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Cover von Hard Action -- Sinister Vibes
Band: Hard Action Homepage  Metalnews nach 'Hard Action' durchsuchenHard Action
Album:Sinister Vibes
Genre:Hard Rock, Heavy Metal, Punkrock
Label:Svart Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:12.06.15
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"Gepriesen sind die Spätsiebziger"

Was für ein Bandname! HARD ACTION, das klingt verdächtig nach einem amüsanten Filmabend. Entweder könnte man von einem Prügelspektakel von Chuck Norris ausgehen oder alternativ auch von nur ansatzweise schöngeistigem Kulturgut aus dem Hause Dolly Buster und co. Aber nein, wir haben es hier mit einer neuen finnischen Band zu tun, die uns ihr Debütalbum vorstellen möchte. HARD ACTION wurden vor exakt einem Jahr von den beiden SPEEDTRAP-Recken Ville Valavuo und Markus Hietamies gegründet. Ein paar Konzerte hingelegt und schon mit dem Album um die Ecke kommen, so geht Senkrechtstart heute.

Bereits beim Opener „Dead Dogs“ wird allerdings deutlich, dass die Schublade schnell gefunden ist, Rockmusik der späten siebziger Jahre nämlich. Die Typen haben sich ganz massiv die älteren MOTÖRHEAD-Scheibchen zu Gemüte geführt, speziell die „Overkill“ und „Bomber“ seien gepriesen. Zudem kommt noch eine gepfefferte Prise Punk dazu, was die Sache tatsächlich interessant gestaltet. Bei „Hey You“ hört man zweifelsfrei die amerikanischen RAMONES heraus, die ja bekanntlich später von MOTÖRHEAD gebührend hofiert wurden. Hin und wieder schimmern in kleinen Häppchen THIN LIZZY durch, oder auch mal die schottischen Rocker von THE ALMIGHTY, die Anfang der Neunziger ähnliches Material auf die Menschheit abfeuerte, zumindest in der frühen Phase. Nun wurde ja bekanntlich THE ALMIGHTY-Leader Ricky Warwick stilistisch ohnehin mit uns Lemmy in Verbindung gebracht und sein Engagement beim THIN LIZZY-Nachfolger BLACK STAR RIDERS komplettiert diesen Reigen.

Doch ich schweife ab, wir bleiben bei HARD ACTION. Die Combo rumpelt sich mit mächtig Lust und Laune durch die fünfunddreißig Minuten. Schmutzig und laut, nichts ist schön und glattpoliert, hier steht Rockmusik für das, was es einfach mal war. Zwar ist „Sinister Vibes“ eine ganze Meile von dem entfernt, was man so landläufig als Rockklassiker bezeichnen könnte, aber was macht das schon, wenn die Musik eh vom Dröhnen der Harley Motoren übertönt wird. Spaß gibt man und Spaß nimmt man, [Rock-]Musik kann so einfach sein.

Trackliste:
01. Dead Dogs
02. Chosen Few
03. Cut To The Bone
04. Night Moves
05. Deadweight [Cut Me Loose]
06. Watch Me Burn
07. Hey You
08. Sinister Vibes
09. Gunpoint
10. No Lesson Learned
Spielzeit: 00:35:25

Line-Up:
Gyntsä - Guitar & Vocals
Aapee - Bass
Markus - Drums
Ville - Guitar
Frank Wilkens [Fränky]
19.06.2015 | 13:07
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