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Cover von Harmony -- Chapter II: Aftermath
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Album:Chapter II: Aftermath
Genre:Melodic Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Ulterium Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:31.10.08
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"Der gewisse Touch"

Fünf lange Jahre ist es her, seit die Melodic-Power-Metaller von HARMONY mit ihrem Debüt „Dreaming Awake“ das Licht der Metalwelt erblickten. Nach so vielen Jahren wurde es höchste Zeit, dass die White Metaller aus Schweden einen Nachfolger auf den Markt werfen. Mit „Chapter II: Aftermath” ist der Band das dieser Tage auch gelungen. Da es sich bei HARMONY um eine sehr unbekannte Band handelt, soll an dieser Stelle analysiert werden, wie die Band klingt und wie die Chancen in der breiten Masse anzusiedeln sind.

Mit dem ersten Track „Prevail“ gehen HARMONY sofort einen soliden Weg, der klar macht, was auf dieser Platte zu finden ist. Melodic-Power-Metal vom Feinsten. Dynamisch und kraftvoll erinnert die Band stark an Genrekollegen wie MOB RULES oder STRATOVARIUS. Auszeichnend jedoch sind die eigenständigen Keyboards sowie Gitarrenlinien, die dem Ganzen einen modernen Touch verleihen. Sänger Henrik Båth verleiht dem Ganzen mit seiner Stimme eine gewisse Schärfe. Stimmlich erinnert die Gesangsart an Klaus Dirks von MOB RULES, der doch irgendwie seinen eigenen Stil hat und so nicht in der breiten Masse der Sänger untergeht.

Auf „Aftermath“ geht die Fahrt nun im recht hohen Power-Metal-Tempo weiter. Spätestens jetzt sollten Fans dieser Musikrichtung erkennen, dass HARMONY auf „Chapter II: Aftermath“ ganz genau wissen, wo der Frosch die Locken hat. Ohne jeden Ausfall bringt man von Up-Tempo-Nummern bis hin zu atmosphärischen Balladen jedes Lied perfekt zu Platte. Eigentlich eine perfekte Scheibe, warum also nicht 7/7 Punkten?

Dies soll an dieser Stelle ganz einfach erklärt sein. HARMONY schaffen es auf diesem Album zwar, ein wundervolles Melodic-Power-Metal Album aus dem Nichts zu stampfen, und doch fehlen ihnen leider zwei wichtige Dinge. Zum ersten fehlt der Platte ein Überhit, den man noch in zwanzig Jahren wieder erkennen würde, und zum zweiten macht man weniger aus der Sache, als man könnte. Die Lieder haben alle einen wundervollen Aufbau und haben spielerische Einlagen auf hohem Niveau und doch sind sie am Ende maximal auf sechs Minuten recht kompakt gehalten. Mit dem Aufbau und den Ideen, die sich auf „Chapter II: Aftermath” auftun, kann man ganz klar mehr draus machen.

Folgendes Fazit kann also zur Platte geschlossen werden: HARMONY präsentieren uns auf „Chapter II: Aftermath” knackigen eigenständigen Melodic Power Metal mit einem gewissen Touch von Modernität. Somit bringt die Band einen gewissen Widererkennungswert mit sich, der sich jedoch noch stärker auszeichnen könnte. Dennoch ein Album ohne jede Ausfälle, rundum eine gelungene Sache. Für jeden Melodic-Power-Metaller ein Tipp zum Antesten. Wer auf Bands wie STRATOVARIUS, MOB RULES und HUMAN FORTRESS steht, sollte hiervon auf keinen Fall die Finger lassen!

Trackliste:
01. Prevail
02. Aftermath
03. Rain
04. Don´t Turn Away
05. Kingdom
06. Silently We Fade
07. Inner Peace
08. Weak
09. I Run
10. Hallow Face
11. End Of My Road
Spielzeit: 00:54:33

Line-Up:
Henrik Båth - Vocals
Markus Sigfridsson - Guitars
Tobias Enbert - Drums
Magnus Holmberg - Keyboards
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
24.10.2008 | 11:39
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