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Album:Tremendum
Genre:Black/Death Metal, Death Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:05.05.17
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"Alte/neue Wege?"

Kaum zu glauben – die polnischen Black/Deather HATE gibt es inzwischen auch schon seit 1991, und mit „Tremendum“ haut uns die Band um Adam the First Sinner nun Studioalbum Nummer zehn um die Ohren.

Allein schon am Gründungsjahr [die Band firmierte davor noch unter anderem Namen] ist bereits zu erkennen, dass man nicht den Fehler begehen sollte, HATE vorschnell als weiteren BEHEMOTH- oder VADER-Klon zu bezeichnen, denn das würde zu kurz greifen – auch wenn es etliche musikalische Gemeinsamkeiten gibt. Dennoch haben HATE nie den Bekanntheitsgrad ihrer „großen Brüder“ erreicht bzw. sind auch immer ein bisschen ihren eigenen Weg gegangen und haben versucht, weitere [z.B. elektronische] Elemente in ihren Sound einfließen zu lassen. So auch auf „Tremendum“, das im Promo-Blatt als riesiger Schritt in der Entwicklung der Band angepriesen wird, aber letztlich gar nicht so wahnsinnig von der Marschrichtung seiner Vorgänger abweicht – auch wenn der Black-Metal-Anteil deutlich erhöht wurde. Auf „Tremendum“ gibt es dann solide gemachten und gut gespielten, teils rasenden Black/Death [„Indestructible Pillar“] mit gelegentlichem Blick über den Tellerrand; so z.B. der doomige Part am Ende des Openers „Asuric Being“. Gleichzeitig erfinden HATE das Rad eben auch nicht neu, und „Hits“, die dauerhaft im Ohr bleiben und einen einfach nicht mehr loslassen, gibt es auf dem düsteren „Tremendum“ nicht.

„Tremendum“ ist ein sehr solides Album geworden, das zwar keine Durchhänger aufweist, aber das man auch nicht gleich wieder anhören möchte, sobald der letzte Ton verklungen ist [und das war bei z.B. „Morphosis“ gänzlich anders].

Trackliste:
01. Asuric Being
02. Indestructible Pillar
03. Svarog's Mountain
04. Numinosum
05. Fidelis Ad Mortem
06. Into Burning Gehenna
07. Sea Of Rubble
08. Ghostforce
09. Walk Through Fire
Spielzeit: 00:44:53

Line-Up:
Adam the First Sinner – Vocals, Guitars
Domin – Guitars
Apeiron – Bass
Pavulon – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
13.05.2017 | 15:10
Kommentare
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