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Cover von Hämatom -- Stay Kränk
Band: Hämatom Homepage Hämatom bei Facebook Metalnews nach 'Hämatom' durchsuchenHämatom
Album:Stay Kränk
Genre:Alternative, Punk, Thrash Metal
Label:Soulfood
Bewertung:1.5 von 7
Releasedatum:15.01.10
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"Lyrisch verblödet, musikalisch kontrakreativ"

HÄMATOM – ein Hämatom ist ja bekanntermaßen ein Terminus der Medizin, der ein Blutaustritt aus verletzten Blutgefäßen ins Körpergewebe oder einer vorbestehenden Körperhöhle definiert. Mit „Stay Kränk“ entstehen gewiss lauter Blutergüsse und [bei Dauerkonsum] niemals verheilende blaue Flecke – im ganz penetranten auditiven Sinne...

Ein an Grenzdebilität grenzender Titel, proletarische Perversitäts- und Naivitätsspielereien lyrischer Art, bis ins Bodenlose belangloser und blechbüchsenartiger Einheitsbreisound und dann auch noch – als ultimatives I-Tüpfelchen gewissermaßen – klischeehafte Kreativitätslosigkeit in Form von Riffs und Arrangements der durchgelutschtesten Art… nicht gerade gute Voraussetzungen für eine gute, hör- bzw. genießbare Scheibe. Und es ist beileibe so: Bei HÄMATOM ist bedauerlicherweise rein gar nichts zu holen, ja, die ganze Platte ist Trauerspiel – und allen voran eine Groschentragödie, die keiner wahrhaftigen Würdigung oder sublimierenden Erwähnung würdig ist. Der Gesang nervt an allen Ecken, Enden, Endungen und Schlusssummen [ja, bitte lasst doch Antonio Banderas bei „El Mariachi“ singen!], die Drums poltern so derbst standardisiert und vorhersehbar auf die armen Trommelfelle des Hörers, dass einem der kalte Schauer [und dazu auch noch das versteckte Erbrochene von Silvester] über jeden Nerv des Gehörgangs schleicht. Textlich scheint man auch nicht fähig zu sein, über Kneipenparolenniveau, geschwängert von fauligen Fürzen und gepfeffert von Laienpoesie, zu kommen.

Die bemühten journalistischen Bestrebungen, diese flausige Band als Thrash-Version einer renommierten apokalyptischen Reiterschaft zu begreifen, erscheint im Lichte des Widersinnigen, Verfehlten und Übertrügerischen. Thrash findet sich wohl hie und da, doch wo ist der Metal? Ist das glühende Schwermetall wirklich als Äquivalent zu rein über Guitar Pro komponierten [besser: zusammengeschusterten] Gameboy-Fickereien zu interpretieren? Wohl kaum. Und genau diesen Eindruck vermitteln HÄMATOM mit „Stay Kränk“. Es mag meuterische Mäulerei sein, doch wird unser Markt allenthalben wirklich von massenkommerzialistischer Belanglosigkeit überschwemmt. Wo sind nur die Wut, die Leidenschaft, das Herzblut in den Plattenadern übrig geblieben? Vielleicht in Ansätzen auf „Schau Sie spielen Krieg“ oder „El Mariachi“ [mit Ausnahme des enervierenden Prollogesangs – wie weiter oben bereits exemplifiziert], auf weiten Strecken von „Stay Kränk“ droht man hingegen zu verdursten. Finger weg. Vom Kaktus lässt man sich schließlich nicht freiwillig stechen… Sorry Jungs, aber den Lorbeerkranz werdet ihr euch wohl erkaufen müssen und auf jenen kann man sich gewiss nicht ausruhen. Das ist und bleibt nur Caesarschen und Herkulischen Temperamenten vorbehalten.

Trackliste:
01. Friss oder stirb
02. Auge um Auge
03. Stay Kränk
04. Spieglein
05. Schau Sie spielen Krieg
06. El Mariachi
07. Eva
08. Sucht
09. Verpiss Dich
10. H.W.A.
11. Unser Ende
12. Scheissegal
Spielzeit: 00:43:04

Line-Up:
Nord (Gesang)
Ost (Gitarren)
Süd (Schlagzeug)
West (Bass)
Markus Amadeus Sievers [Lester Bangt]
28.01.2010 | 01:03
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