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Reviews von Hail Of Bullets
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Cover von Hail Of Bullets -- On Divine Winds
Band: Hail Of Bullets Homepage Hail Of Bullets bei Facebook Metalnews nach 'Hail Of Bullets' durchsuchenHail Of Bullets
Album:On Divine Winds
Genre:Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:08.10.10
CD kaufen:'Hail Of Bullets - On Divine Winds' bei amazon.de kaufen
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"Nicht göttlich, aber prima"

Ein Weilchen hat es gedauert – zur Überbrückung gab es noch die „Warsaw Rising“-EP –, aber nun legen HAIL OF BULLETS um Goldkehlchen Martin van Drunen mit „On Divine Winds“ ihre zweite Full Length vor – die nicht ganz an das Debüt „… Of Frost And War“ heranreicht; soviel sei schon einmal verraten.

Doch immer der Reihe nach: HAIL OF BULLETS präsentieren sich anno 2010 ein wenig gemäßigter, aber natürlich immer noch recht brutal und aggressiv, streuen aber vermehrt Melodien ein, haben das Tempo etwas gezügelt, und auch Martins Gekrächze klingt weniger fies und abartig wie noch auf dem Erstling. Das ist ein bisschen schade, denn somit wird auf „On Divine Winds“ ein bisschen das Ungestüme und Schonungslose zurückgestellt und mehr auf epische Atmosphäre gesetzt. Dies zeigt sich vor allem in der zweiten Albumhälfte, da viele der Nummern ähnlich mit einer getragenen Melodie beginnen – etwas mehr Abwechslung hätte da nicht geschadet. Aber langsam: Das ist weitgehend Jammern auf hohem Niveau, denn so sehr hat sich der Sound der Niederländer nun wirklich nicht verändert, denn HAIL OF BULLETS stehen immer noch für simplen, aber effektiven Old-School-Death, der mit der richtigen, geschickten Mischung der Bestandteile aufwarten kann. Zum Beispiel beim schnellen Opener „Operation Z“, dem wunderbar treibenden „On Choral Shores“ oder auch dem groovenden Doppelpack „Tokyo Napalm Holocaust“ und „Kamikaze“ mit seinen schleppenden, unheilvollen Passagen. Zwischendrin blitzt dann immer mal wieder der Schwedentod auf, was auch klanglich kein Wunder ist, da Dan Swanö wieder für das Mastering gewonnen werden konnte, und auch die englischen Bolzenwerfer schimmern mehr als nur einmal durch [„Full Scale War“]. Und wie die Titel schon erahnen lässt, ist der Zeitrahmen zwar immer noch der Zweite Weltkrieg, jedoch wurde der Schauplatz diesmal von Europa in den Pazifik verlagert, da der dortige Krieg zwischen Japan und den USA genauer thematisiert und beleuchtet wird – von Kriegsverherrlichung oder Parteinahme wird aber zum Glück nach wie vor abgesehen. Passend zum Thema ist übrigens auch das stimmungsvolle Artwork geworden, das zusammen mit dem „Fliegerangriff“-Intro einen guten Einstieg in die Thematik bietet und somit ein schlüssiges Gesamtpaket darstellt.

„On Divine Winds“ ist insgesamt eine wirklich gelungene zweite Full Length von HAIL OF BULLETS, die erfreulicherweise gar nicht erst den Versuch gestartet haben, einfach nur „… Of Frost And War, Teil 2“ zu schreiben, sondern bewusst einige neue Wege gehen, ohne dabei ihren Sound gänzlich über den Haufen zu werfen. Dafür wirkt „On Divine Winds“ neben der Musik allerdings auch von der Produktion her ein wenig ‚glatter’, eingängiger und melodischer, was HAIL OF BULLETS insgesamt gut steht, aber dadurch unterm Strich knapp nicht das brutalere und irgendwie bösartigere, bitterkalte 6-Punkte-Debüt zu toppen vermag – denn das schlägt nach wie vor ein wie eine Bombe [um mal bei der Thematik zu bleiben…]. PS: Als Bonus-Track auf der Limited Edition inkl. Bonus-DVD gibt es übrigens noch den Song „Sugar Loaf Hill“ obendrauf.

Trackliste:
01. The Eve Of Battle
02. Operation Z
03. The Mukden Incident
04. Strategy Of Attrition
05. Full Scale War
06. Guadalcanal
07. On Choral Shores
08. Unsung Heroes
09. Tokyo Napalm Holocaust
10. Kamikaze
11. To Bear The Unbearable
Spielzeit: 00:48:03

Line-Up:
Martin Van Drunen – Vocals
Paul Baayens – Guitar
Stephan Gebedi – Guitar
Theo Van Eekelen – Bass
Ed Warby – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
01.10.2010 | 23:34
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