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Genre:Hardcore, Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.03.16
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"Die neuen Götter des Rock'n Roll?"

Aus Atlantic City stammen sie, die strammen Burschen von HAMMER FIGHT. Was für ein cooler Bandname [und bitte nicht verwechseln mit HAMMERFALL]. Wird eigentlich nur noch vom absolut kultigen Plattencover getoppt. Was kann man davon denn nun von diesem Debütalbum erwarten? Immerhin ist man aus dem Stand bei Napalm Records gelandet, das will ja schon mal etwas heißen.

Die Antwort ist simpel und auch wieder nicht. Dreckiger, lauter Punk’n Roll mit ordentlich Thrash Metal inside, das Ganze durch den Lemmy Kilmister-Fleischwolf gedreht [Drew Murphy bietet sich als möglicher Nachfolger des verstorbenen MOTÖRHEAD-Chefs an, aber das mag wohl Zukunftsmusik oder Wunschdenken sein]. Ein wenig Hardcore noch obendrauf, oder darf es sogar mal klassischer Heavy Metal sein? Fast für jeden etwas dabei, der mal wieder etwas für die Nackenmuskulatur tun will. Zudem noch fett produziert, was will man mehr. „Good Time In Dark Ages“ wäre solch ein Song, der einfach nach vorn losgeht und bei dem man gar nicht groß zum Nachdenken kommt. Hirn aus, Haar geschüttelt, ab die Post. Die Grundidee des Heavy Metal eins zu eins umgesetzt. Nicht vor Innovation strotzend, aber dreckig und laut. So auch der selbstbewusste [oder doch eher hochtrabende] Titel „Gods Of Rock’n Roll“. Old-school Thrash, wie ihn METALLICA [„Kill Em All“ lässt grüßen?] wohl nie mehr hinbekommen werden. Vermutlich haben die Jungs hier ohnehin mehr KREATOR Platten im Schrank als von Hetfield und Kumpels. „Law & Broken“ hingegen ist eine absolut abgefahrene Bluesnummer, die auch THE ALMIGHTY im Programm hätten haben können, zumindest von der Art der Darbietung her. Ganz stark auch das Instrumental „The Crate“, welches gefühlvoll beginnt [wieder alte METALLICA im Sinn], sich dann aber von Minute zu Minute fulminant aufbaut.

Man gibt sich also betont vielseitig. Das kann durchaus mal schiefgehen, hier jedoch wirkt das Potpourri erstaunlich gut. HAMMER FIGHT nutzen die Macht des Klischees, was man unschwer an der Namensgebung und auch am Plattencover [Och nööö, schon wieder Panzer] erkennen kann, aber das ist schlichtweg wurscht, wenn unter dem Strich das Ergebnis stimmt. Und das ist ganz und gar der Fall. Ein durchweg gelungenes Erstwerk und eine gute Basis für weitere Schandtaten.

Trackliste:
01. Picking Up Change
02. Target Acquired
03. Into the Dark
04. Good Times in Dark Ages
05. Gods of Rock n‘ Roll
06. Low & Broken
07. Private Stock
08. The Ultimate Sacrifice
09. Cell Mates
10. West Side Story
11. The Crate
12. Cult of Conceit
Spielzeit: 00:45:49

Line-Up:
Drew Murphy - Bass, Vocals.
Todd Stern - Guitar
Dan Higgins - Guitar
Justin Spaeth – Drums
Frank Wilkens [Fränky]
23.03.2016 | 22:40
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