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Cover von Hämatom -- Keinzeitmensch
Band: Hämatom Homepage Hämatom bei Facebook Metalnews nach 'Hämatom' durchsuchenHämatom
Album:Keinzeitmensch
Genre:Heavy Metal, Industrial, Neue Deutsche Härte
Label:Rookies & Kings Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.09.13
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"Vielversprechend"

Die Metaller unter den Deutschrockern sind wieder da. Mit „Keinzeitmensch“ zeigen HÄMATOM sich von ihrer bisher besten Seite, soviel steht schon mal fest. Die vier Herren mit den durchaus originellen Künstlernamen zaubern auf ihrem neuen Werk doch das eine oder andere Leckerchen aus dem Hut.

Was machen HÄMATOM denn nun anders oder besser als ihre mittlerweile zahlreich vertretenen Kollegen der Szene? Ein wenig [späte] ONKELZ hier, ein wenig mehr RAMMSTEIN oder EISBRECHER dort, immer das gewisse Gespür für das richtige Quantum NDH zum richtigen Moment. Sogar die TOTEN HOSEN sind spürbar präsent, wenn auch eher dezent. Dennoch, irgend etwas ist an diesem Album dran, was heraus sticht. Das fängt schon bei der Optik, sprich der Gestaltung des Covers sowie bei der Namensgebung des Albums, an. Dann sind es gerade die Texte, die mich in ihrer dargebotenen Form schlicht und einfach ansprechen. Wenig von dem gewohnten Pathos, den man reichlich von anderen Vertretern dieser Zunft oft und reichlich geboten bekommt. Dafür viel Auseinandersetzung mit modernen Themen, alles lyrisch gut in Szene gesetzt. Nicht abgehoben, nicht platt, sondern relativ präzise auf den Punkt gebracht. Dazu passen auch die Songs drumherum, die sich mehr oder weniger im Mitteltempo bewegen, aber dennoch vielseitig strukturiert daher kommen. „Säulen des Wahnsinns“ ist ein fulminanter Auftakt, CHILDREN OF BODOM meets KNEIPENTERRORISTEN, „Ahoi“ könnte in der Tat aus einer RAMMSTEIN-Kiste entnommen sein, „Seelenpiraten“ kehrt den Punk heraus und geht voll nach vorn, während „Sing“ geradezu episch [inklusive Streichereinsatz] daher kommt. Da fällt mir bei der Gelegenheit noch der heimliche Höhepunkt des Albums ein, nämlich „Bester Freund, bester Feind“. Die Nummer beginnt mit absoluter Raserei, dann punktet der doch bekannte Text. Man bedient sich hier mal eben beim „Zauberlehrling“ vom guten, alten Goethe.

„Keinzeitmensch“ ist ein Album, welches irgendwo die Schnittmenge von Heavy Metal, Deutschrock, Industrial und Gothic abdeckt, ohne sich in diesem Genrewirrwar zu verzetteln. Klar, Haare in der Suppe gibt es immer, nichtsdestotrotz macht es einfach Spass, den Franken zuzuhören. Weh tut das Album keinem, es sei auch den Leuten einfach mal empfohlen, die sich bislang so gar nicht mit der Band HÄMATOM beschäftigen konnten oder wollten.

Trackliste:
01. Willkommen in der Unsterblichkeit
02. Säulen des Wahnsinns
03. Alte Liebe rostet nicht
04. Ahoi
05. Warum
06. Panik
07. Morgenrot
08. Seelenpiraten
09. Die vierte Macht
10. Sing
11. Bester Freund, bester Feind
12. Ketten der Macht
13. Genug ist Genug
14. Schutt und Asche [Bonus]
Spielzeit: 00:49:48

Line-Up:
Nord – Gesang
Ost – Gitarre
West – Bass
Süd – Schlagzeug
Frank Wilkens [Fränky]
02.10.2013 | 13:31
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