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Band: Hades Archer I Slaughtbbath Homepage  Metalnews nach 'Hades Archer I Slaughtbbath' durchsuchenHades Archer I Slaughtbbath
Album:Circus of Abominations I Antichristos Thanatos [Split-LP]
Genre:Black Metal, Black/Thrash Metal
Label:Iron Bonehead Productions
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:16.05.14
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"Waaaaaaaaaar!!!"

Von den Untiefen einer süd-chilenischen Stadt namens Valdivia stammt das Black Metal Projekt HADES ARCHER, das mit seiner brachialen Musik alten Werten der schwarzmetallischen Musik frönt. HADES ARCHER haben sich dieses Mal mit SLAUGHTBBATH, ebenfalls einer chilenischen BM-Horde, zusammengetan, um gemeinsam einen Split mit dem sperrigen, aber genialen Titel „Circus of Abominations/Antichristos Thanatos“ aufzunehmen.

Acht Songs, fünf davon von HADES ARCHER, drei von SLAUGHTBBATH [irgendwie logisch] erwarten denjenigen, der sich traut, dieses Werk in den Plattenspieler zu legen. HADES ARCHER beginnen mit dem atmosphärischen Song „The Pyre“, in welchem vor allem eine gurgelnde Erzählstimme in den Vordergrund gerückt ist, bis dann ab circa der Hälfte des Songs mit den Blast Parts und dem Double Bass alles vernichtet wird, was sich einem in den Weg stellt. Weiter geht es mit „The Hell Explodes on Earth“, bei welchem wenig Veränderungen zu verzeichnen sind [allerdings gibt es ein Gitarren-Solo] – Knüppelfaktor 100! Lediglich die Vocals variieren im Vergleich zum eröffnenden „The Pyre“ und wirken eher gesprochen als gesungen, wobei auch immer wieder Effekte eingesetzt werden, um die Vocals zu verzerren bzw. zu verändern. Ansonsten wissen hier vor allem die Stakkato-Drums, welche einem das Ohr zerfetzen, zu überzeugen. Auch auf den restlichen Songs kann man sich auf die Knüppelorgie von HADES ARCHER verlassen, insofern muss hier nichts mehr diesbezüglich geschrieben werden. SLAUGHTBBATH geben sich ebenfalls auch keine Blöße, fahren die Brutalität allerdings etwas zurück, was aber vor allem damit zu tun hat, dass die Drums nicht so dermaßen in den Vordergrund gemischt wurden und der Sound ganz allgemein etwas dumpfer ausgefallen ist. Brachialität und Brutalität stehen aber auf „The Grand Dialogue“, dem „Opener“ von SLAUGHTBBATH, nach wie vor im Vordergrund, auch wenn innerhalb des Songs etwas mehr Variation zu finden ist, als dies bei HADES ARCHER der Fall ist. Dies hängt auch damit zusammen, dass die Songs etwas länger ausgefallen sind als bei SLAUGHTBBATH und darum von vornherein etwas weniger direkt auf den Punkt kommen können. Der größte Unterschied zwischen den beiden Bands sind – neben der schon erwähnten Produktion – vor allem die Vocals, die bei SLAUGHTBBATH wesentlich klassischer und traditioneller ausgefallen sind.

Zwei chilenische Bands, roher und dreckiger Sound á la SARCÓFAGO, VULCANO, NIFELHEIM und DESTRÖYER 666 und eine dazu passende LP-Aufmachung = schicke Sache! Wer komplexes Songwriting, intelligente Bridges und Hooklines oder ähnlichen Unsinn sucht, der soll sich von dieser LP fernhalten. Hier geht es um brachiale Gewalt und Totalschaden und genau das liefern sowohl HADES ARCHER als auch SLAUGHTBBATH. Muss man nicht unbedingt haben, aber könnte Fans von dreckigem Black Metal aus Südamerika auf jeden Fall ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Hail Death!

Trackliste:
01. HADES ARCHER - The Pyre
02. HADES ARCHER - The Hell Explodes on Earth
03. HADES ARCHER - Tempest
04. HADES ARCHER - Portals
05. HADES ARCHER - The Ascention
06. SLAUGHTBBATH - The Grand Dialogue
07. SLAUGHTBBATH - Mortal Paradigma
08. SLAUGHTBBATH - Black Revelation of Death
Spielzeit: 00:25:00

Line-Up:
HADES ARCHER:
Nabucodonosor III - Gesang, Bass, Gitarre
Skullcrusherhammer - Drums

SLAUGHTBBATH:
Negro - Drums
P. Skullshredder - Gitarre
D. Desecrator - Gesang, Bass
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
16.06.2014 | 13:32
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