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Cover von Hate Gallery -- Compassion Fatigue
Band: Hate Gallery bei Facebook Metalnews nach 'Hate Gallery' durchsuchenHate Gallery
Album:Compassion Fatigue
Genre:Alternative, Punkrock, Rock'n'Roll
Label:The Unit
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:07.11.08
CD kaufen:'Hate Gallery - Compassion Fatigue' bei amazon.de kaufen
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"Nichts bleibt hängen"

Auf ihrem Debütalbum „Compassion Fatigue“ hatte es für die Jungs von HATE GALLERY oberste Priorität, eine ehrliche Platte ohne großen Schnickschnack aufzunehmen, lässt uns der Infotext zur Scheibe wissen. Die Idee klingt simpel, bedauerlicherweise sind die Songideen aber auch genau so geraten: überaus simpel, ja geradezu mager. Da nützt es auch nichts, dass die Truppe sehr energisch zu Werke geht, denn Energie alleine macht noch lange kein gutes Album aus.

Überhaupt suggeriert ein Name wie HATE GALLERY doch eher, es handele sich um eine brutale Deathcore-Kapelle und nicht um eine blutarme Durchschnittsrockband mit Punkeinschlag. Ist aber auch völlig egal, in welchem Genre die Truppe ihre Heimat findet, sie sollten jedenfalls in der Lage sein, bessere Songs zu schreiben als die vorliegenden, sonst können sie es auch gleich als Covertruppe versuchen, die auf der Dorfkirmes irgendwelche Rockklassiker zum besten gibt. „Compassion Fatigue“ bietet aber leider nur reichlich unausgegorenes Songmaterial in der Schnittmenge von Punkrock, Alternative Rock und schlichtem Rock ‘n’ Roll, wobei es immer mal wieder nach B-Seiten aus dem Hause MOTÖRHEAD klingt, allerdings mit dem großen Unterschied, dass HATE GALLERY-Frontmann Janne Jarvis im Gegensatz zu Mr. Kilmister anscheinend nicht mit Whiskey, sondern mit Kakao gurgelt. So vergeht ein Hördurchlauf nach dem nächsten, es bleibt nahezu nichts hängen und man sucht vergebens nach irgendwelchen Überraschungen. Lediglich „New God“ sticht etwas aus den gesammelten Ideenlosigkeiten heraus und wartet mit einem Refrain auf, der einem auf angenehme Weise im Gedächtnis bleibt.

„Compassion Fatigue“ klingt zwar bei weitem nicht so müde und träge, wie es der Albumtitel vermuten lässt, geht aber leider zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus, ohne dass wirklich etwas hängen bleiben würde. Die Produktion ist zwar recht ordentlich, aber damit holen HATE GALLERY die Kohlen auch nicht mehr aus dem Feuer. Bis zum nächsten Album sollten sich die Jungs noch ein paar Jährchen im Proberaum einsperren und am Songwriting feilen, dann lasse ich mich gerne noch von ihren Qualitäten überzeugen.

Trackliste:
01. The Idiots
02. Truth About You
03. Good Things Come To Those Who Hate
04. New God
05. Outsiders (Hit You Like A Rocket)
06. Slave New World
07. Exit Wound
08. Have It Your Own Way
09. Shedding Skin
10. You Don't Know
11. We're Not Receiving
Spielzeit: 00:37:00

Line-Up:
Janne Jarvis - Bass, Vocals
Rille Lundell - Guitar
Freddie Cocker - Drums
Petja Lepola - Guitar
Timo Beisel [kaamos]
02.12.2008 | 23:25
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