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Album:Hellakin Riders
Genre:Prog-Metal, Thrash Metal
Label:Metalville
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:19.10.12
CD kaufen:'Harllequin - Hellakin Riders' bei amazon.de kaufen
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"Auf die alte anstrengende Zeit…"

Es hat lange gedauert, bis die Brasilianer von HARLLEQUIN zu ihrem Debüt gekommen sind. Kurzzeitig war die Band schon vor der ersten richtigen Veröffentlichung auf Eis gelegt. Nach einigen Veränderungen in der Bandstruktur, kam es nun schließlich doch zu dem Debütalbum „Hellakin Riders“. Laut der Beschreibung, erwartet einen Prog-Thrash mit einer Dosis von Heavy Metal. Klingt interessant, gerade wo viele Bands wie TESTAMENT, KREATOR oder auch OVERKILL ihre schnelle und technische Seite [wider]entdecken. Neben der Musik ist auch der textliche Teil in ein Konzept gehüllt, welcher auf einer spanischen Legende beruht. In dieser geht es um eine Gruppe von verfluchten Rittern, die dazu verdammt sind auf ewigen Zeiten zwischen der Welt von Leben und Tod zu wandeln. Ob die Band selber ebenfalls zwischen der Welt der Wahrnehmung und Versenkung wandeln muss, oder ob die erste Platte gleich über Niedergang oder Aufstieg entscheidet, lässt sich klären.

Eines ist von der ersten Minute an klar, hier werden keine Gefangenen gemacht. Thrash-Helden wie die oben genannten OVERKILL, TESTAMENT oder KREATOR haben wenig mit dieser Kombo zu tun. Die Lieder auf dem Album sind meist etwas länger gehalten [oft um die sieben Minuten und länger] und gehen ohne lange Einleitung sofort mit einen ins Gericht. Präsentiert wird beinharter und zum größten Teil unmelodischer Thrash-Metal- Dieser mündet an allen Ecken und Enden in Taktwechseln, die so schnell und plötzlich kommen, dass Headbangen zu den Songs schon fast unmöglich erscheint. Dies zieht man auch konsequent auf allen Songs und zu jeder Gelegenheit durch. Wer auf Parts zum mitsingen oder klatschen wartet, der ist bei dieser Band komplett verkehrt. Vielmehr wird das Hirn bis an das Maximum des Aushaltbaren gebracht. Hohe Geschwindigkeit, zermarternde Gitarren und keine Struktur machen das Album wirklich anstrengend. Einige wenige haben es in diesem Genre schon vorgemacht. Dazu zählen zum Beispiel die frühen Werke von SIEGES EVEN oder MEKONG DELTA. In bester Tradition präsentiert sich auch Sänger Mario Linhares. Dieser singt so nervenaufreibend hoch, dass einen fast die eigenen Eier bim zuhören platzen. Irgendwie typisch für dieses Genre. Die Handarbeit der Jungs lässt kaum noch Wünsche übrig und auch die Songs in sich sind wirklich interessant gestaltet, wenn man sich einmal auf die harten und wilden Strukturen der Jungs einlässt.

Unterm Strich ist es schön zu sehen, dass es noch heute Bands gibt, die wie die wilden Thrash-Ausbrecher der 80er Jahre klingen. Wer seinen Geist gerne mit dieser Art Musik fordert, der wird seine helle Freude haben. Eines ist auf jeden Fall klar. Mit ihrem Debütalbum „Hellakin Riders“ stehen HARLLEQUIN den alten Legenden -wie eben SIEGES EVEN oder MEKONG DELTA - in nichts nach. Eine strapazierende Talfahrt durch die gute alte Zeit, die einen einiges abverlangen wird.

Trackliste:
01. Three Days In Hell
02. Archangel Asylum
03. Going To War
04. Overshadow
05. King Of The Dead
06. Hellakin Riders
07. The Riddle
08. The Bride
09. Daredevil
10. Ancestors
Spielzeit: 01:03:08

Line-Up:
Caio Cortonesi - Bass
Mario Linhares - Vocals
Fabricio Moraes - Guitar
Pedro Val - Keys
Jayo John - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
24.10.2012 | 17:57
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