: Aborted - Strychnine.213

Aborted
Strychnine.213


Death Metal, Metalcore
4.5 von 7 Punkten
"Abtreiben für Abgetriebene"
CD Review: Trauma - Archetype Of Chaos

Trauma
Archetype Of Chaos


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Polski Death auf Augenhöhe"
CD Review: Sinister - The Silent Howling

Sinister
The Silent Howling


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Tulpentod alter Schule"
CD Review: The Arkanes - W.A.R.

The Arkanes
W.A.R.


Alternative, Indie, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Überraschend starke Scheibe, besonders für Brit-Rock-Fans geeignet"
CD Review: Aborted - The Necrotic Manifesto

Aborted
The Necrotic Manifesto


Brutal Death, Death Metal
6 von 7 Punkten
"Todesblei-Manifest"
CD Review: Patria - Individualism

Patria
Individualism


Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Brasilien stürmt heran - noch auf einem Bein."
CD Review: Alvenrad - Habitat

Alvenrad
Habitat


Folk, Folk Metal, Psychedelic
5.5 von 7 Punkten
"Der niederländische Bär steppt!"
CD Review: Holy Moses - Redefined Mayhem

Holy Moses
Redefined Mayhem


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neu definiertes Chaos"
Cover von Grotesque -- Museum Of Human Disease
Band: Grotesque Homepage Grotesque bei MySpace.com Metalnews nach 'Grotesque' durchsuchenGrotesque
Album:Museum Of Human Disease
Genre:Death Metal
Label:Prime Cuts Music
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:01.11.07
Share:

"Talentierte Musiker mit langweiligen Songs"

Super, mal zur Abwechslung noch eine Band, die auf den originellen Namen GROTESQUE gekommen ist. Diese hier stammt jedenfalls aus dem Land der Koalas, Kängurus und Schnabeltiere und firmiert daher unter dem Slogan ‚Western Australian Death Metal’.

Wobei diese Bezeichnung wohl nur den wenigsten Lesern etwas über die Ausrichtung der Band sagen dürfte, sodass beigefügt werden muss, dass sich GROTESQUE weitgehend an technischem, US-amerikanischen Brutal Death Metal wie SUFFOCATION, DECREPIT BIRTH, DISGORGE, ORIGIN und CANNIBAL CORPSE orientieren. Das machen sie an und für sich auch gar nicht schlecht, obwohl es sich bei „Museum Of Human Disease“ erst um das Debüt des seit drei Jahren bestehenden Quartetts handelt. Vor allem die Finger von Gitarrist Mark Hawkins flitzen pfeilschnell und präzise über das Griffbrett und auch Drummer Trevor Owen hat so einiges auf dem Kasten. Zwei große Schwachpunkte sind indessen auszumachen: Das Gegrunze von Tarren Whitfield ist eindimensional, einschläfernd, ohne Wiedererkennungswert und vermag kaum Akzente zu setzen, während das Hauptproblem der Aussies schlichtweg darin besteht, dass sie keine interessanten Songs schreiben können. Handwerklich sind die Buben wie gesagt äußerst talentiert, aber was nützt alle Virtuosität, wenn die einzelnen Lieder annähernd austauschbar sind und zum einen Ohr rein und zum anderen wieder hinausrauschen, da GROTESQUE das nötige Händchen für Abwechslung und schlüssige Songstrukturen vermissen lassen, auch wenn sie nicht ausschließlich die Knüppel-aus-dem-Sack-Taktik fahren? Somit spielen sie trotz aller technischen Finessen im Gegensatz zu ihren Vorbildern, die eben genau diese Fertigkeiten an den Tag legen, auf sowohl Technik als auch Songs zu achten, noch eindeutig in der Regionalliga.

„Museum Of Human Disease“ ist beileibe kein schlechtes Debüt der Australier geworden. Es ist nur leider ein sehr anstrengendes, in dessen Verlauf der Hörer schnell anfängt zu ermüden, da sich die Lieder viel zu sehr ähneln und [noch] das nötige Etwas entbehren. Nur für Fans, die wirklich jede technische Brutal-Death-CD besitzen müssen. Schade eigentlich, denn bei GROTESQUE liegt das Problem nicht in der Beherrschung der Instrumente.

Trackliste:
01. Chaos Theory
02. Museum Of Human Disease
03. Internal Dimensions
04. Pulsating Cosmos
05. A World Dissolved
06. Eternities End
07. Disgust
08. Organ Lust
09. A Fate Worse Than Death
10. Omnipotent Antipode
11. Structural Evaporation
Spielzeit: 00:35:34

Line-Up:
Marc Hawkins – Guitar
Trevor Owen – Drums
Tarren Whitfield – Vocals
Simon Muller – Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
19.12.2007 | 23:24
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin