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Cover von Haggard -- Tales Of Ithiria
Band: Haggard Homepage Haggard bei Facebook Metalnews nach 'Haggard' durchsuchenHaggard
Album:Tales Of Ithiria
Genre:Death Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Drakkar
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.08.08
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"Neue Ideen müssen her"

Keine Überraschungen beim Münchener Symphonic Death Metal-Flaggschiff HAGGARD. Die Scheibe ist musikalisch beinahe 1:1 mit allen bisherigen Werken austauschbar. Ideenkrise?

Das phantastische und augenblicklich Gänsehaut erzeugende Intro [gesprochen von Drumgott Mike Terrana] verspricht einen wahrhaft ergreifenden Streifzug durch das Fantasie-Land Ithiria. Doch schon mit Einsetzen des folgenden Titelsongs macht sich Ernüchterung breit: Das Meiste war schon mal da. Vor allem die Streicher- und Bläsersätze sowie die Sopranstimmen kommen manchmal wie reines Pflichtprogramm rüber, das auf jeder CD den immergleichen Skalen folgen muss. War „And Thou Shall Trust The Seer“ noch revolutionär, „Awaking The Centuries“ perfekt und “Eppur Si Muove” immerhin noch herausragend, so klingt “Tales Of Ithiria”, für das man geschlagene vier Jahre gebraucht hat, paradoxerweise ein wenig nach Schnellschuss. Die Melodien gleichen denen der Songs auf den Vorgängerwerken oft bis aufs Haar, der Gitarrensound ist ebenso gesichtslos wie immer, die Growls sind okay, aber unvariabel.
Das soll jedoch kein Verriss sein – es gibt auch ein paar sehr gute Seiten an „Tales..“. So ist zum Beispiel der cleane Männergesang besser und stimmungsvoller geglückt als auf anderen HAGGARD-Veröffentlichungen [„La Terra Santa“ mag hier als Referenzstück gelten]. Und auch die Chöre und Gesangsduette verdienen für die ergreifende Umsetzung höchstes Lob. Man höre beispielsweise „Upon Fallen Autumn Leaves“. Auch die Verstärkung der immer schon vorhandenen Soundtrack-Elemente fällt positiv ins Gewicht. Man kann sich die Szenen der Geschichte mit geschlossenen Augen prima vorstellen. Zuletzt wäre noch die Coverversion von „Hijo De La Luna“ zu nennen, die nicht peinlich berührt, sondern sich mit opulenter klassischer Instrumentierung und ein paar Bratklampfen gut ins Gesamtkonzept einfügt.

Zwiespältiger Eindruck also. Leute, die noch nie ein HAGGARD-Werk gehört haben und mit der Art der musikalischen Umsetzung dieser Mammut-Band grundsätzlich etwas anfangen können, mögen „Tales..“ vielleicht für die Platte des Jahres halten. Wer sich aber seit einer Dekade mit der Truppe um Mastermind Asis Nasseri beschäftigt, könnte unterstellen, dass hier einfach ein bewährtes Konzept in regelmäßigen Abständen aufgewärmt wird. Und dafür sollte sich diese großartige Ausnahmeband einfach zu schade sein.

Trackliste:
01. The Origin
02. Chapter I - Tales Of Ithiria
03. From Deep Within
04. Chapter II - Upon Fallen Autumn Leaves
05. In Des Königs Hallen (Allegretto Siciliano)
06. Chapter III - La Terra Santa
07. Vor Dem Sturme
08. Chapter IV - The Sleeping Child
09. Hijo De La Luna
10. On These Endless Fields
11. Chapter V - The Hidden Sign

Spielzeit: 00:42:50

Line-Up:
Asis Nasseri - Guitar, Grunts, Vocals
Luz Marsen - Drums
Claudio Quarta - Guitar
Andreas Nad - Bass
Su Ehlers - Soprano
Veronika Kramheller - Soprano
Fiffi Fuhrmann - Tenore, Crumhorn
Hans Wolf - Piano, Organ, Cembalo
Judith Marschall - Violin
Michael Stapf - Violin
Ally Storch-Hukride - Violin
Steffi Hertz - Viola
Patricia King - Violoncello
Anna Batke - Flute
Johannes Schleiermacher - Violoncello
Ivica Kramheller - Violone
Florian Bartl - Oboe
Michael Schumm - Timpani, Bells, Classical Percussion
Andreas Fuchs - Corno
Mark Pendry - Clarinet

Guests:

Mike Terrana - Speaker's Voice
Dieter Roth - Guitar
Lulyta Garza - Vocals on "Hijo De La Luna"
Michael Gründel - Tenore
Sylvia Lindauer - Soprano
Konrad Nägeli - Classical Guitar
Julia Schweigger - Flute
Mathias Kirchgeßner - Guitar
Rebecca Faviola - Concert Harp
Pre-Thiria Orchestra

Marcus Italiani [Mattaru]
02.09.2008 | 14:20
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