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Cover von Gruesome -- Savage Land
Band: Gruesome Homepage  Metalnews nach 'Gruesome' durchsuchenGruesome
Album:Savage Land
Genre:Death Metal
Label:Relapse Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:17.04.15
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"Tolle Hommage oder identitätslose Kopie?"

Bereits Mitte letzten Jahres hatten die US-Deather GRUESOME mit einigen Demo-Songs auf sich aufmerksam gemacht, zumal die Band voll und ganz dazu dient, Chuck Schuldiner [R.I.P.] und seiner Band DEATH gebührend die Ehre zu erweisen. Nun liegt das Debüt des Quartetts, „Savage Land“, auf Relapse Records vor.

Und was auf den ersten beiden Vorabsongs schon zu erkennen war, zieht sich natürlich auch durch das restliche Album: Matt Harvey [EXHUMED], der auch im Rahmen einer der „Death To All“-Touren als Sänger und Gitarrist fungierte, und seine Band haben hier ganze Arbeit geleistet, denn „Savage Land“ macht ganz einfach Spaß. Nicht mehr und nicht weniger. Dabei orientieren sich das Songwriting und auch der oftmals mit Chuck Schuldiner nahezu identische Gesang von Harvey an den ersten drei Alben von DEATH, d.h. „Scream Bloody Gore“ sowie vor allem „Leprosy“ und ein bisschen „Spiritual Healing“, und verfolgt diesen Weg konsequent weiter, ehe DEATH manchem Oldschool-Fan vielleicht zu „progressiv“ und zunehmend technisch anspruchsvoller wurden. Innovationen, Eigenständigkeit oder Ähnliches braucht und darf man bei GRUESOME demnach nicht suchen, aber das ist ja schließlich der Witz an der ganzen Sache. Was nicht damit zu verwechseln ist, dass die Band nicht ihr Handwerk versteht, denn hier sind allesamt versierte Musiker am Start – unter anderem noch Gus Rios [Ex-MALEVOLENT CREATION] oder auch der exzellente Lead-Gitarrist Dan Gonzalez [POSSESSED] –, die die Songs souverän, präzise und mit hörbarem Spaß an der Sache runterzocken. Hinzu kommen ein kultiges Artwork von Ed Repka [merkwürdig aussehende Kannibalen...], der bereits für die ersten DEATH-Cover verantwortlich war, ein sofort erkennbares Gastsolo von James Murphy [„Spiritual Healing“] im Song „Closed Casket“ sowie eine schön wuchtige und transparente Produktion – und fertig ist das Rundum-sorglos-Paket in Sachen DEATH-Hommage!

GRUESOME liefern mit „Savage Land“ ein rundum gelungenes Debüt ab, das jedem Fan der frühen DEATH oder auch des Oldschool-Todesbleis floridianischer Prägung Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger prima reinlaufen dürfte [Rezensent inbegriffen]. Wer sich schon immer gefragt hat, was passiert wäre, wenn DEATH auf der „Leprosy“-Schiene weitergemacht hätten, findet mit „Savage Land“ jedenfalls keine schlechte Antwort hierauf. Dennoch wird der Balanceakt zwischen den beiden Extremen „großartige Hommage“ und „blanke Kopie“ [ohne Eigenständigkeit] sicherlich für sehr geteilte Meinungen sorgen, macht eine Bewertung auch nicht gerade leicht und wirft zudem die Frage auf, ob ein zweites Album genau dieser Machart von GRUESOME überhaupt funktionieren könnte. Bei „Savage Land“ ist das jedenfalls meiner Meinung nach der Fall.

Trackliste:
01. Savage Land
02. Trapped In Hell
03. Demonized
04. Hideous
05. Gangrene
06. Closed Casket
07. Psychic Twin
08. Gruesome
Spielzeit: 00:35:37

Line-Up:
Matt Harvey – Vocals, Guitar
Daniel Gonzalez – Guitar
Robin Mazen – Bass
Gus Rios – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
22.04.2015 | 19:47
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