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Band: Hatesphere Homepage  Metalnews nach 'Hatesphere' durchsuchenHatesphere
Album:The Sickness Within
Genre:Thrash Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:30.09.05
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"No Fillers - Just Killers!"

Lange zeichnete es sich eigentlich schon ab, dass sie den verwaisten Thron des Thrash Metals übernehmen würden - das Debüt war sehr gut, "Bloodred Hatred" und "Ballet Of The Brute" machten der Meute klar, dass diese Band zum Sprung bereit ist, zahlreiche Tourneen - unter anderem die KREATOR- und die MORBID ANGEL-Touren dieses Jahres, dazu noch umjubelte Auftritte auf dem WACKEN OPEN AIR, dem DOUR FESTIVAL, dem METALCAMP, dem GRASPOP METAL MEETING und dem UP FROM THE GROUND verschafften den fünf trinkfesten Dänen um Front-Sympathiebolzen und Tausendsassa Jacob Bredahl einen ausgezeichneten Live-Ruf - und nun legen sie mit "The Sickness Within" den Hammer vor, den ich schon lange von Ihnen erwartet hatte.
Das Album wurde in den spärlichen Pausen zwischen den Touren und während der Touren geschrieben, um dann sofort im Anschluss daran von Mr. Jacob Hansen in den Hansen Studios aufgenommen zu werden, zusammen mit den fünf HATESPHERELERN produzierte er den vorliegenden Hammerschlag auch, um ihn dann zum Endmix in die Hände von Soundmagier Tue Madsen zu geben. Damit dürfte auch schon alles zur Produktion abgeklärt sein: Transparent wie wenige andere Scheiben, dabei allerdings trotzdem mit dem nötigen Druck versehen, um euch die Gehörgänge bis zum Sankt Nimmerleinstag sauber zu pusten.
Die Scheibe beginnt langsam mit einem kurzen Introgeplänkel, bevor "The White Fever" mit einem Wahnsinnsbums und dem typischen HATESPHERE-Groove einsetzt, geschickte Wechsel zwischen Midtempo und Uptempo, dazu ein sehr dynamisches Schlagzeug, eine ultrawuchtige Bassdrum, melodische, eingängige Leads, Killerriff an Killerriff und über allem thronend Jacob Bredahls Mörderorgan. "The Fallen Shall Rise In A River Of Blood" knüpft nahtlos daran an, drückt das Gaspedal anfangs etwas mehr durch, bevor es wieder zur Kopfschüttel- und Groovegeschwindigkeit übergeht, ein eingängiger, etwas tempomäßig gebremster Chorus, sphärische Keyboardflächen im Hintergrund - simpel gestrickt vom Songaufbau, nicht jedoch vom songwriterischen und spieltechnischen Können! Das nächste Highlight wird durch den Titeltrack "Sickness Within" an vierter Stelle gesetzt: Aggressiv nach vorne, wieder die typischen Tempowechsel, die soviel bei HATESPHERE bewirken, Dynamik pur, dazu wieder melodische Versatzstücke, die sofort dafür sorgen, dass sich die Songs im Kopf festfräsen.
Weitere Highlights des Albums stellen definitiv "The Coming Of Chaos" mit seinen melodischen Gitarrenleads und -riffs dar, ebenso wie das etwas gebremste "Bleed To Death", "Heaven Is Ready To Fall" und das abschließende "Marked By Darkness", bei dem Neu-NEVERMORE-Zugang und Ex-TESTAMENT Klampfer Steve Smith sich Give-And-Go Soli mit Henrik Jacobsen zuspielt. Anmerken muss man allerdings noch, dass auch die restlichen, nicht hier hervorgehobenen Songs eine Klasse für sich darstellen, die von vielen anderen Bands nicht mal mit ihren Smash-Hits erreicht werden kann. Jeder Fan härterer Klänge muss hier einfach zuschlagen, egal ob er Metalcore, Thrash Metal oder Death Metal präferiert, diese Scheibe wird jeden zum Kopfschütteln und Mitbangen animieren.
Eine produktionstechnisch wie auch songtechnisch so gut wie perfekte Scheibe - ich bin mir nicht sicher, ob HATESPHERE diese Scheibe in ihrer Karriere noch einmal zu toppen vermögen. In der Hoffnung darauf gebe ich den fünf sympathischen Dänen allerdings noch nicht die Bestnote, sondern bleibe kurz darunter und entscheide mich für ganz, ganz dicke 6,5 Punkte. Pflichtkauf und kommender Thrash Classic!

Trackliste:
01. The White Fever
02. The Fallen Shall Rise In A River Of Blood
03. Reaper Of Life
04. Sickness Within
05. Murderous Intent
06. The Coming Of Chaos
07. Bleed To Death
08. Heaven Is Ready To Fall
09. Seeds Of Shame
10. Chamber Master
11. Marked By Darkness


Thomas Gschwendner [theburningdarkness]
27.10.2005 | 12:31
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