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Album:War Of Words
Genre:Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
Label:MDD Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.09.15
CD kaufen:'Hatred - War Of Words' bei amazon.de kaufen
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"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!"

Die Thrash Metaller von HATRED aus der Main- und Metall-Metropole Schweinfurt [bzw. Bamberg] melden sich mit neuem Label im Rücken und einem neuen Album namens „War Of Words“ zurück auf der Bildfläche.

Der durchaus zeitkritische Albumtitel, obschon identisch mit dem FIGHT-Debüt aus dem Jahre 1993 [das zumindest den meisten unserer jüngeren Leser nicht mehr geläufig sein dürfte], führt etwas in die Irre, scheint man in Franken doch mittlerweile musikalisch in etwas anderen Gewässern zu fischen, haben die fünf Jahre seit Veröffentlichung der letzten, durchwegs hörenswerten Scheibe, „Destruction Manual“, doch nicht nur einen Wechsel auf dem Drumschemel, sondern auch die eine oder andere stilistische Kurskorrektur bedingt. Der lupenreine Thrash Metal der Vorgängerscheiben scheint überwiegend passé und wird beispielsweise [nach dem Gniedel-Shredder-Intro] bei „Fuck The Zombie“ mit Death Metal sowie zärtlicher Deathcore-Note verquickt und das folgende „Watch The Genocide“ wartet neben MACHINE HEAD-Vehemenz gar mit gelegentlichen Black Metal-Allüren Marke CRADLE OF FILTH auf, v.a. was den Gesang von Frontmann Bacchus angeht.
Überhaupt scheint der Shouter tendenziell sein Herz für Hardcore-Gebrüll und fieses, fast schwarzmetallisches Gekeife entdeckt zu haben, was das musikalische Spektrum von HATRED zweifellos erweitert, womit man aber nicht immer auf Anhieb reüssiert, zumal mancher Song nicht mehr ganz so griffig und eingängig geraten ist, wie noch auf dem Vorgänger: Das flott thrashende „Chaos“ etwa bietet zwar ein Füllhorn an Parts von hart über zart, läßt aber an Prägnanz doch etwas zu wünschen übrig, nachzuhören ebenso bei „Virus“, das etwas unentschlossen zwischen Old School-Uffta-Uffta-Thrash Metal und QUEENSRŸCHE-artigen, eher progressiven Einschüben pendelt. Der Titeltrack ballert in allen Belangen in der Tradition der PANTERA-Klatsche „The Great Southern Trendkill“, aber erst mit „Enter The Hall“ [Hit!] und „Rise Up“ werden die gewohnt brutal riffenden Thrashknaller gezündet. Das nicht minder zackige „Storm“ dreht zwar ebenfalls konsequent im roten Bereich, donnert aber eher ereignislos vorbei, wohingegen das überlange „World Turns Black“ und erst recht der Rausschmeißer „Hope“ [hier blitzt kurz wieder die Schwäche der Band für Power Metal auf] mit seinen diversen Parts, Frickelgitarren und einem exakt tickernden Drummer wesentlich mehr Aufmerksamkeit bzw. Langmut einfordert.
Spielerisch ist das alles wie immer mehr als kompetent umgesetzt und letztlich ist musikalische, wie persönliche Weiterentwicklung ja prinzipiell wünschenswert, was bei „War Of Words“ allerdings noch nicht durchgehend bzw. in letzter Konsequenz gelingt und manches [Keyboard-]Arrangement dann doch noch etwas bemüht, manche Komposition etwas langatmig geraten läßt.
Etwas mehr Stagnation und dafür mehr Stringenz bieten dagegen die Bonustracks, namentlich „Nature Of Humanity“ [Thrash à la FORBIDDEN], „No Control“ [ANNIHILATOR-meets-NUCLEAR ASSAULT-Style] und „This Is Hell“, was den irritierten, gemeinen Mosher wohl versöhnlich stimmen soll.

Fazit: Mit „War Of Words“ blicken HATRED bewusst über den Thrash-Tellerrand und wagen sich in unbekanntere Gewässer, um für sich und ihre Hörer neues Terrain abzustecken, nicht ohne den einen oder anderen Blick zurück zu werfen. Allemal eine satt produzierte, interessante und ebenso komplexe, wie brachiale Scheibe mit [nicht wenig] Konfliktpotential und noch Luft nach oben...

Trackliste:
01. D.E.T.Y.S.
02. Fuck The Zombie
03. Watch The Genocide
04. Chaos
05. Virus
06. War Of Words
07. Enter The Halls
08. Storm
09. Rise Up
10. World Turns Black
11. Hope – Train Of Thought
Bonustracks:
12. Nature Of Humanity
13. No Control
14. This Is Hell
Spielzeit: 01:09:32

Line-Up:
Matthias "Bacchus" Mauer - Vocals
Harald "Hudson" Schmitt - Bass
Frank "Kört" Schmauser - Guitars
Martin "Maddin" Köth - Guitars
Philipp "Flip" Klinger - Drums

Dirk Konz [dkay]
29.09.2015 | 21:51
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