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"Zurück zur alten Stärke" | ||||||||||||||||||
| Es gibt Bands, bei denen man nicht sonderlich vieles im Voraus erwartet. HATEBREED zählen auf seltsame Art und Weise auch dazu: Waren die letzten zwei Alben [abzgl des Cover-Albums, welches ich nicht sonderlich nennenswert empfand] zwar streckenweise mit neuen Einflüssen gesäht, änderte es nichts an der Tatsache, dass die Band einfach nicht mehr an die Aggression der alten Tage heranreichte und das ein oder andere Liedlein sehr aufgesetzt gewirkt hat. Umso interessanter, dass die Band nun bei Nuclear Blast unterschrieben hat und evtl neue Akzente setzen könnte. Mehr Experimente? Oder wieder mehr Aggression, wie früher? Die Antwort lautet: von allem etwas! Was die Herren aus Connecticut hier abliefern bedient auf die eine Art genau das, was ich seit "The Rise Of Brutality" vermisst habe: Brutalität. Auf der anderen Seite aber auch mehr Dynamik, sprich: hier mal ein Solo, dort eine Prise Groove, dann mal wieder thrashiger und zu guter Letzt auch mal punkig. Startet das Album mit einem urtypischen HATEBREED Song, "Put It To The Torch": mal groovig, mal straighter, genau das, was man erwartet. Schon wird es wieder groovig und wird mit dem ein oder anderen Lead gespickt. Überraschung: "Indivisible" geht definitiv mal wieder in die früher zelebrierte Hardcore Punk Richtung, was der Band halt auch einfach gut zu Gesicht steht. Das wechselt wieder mit dem melodiösen Titeltrack und ein paar Brechern am Ende. Man liest, und hört dann zum Release: HATEBREED besinnen sich wieder auf ihre Wurzeln, ohne die "Experimente" der letzten Zeit zu vernachlässigen. Das Material ist für ihre Verhältnisse recht abwechslungsreich und vor allem eins: durchweg kompromisslos. Es macht einen Heidenspaß, das Werk durchzuhören, auch mehrmals hintereinander. Der einzig nennenswerte Nachteil, den ich nennen kann, ist, dass es nicht ganz den alten Aggressionsgrad der genialen Schlachtplatte "The Rise Of Brutality" [was wohl auf ewig mein Lieblingswerk der Band bleiben wird] erreicht. Außerdem geht das Ganze nur ein wenig länger als eine halbe Stunde. Da hilft nur eins: Replay! HATEBREED besinnen sich endlich wieder auf ihre Stärken: Hardcore der modernen und alten Schule treffen hier aufeinander, mit einem gewissen Schuss Thrash. Definitiv das beste Werk seit "The Rise Of Brutality". Der geneigte HATEBREED Hörer kann sowieso wieder blind zuschlagen, alle anderen sollten sich "The Divinity Of Purpose" auch nicht entgehen lassen. | ||||||||||||||||||
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