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Band: Hate Eternal Homepage Hate Eternal bei Facebook Metalnews nach 'Hate Eternal' durchsuchenHate Eternal
Album:Fury & Flames
Genre:Brutal Death, Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.02.08
CD kaufen:'Hate Eternal - Fury & Flames' bei amazon.de kaufen
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"Musikalischer Gang durch das Fegefeuer!"

Nach dem überragenden „I, Monarch” ist es an der Zeit für ein neues Album von HATE ETERNAL um Erik Rutan, der inzwischen auch dabei ist, sich als Produzent [CANNIBAL CORPSE, VITAL REMAINS, SOILENT GREEN] einen Namen zu machen. Auf dem neuen Langeisen „Fury & Flames“ ist der Name deutlich hörbar Programm, denn so aggressiv und wütend haben HATE ETERNAL bislang noch nicht den Hörern ihre Songs um die Ohren gehauen!

Grund für die leichte Änderung in der Grundstimmung des Albums ist mit Sicherheit am Tod des ehemaligen Bandkollegen Jared Anderson festzumachen, da stets eine geballte Mischung aus wütender Trauer und nachdenklicher Melancholie die Titel durchzieht, sodass „Fury & Flames“ durchaus ein Stück weit Trauerverarbeitung darstellen dürfte. Zudem ist vom letzten Album nur noch Rutan selbst übrig, sodass zwei neue Mitstreiter an Schlagzeug und – erstmals seit fast zehn Jahren! – zweiter Gitarre zu finden sind, die ihre Sache mehr als amtlich machen, während mit Alex Webster [CANNIBAL CORPSE] ein alter Hase der Szene, Meister seines Fachs und damaliger Mitbegründer von HATE ETERNAL am Bass aushilft. Mit „Hell Envenom“ wird dann auch umgehend verdeutlicht, dass Gefangene nicht auf der Agenda stehen, sondern dass Vollbedienung ohne jegliche Kompromisse angesagt ist. Weniger experimentierfreudig, jedoch auf wahnsinnig hohem Niveau ballern die Kompositionen mit den charakteristisch rasenden Riffs aus den Boxen und zeigen, dass HATE ETERNAL ihrem Namen wirklich alle Ehre machen wollen. „Bringer Of Storms“, das vorab schon vorgestellt wurde, hat Hitpotential und wird live gut zünden, während „Proclamation Of The Damned“ ebenfalls mächtig Zunder hat und „Tombeau“ mit seinen sehr melodischen Solos zu überzeugen weiß. Verschnaufpausen gibt es, abgesehen vom Outro „Coronach“, während der knapp vierzig Minuten nicht, und wofür auch? Soundtechnisch haben die US-Amerikaner weiterhin leichte Probleme, denn auch wenn „Fury & Flames“, genauso wie „I, Monarch“, um Längen besser produziert wurde als die Vorgänger, so ist der Sound, den Rutan seiner Band verpasst hat, nicht immer ganz ausgeglichen und die Rhythmusgitarren wirken anfangs etwas verwaschen. Das bewegt sich aber alles noch im Rahmen und erfordert lediglich etwas Eingewöhnung.

Fazit: HATE ETERNAL liefern mit „Fury & Flames“ erneut ein wortwörtlich heißes Eisen ab, das es ganz gewaltig in sich hat. Mir persönlich fehlen etwas die eingangs erwähnte Experimentierfreudigkeit als auch der sofort hörbare Abwechslungsreichtum von „I, Monarch“, jedoch ist das neue Machwerk schlichtweg anders ausgerichtet, und zwar gänzlich auf rasend schnelle Brutalität und unfassbare Wut. Freunde kompromissloser und wahnsinnig schneller Death-Metal-Klänge werden begeistert sein und auch der zweite Gitarrist Shaune Kelley wird zweifellos eine Bereicherung der Live-Präsenz während der für Mai anstehenden Tour mit CEPHALIC CARNAGE darstellen. Großes Kino!

Trackliste:
01. Hell Envenom
02. Whom Gods May Destroy
03. Para Bellum
04. Bringer Of Storms
05. The Funerary March
06. Thus Salvation
07. Proclamation Of The Damned
08. Fury Within
09. Tombeau [Le Tombeau De La Fureur Et Des Flammes]
10. Coronach
Spielzeit: 00:39:55

Line-Up:
Erik Rutan – Vocals, Guitars
Shaune Kelley – Guitars
Alex Webster – Bass
Jade Simonetto – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
27.02.2008 | 10:07
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