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Cover von Harvestman -- Trinity
Band: Harvestman Homepage Harvestman bei Facebook Metalnews nach 'Harvestman' durchsuchenHarvestman
Album:Trinity
Genre:Ambient, Experimental, Folk
Label:Neurot Recordings
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.04.10
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"Kopfkino-Soundtrack"

Mit „Trinity“ erscheint das dritte Album von HARVESTMAN, dem Nebenprojekt von Workaholic Steve von Till [NEUROSIS, TRIBES OF NEUROT, STEVE VON TILL etc.], das sich erneut obskuren Gitarren-, Drone- und verfremdeten Folk-Sounds widmet.

„Trinity“ muss jedoch aus mehreren Gründen Sonderstatus eingeräumt werden: Das Material erscheint zwar erst jetzt über Neurot Recordings, und zwar in einer limitierten Auflage von 1000 Exemplaren, wurde aber ursprünglich als Soundtrack für den 2006 veröffentlichten Psychothriller/Horrorfilm „h2Odio“ [englischer Titel: „Hate 2 O“] von Alex Infascelli geschrieben. Somit orientieren sich die 15 Songs noch viel ausgeprägter am wunderbaren HARVESTMAN-Debüt, „Lashing The Rye“, und weniger am psychedelischen Spacerock des kürzlich veröffentlichten „In A Dark Tongue“, sodass auf „Trinity“ auch fünf Songs des Erstlings zu finden sind [„March To Loch Barren“, „Amongst The Heather“, „The Thunderer“, „Sheep-Crook And Black Dog“ sowie das großartige „Melleadh“]. Dabei fällt sofort auf, dass sich die restlichen Stücke wunderbar in das bereits vorher entstandene Material einfügen und eine flüssige Einheit ergeben, die sich in all ihren unterschiedlichen Ausprägungen von sehr ruhigen, reduzierten, wabernden, teils düster-bedrohlichen Gitarrenklängen mit viel Hall bzw. Synths und Drone-Faktor sehr gut für die Untermalung eines Films eignen. Wirklich beurteilen kann ich dies im Kontext von „h2Odio“ nur leider nicht, da ich den Film nicht gesehen habe. „Trinity“ funktioniert jedoch auch ohne jegliches Bildmaterial sehr gut, da Steve von Till es schon immer bewerkstelligt hat, mit wenigen Mitteln für wirkungsvolles Kopfkino zu sorgen, und dies ist auch hier der Fall, obwohl oder gerade weil die CD fast ausnahmslos instrumental und sehr minimalistisch gehalten ist. Und ganz ehrlich: Steve von Till hat so viel Erfahrung und ein derart gutes Gespür für Musik, dass er vermutlich einfach einen Waldspaziergang machen und dabei leise vor sich hinsummen könnte – und das auf CD gepresste Resultat wäre trotzdem äußerst hörenswert und interessant.

„Trinity“ ist eine spannende und im wahrsten Sinne des Wortes entspannende CD geworden, die für Fans des außergewöhnlichen Gitarristen ein Muss darstellt, gerade aufgrund der strikten Limitierung. Wer jedoch Klänge in Richtung von „In A Dark Tongue“, der kürzlich veröffentlichen „Hawkwind Triad“-Split mit MINSK und US CHRISTMAS oder gar des Hauptprojekts NEUROSIS – wo bleibt eigentlich das neue Album? – erwartet, sollte allerdings zuerst einmal reinhören. Für alle anderen bietet „Trinity“ über 70 Minuten lang Kopfkino und eine geschlossene Einheit von ruhigen Gitarren-/Ambientsounds, die auch ohne den Film sehr gut funktionieren und die am besten mit Kopfhörern erfahren werden sollten.

Trackliste:
01. Harvestmesse
02. Trinity
03. March To Loch Barren
04. Pure Space
05. Amongst The Heather
06. Dig
07. Don’t Play With Water
08. Dead Flowers
09. Pure Phase
10. Reflections
11. Pure
12. Melleadh
13. Separation
14. The Thunderer
15. Sheep-Crook And Black Dog
16. Pure Space II
Spielzeit: 01:11:46

Line-Up:
Steve von Till – Alle Instrumente
Alexander Eitner [soulsatzero]
10.07.2010 | 12:12
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