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Album:Spacebattleshiplove
Genre:Noisecore, Punkrock, Rock'n'Roll
Label:Gan-Shin Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.05.11
CD kaufen:'Guitar Wolf - Spacebattleshiplove' bei amazon.de kaufen
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"Krachwolf!"

Wurde ja auch Zeit, dass da endlich mal jemand Gerechtigkeit walten lässt. Und sei es nur in Form zweier Bonustracks auf dem Album, die nicht Japan- sondern Europa-exklusiv sind. Wer käme für eine solche Großtat besser in Frage als GUITAR WOLF? Und wer wüsste das nicht zu schätzen?

Nun will ich allerdings zwei Dinge nicht kategorisch ausschließen. Erstens ist es gut möglich, dass die seit Ende der 80er aktive Band trotz deutschsprachigen Wikipedia-Eintrags keiner kennt. Zweitens, und das wiegt eigentlich noch etwas schwerer, wird es eine erkleckliche Anzahl an Hörern vermutlich nicht schaffen, überhaupt ans Ende der 40 Minuten von "Spacebattleshiplove" durchzudringen. Zumindest nicht auf normalem Wege und ohne Gebrauch der Skiptaste, denn der Sound der drei Japaner ist schon etwas speziell. "Hoochi Coochie SpaceMan" eröffnet das Album mit bis an die Grenze zur Unkenntlichkeit übersteuertem und verzerrtem Bluesrock, der vor Klischee nur so strotzt und der zunächst an einen Witz vom Kaliber des "Stenkelfelder Blues-Festivals" denken lässt. Aber wer die Band zum Beispiel aus dem herrlich trashigen Film "Wild Zero" kennt, wird vom weiteren Verlauf von "Space Battleship Love" keineswegs überrascht sein. Denn GUITAR WOLF meinen es genau so. Rock'n'Roll, Punk und Noise sind die Zutaten, aus denen sich die Japaner ihren Krachcocktail mischen. Das der sich dann meist so anhört, als würden THE CLASH und UNSANE zusammen mit einem tollwütigen asiatischen ELVIS-Imitator in einer alten Waschmaschine einen Berg alter Schrottautos 'runtergestoßen, darf man als von der Band beabsichtigt ansehen – umso mehr, als das sie gelegentlich relativ klar differenzierte Klänge zur Entspannung einflechten, die oft in Verneigungen vor dem Blues oder verfremdeten Rockzitaten bestehen.

Ob man daran nun Spaß hat, hängt in erster Linie von der eigenen Einstellung bzw. dem eigenen Geschmack ab. Eine Vorliebe für scheppernden, hysterischen Rock und übersteuerten Sound sollte man schon mitbringen, um "Spacebattleshiplove" als das würdigen zu können, was es ist – ein amüsanter Haufen Krachsongs voll grotesk übersteigerter Rock-Klischees und guter Laune. Als Testballon darf man "Voltage Sepa/Han" heranziehen. Wer das abfeiert, wird auch den Rest mögen - und umgekehrt.

Trackliste:
01. Hoochie Coochie SpaceMan
02. Doberman Night
03. SPACEBATTLESHIPLOVE
04. FIRE EIGHTEEN
05. Voltage Sepa/Han
06. TEARS ARE VIOLENCE
07. Concrete Punk
08. Black Hole Mama
09. Dracula MerikA
10. Hakata Tactics
11.Egypt Rock [Bonus]
12.Jet Satisfaction [Bonus]
Spielzeit: 00:42:16

Line-Up:
Guitar Wolf - Gitarre, Gesang
Bass Wolf - Bass
Drum Wolf - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
30.05.2011 | 22:38
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