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Cover von Halford -- IV - Made Of Metal
Band: Halford Homepage Halford bei Facebook Metalnews nach 'Halford' durchsuchenHalford
Album:IV - Made Of Metal
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Metal God Entertainment
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:01.10.10
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"Du sollst keine Götter neben mir haben!"

Nachdem HALFORD mit ihrem im vergangenen Winter erschienenen Weihnachts-Album nicht gerade viele Lorbeeren ernten konnten, veröffentlichen die Herren um Rob Halford in diesem Jahr wie vom Meister versprochen wieder ein waschechtes Metal-Album. Das hört obendrein auf den viel versprechenden Titel „IV – Made Of Metal“.

Wie wohl von den Meisten erwartet ist das neue Album aus dem Hause HALFORD natürlich nicht der heilige Gral in Sachen Heavy Metal, aber es ist gut und verglichen mit „Winter Songs“ ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Schon der Opener „Undisputed“ geht ob seines tumben Textes enorm gut ins Ohr und bereits hier punkten HALFORD neben dem eingängigen Ohrwurm-Refrain mit einem wahren Leadgitarren-Feuerwerk. Auch das folgende „Fire And Ice“ macht klar, dass Mr. Halford dem Metal keineswegs abgeschworen hat, treibt die Strophe der Nummer doch ungemein und erinnert nicht selten an „Rapid Fire“ von JUDAS PRIEST. Dass bei insgesamt 14 Songs nicht nur Knaller enthalten sein können, erklärt sich von selbst und so wird es gerade bei seichteren Songs wie „Heartless“ oder „Twenty-Five Years“ gerne auch mal ziemlich kitschig, aber selbst diese ansonsten eher durchschnittlichen Nummern werden vom grandiosen Gesang des Bandchefs vor dem Aus gerettet – nicht selten scheint hier der JUDAS PRIEST-Song „Worth Fighting For“ durch. Neben den eher unbrauchbaren Balladen ist auch der Titeltrack, welcher voller unpassender Synthie-Effekte steckt, reichlich vor den Schrank gelaufen, aber selbst das lässt noch gute zehn gestanden Songs zwischen Metal und Hard Rock übrig. Neben den bereits erwähnten Titeln sei auch noch „Till The Day I Die“ hervorgehoben, dass sich mit coolem Groove und bluesigen Slide-Gitarren überaus positiv vom Rest des Materials absetzt und den Hörer an den FIGHT-Klassiker „Little Crazy“ erinnert. Zwar muss die Anhängerschaft des Metal Gods auf „IV – Made Of Metal“ über weite Strecken auf die Screams des Meisters verzichten, mit dem abschließenden „The Mower“ beweist der jedoch eindrucksvoll, dass er auch jene selbst in fortgeschrittenem Alter noch bestens beherrscht. Insgesamt handelt es sich bei „IV – Made Of Metal“ also um ein Album, dass seinem Namen alle Ehre macht und auch die auf ganzer Linie misslungene Weihnachts-Platte vom Vorjahr vergessen lässt.

Natürlich kann auch das neue HALFORD-Album nicht mit den Glanztaten von JUDAS PRIEST mithalten, aber jetzt mal Hand aufs Herz: „IV – Made Of Metal“ ist mehr Metal, als es „Nostradamus“ je sein könnte. Der Metal God ist wieder da und wer’s nicht glaubt überzeugt sich anhand von „Fire And Ice“, „Speed Of Sound“ und „The Mower“.

Trackliste:
01. Undisputed
02. Fire And Ice
03. Made Of Metal
04. Speed Of Sound
05. Like There's No Tomorrow
06. Till The Day I Die
07. We Own The Night
08. Heartless
09. Hell Razor
10. Thunder And Lightning
11. Twenty-Five Years
12. Matador
13. I Know We Stand A Chance
14. The Mower
Spielzeit: 01:01:08

Line-Up:
Rob Halford - Vocals
Metal Mike Chlasciak - Guitar
Roy Z - Guitar
Mike Davis - Bass
Bobby Jarzombek - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
02.10.2010 | 00:06
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