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Cover von Hate Squad -- Degüello Wartunes
Band: Hate Squad Homepage Hate Squad bei MySpace.com Metalnews nach 'Hate Squad' durchsuchenHate Squad
Album:Degüello Wartunes
Genre:Hardcore, Thrash Metal
Label:Dockyard1
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:21.03.08
CD kaufen:'Hate Squad - Degüello Wartunes' bei amazon.de kaufen
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"Für zwischendurch O.K."

Selig sind die Zeiten, in denen der Plattenteller lange Zeit nichts anderes gesehen hat, als „I.Q. Zero“ der damals lange Zeit als beste Thrashcore Band Deutschlands angesehenen HATE SQUAD. Es war simpel, es war nicht wirklich anspruchsvoll, aber es hat verdammt noch mal jedem einzelnen Nackenwirbel Tribut abverlangt. Die Erfahrung merkt man dem Hannoveraner Fünfer ja an, doch kann er mit dem neuen Werk, „Degüello Wartunes“, wirklich an diese Zeiten anknüpfen?

Um es vorweg zu nehmen: nicht wirklich. Was HATE SQUAD uns 2008 vorlegen ist, angesichts dieser bravourösen Vergangenheit, leider nicht mehr als eine nette Hardcore… Verzeihung… H8core-Platte für zwischendurch. Natürlich erleben wir spätestens mit „Killing Spree“ oder „At The End Alone“ den typischen Groove, allerdings hat die Band das Tempo mehr als deutlich zurückgeschraubt und schlägt sich durch einen thrashig-deathigen Hardcore-Moshdschungel der Eintönigkeit. Klingt abstrus, ist aber so, denn so ganz entscheiden will man sich von Song zu Song wohl doch nicht. Das Ganze ist nicht unbedingt schlecht, weiß jedoch nur in seltenen Momenten wirklich an HATE SQUAD zu erinnern. Wahrscheinlich wäre eine – zugegeben – entstandene Enttäuschung eher flacher ausgefallen, wüsste man nicht, wer hier am Werk ist.
Nichtsdestotrotz sollte man Positives erwähnen, wie z.B. die Leistungen eines Burkhard Schmitt, der angenehme Stimmgewalt beweist und durch Variationen die Abwechslung nicht komplett zu kurz kommen lässt, die leider aufgrund der immergleichen Stampftakte im Down- bis Midtempo-Bereich ordentlich leidet. Richtig angenehme Doublebass-Tiraden gibt es dann auch erst vereinzelt mit „Never Surrender… Die Fighting!“ – allerdings etwas spät für den geneigten Fan, will man behaupten. Allerdings geht’s gen Ende noch einmal mit mehr Gas zu Sache, so dass der Thrashfaktor noch einmal bemüht und der Kopf zum Nicken bewegt werden kann.

Alles in Allem ist „Degüello Wartunes“ eine eher durchwachsene Platte, die von alter Geradlinigkeit nicht wirklich viel mitbekommen hat. Wie eingangs erwähnt, bleibt uns ein Thrashcore-Album, dass man vielleicht zwischendurch gern hier und da für den ein oder anderen Song einlegt. Die alten Zeiten scheinen jedenfalls endgültig vorbei und auf einen amtlichen Nachfolger zu „Not My God“ werden wir wohl - auch nach „Rivers Of Blood“ und „Rise Up“ - weiterhin vergeblich warten, auch wenn Basser Bauke De Groot in der Amazon-Rezension für die eigene Platte das anders zu sehen scheint...

Trackliste:
01. Degüello Wartunes
02. Rise Up
03. Killing Spree
04. At The End Alone
05. Anger From The Gutter
06. Aggro Manticore
07. Never Surrender… Die Fighting!
08. My War
09. Shank
10. Hannover H8core
11. Rivers Of Blood
Spielzeit: 00:47:25

Line-Up:
Burkhard Schmitt – Vocals
Mark Kühnemann – Gitarre
Martin Blankenburg – Gitarre
Bauke de Groot – Bass
Helge Dolgener – Drums
Patrick Franken [Border] | 19.03.2008 | 00:36

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