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Cover von Hatred -- Destruction Manual
Band: Hatred Homepage Hatred bei Facebook Metalnews nach 'Hatred' durchsuchenHatred
Album:Destruction Manual
Genre:Thrash Metal
Label:SAOL
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:29.10.10
CD kaufen:'Hatred - Destruction Manual' bei amazon.de kaufen
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"Platz da für die Mosh Crüe!"

Das unterfränkische Schweinfurt ist bekanntermaßen eine Hochburg der Metallindustrie, sicherlich nicht zuletzt auch dank der Thrasher von HATRED, die bereits 2008 mit ihrem Zweitwerk namens „Madhouse Symphonies" aufhorchen bzw. headbangen ließen.

Auch der dritte Full Length-Streich dieser munteren Mosher verspricht luxierte Halswirbel und blutige Stirnen allerorten, denn HATRED thrashen sich auf „Destruction Manual“ weiterhin gänzlich unverfroren und schlichtweg erfrischend ihren Weg durch den Tonträgerdschungel und säen dabei neben Whiplash auch noch Verderben.
Dabei hat die Schweinfurter Moshcrew bereits einige Kerben im Knüppel: u.a. zockte man als erste deutsche Metalband in Dubai beim „Desert Rock“-Festival, durfte den programmatischen Titelsong [„We Are The Moshcrew“] zum „Brütal Legend“-Konsolenspiel stiften und ist darüber hinaus auch noch Organisator des renommierten „Queens Of Metal“-Open Airs.
Würde natürlich trotzdem alles nichts nützen, wenn die musikalische Güte auf „Destruction Manual“ nicht stimmen würde und genau das ist das eigentliche Problem: an dieser Scheibe gibt es nämlich praktisch nichts herumzukritteln.
Die Songs sind sämtlich gelungen und hochgradig infektiös bzw. moshbar, bereits der Opener „United“ schwört die Thrash-Gemeinde auf die nachfolgende Abfahrt ein, das folgende „Ratter Of Hell“ dann ist ein straighter, dreist eingängiger Thrasher vor dem Herrn mit viehisch-fiesem Gebrüll von Bacchus und ANNIHILATOR-meets-KREATOR-ähnlichen Harmonien/-Soli und ließe vermutlich selbst Kollegen wie die SUICIDAL ANGELS anerkennend mitnicken.
„Run Amok“ oder „Smash 'Em“ ist unbarmherzig riffender, hasserfüllter Thrash Metal, der sowohl eher traditionell orientierte Mosher als auch Neo Thrash-Anhänger zum gemeinschaftlichen Mattenkreisen mit Anfassen veranlassen dürfte, ähnlich wie das hymnenhafte „Moshpit Ritual“ mit seinen herrlich gestrigen Screams. Oder „Porker's Revenge“ mit unwiderstehlichem Moshpart und traditionellen Soli, das eigentlich jeden geschichtsbewussten Thrasher enthemmt im Viereck springen lassen sollte.
Der beinahe klassisch schwermetallene, unheilschwangere Anfang von „Black Sun Prophecy“ erinnert ein bisschen an alte ICED EARTH oder SANCTUARY, bis wieder zackig die Thrash-Keule kreisen darf und „Metal Bastards“ vereint das Beste von OVERKILL, EXODUS, TANKARD und ANTHRAX aus den späten 80ern mit einem – vermutlich auch noch bei 1,7 Promille - mitsingkompatiblen Refrain [„Metal Bastards! Playing Faster! Thrashing Is All We Need!“]. Bei „Submission Of The Uncontrolled“ bekommt man einen Eindruck, wie ein Clash zwischen NEVERMORE/Warrel Dane und EXODUS/Paul Baloff hätte klingen können und „Speak Of The Devil“ wiederum hätte auf OVERKILLs „Under The Influence“ keine üble Figur gemacht.
Humor beweisen die Schweinfurter mit der Ode an ihre Heimat [Unter-]Franken, die trotz schrulligen Comedy-Intros [„Drei, vier, Leberkäs'!“] im Verlauf noch Fahrt aufnimmt und schließlich ordnungsgemäß thrashend detoniert...

Die Gratwanderung zwischen Klischee, Traditions- bzw. Sendungsbewusstsein, Spielfreude, Bay Area und grobem Unfug gelingt den Unterfranken jedenfalls erschreckend mühelos und in Sachen Komposition, spielerischem Können, Eingängigkeit oder Produktion agieren HATRED spätestens mit vorliegendem „Destruction Manual“ auf Augenhöhe mit der nationalen bzw. internationalen Konkurrenz.
So macht Thrash Metal Laune und das gleichnamige Revival braucht meinethalben gar nicht mehr zu enden...!

Trackliste:
01. United
02. Ratter Of Hell
03. Run Amok
04. Black Sun Prophecy
05. Moshpit Ritual
06. Porker’s Revenge
07. Submission Of The Uncontrolled
08. Speak Of The Devil
09. Metal Bastards
10. Smash ‘Em
11. Franconian Speed [Bonustrack]
Spielzeit: 00:50:39

Line-Up:
Bacchus – Vocals
Maddin – Gitarre
Kört – Gitarre
Hudson - Bass
Evil Ewald – Drums
Dirk Konz [dkay]
25.10.2010 | 23:46
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