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Cover von Heidevolk -- Velua
Band: Heidevolk Homepage Heidevolk bei Facebook Metalnews nach 'Heidevolk' durchsuchenHeidevolk
Album:Velua
Genre:Folk, Pagan Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:20.03.15
CD kaufen:'Heidevolk - Velua' bei amazon.de kaufen
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"Neues Thema, alter Sound"

HEIDEVOLK ist für viele seit Jahren der Inbegriff niederländischen Folk Metals. Nach einem Besetzungswechsel an einem der beiden Sängerposten – Joris den Boghtdrincker ist nach der Veröffentlichung des Vorgängeralbums "Batavi" Lars Vogel gewichen – soll es klanglich trotzdem wie gewohnt weitergehen. Das erste Album mit Lars am Mikrofon erscheint in diesem Frühjahr unter dem Titel "Velua". Das neue Konzeptalbum beschäftigt sich mit dem titelgebenden und größten niederländischen Waldgebiet Veluwe.

Der Opener "Winter Woede" zündet mit seinem schwungvollen Refrain erst nach ein paar Durchläufe wirklich, gräbt sich dann jedoch recht schnell in den Gehörgang ein und will ein Ohrwurm bleiben. Mit einem nicht minder schönen Refrain kann auch "Herboren In Vlammen" auf sich aufmerksam machen. Es sind besonders die zweistimmigen Refrains und Strophen, die HEIDEVOLKs Lieder das markante Extra verleihen. Das Arnheimer Sextett setzt damit auch beim neuen Langeisen auf Bewährtes und Bekanntes: Teils in härterer, teils in gezügelterer Gangart steht die Melodik klar im Vordergrund. Dennoch lässt sich stellenweise spüren, dass die Niederländer zunehmend gerne in die harte Kerbe schlagen und den schnelleren, schwungvolleren Melodien den Vorrang geben. Beim langsameren und feierlichen "De Hallen Van Mijn Vaderen" wirkt die Band vergleichsweise wenig von Herzen spielend. Das anschließende "De Vervloekte Jacht" stellt dazu einen klaren Kontrast dar, die Gitarren geben sich hier schmissig und zielstrebig. Darüber hinaus gibt es wenig Bewegung im Sound der Band, der nach wie vor aus reichlich Metal mit geringen folkigen Zutaten wie Fidel- oder Schlüsselgeigenpassagen besteht. Insgesamt fügt sich der neue Mit-Fronter Lars sehr gut in dieses Klangbild ein. Von einem Bruch nach dem Wechsel kann nicht die Rede sein. Eine kleine Überraschung bietet der letzte Track des Albums, "Vinland", denn er ist ausnahmsweise mal nicht auf Niederländisch verfasst. Der Rausschmeißer mit seinen rasanten Drums klingt in englischer Sprache an. In seiner Art erinnert er stark an " Nehalennia" vom 2010er Album "Uit Oude Grond". Als einziger Song auf "Velua" gehört der Fünfeinhalbminüter dabei nicht zum thematischen Veluwe-Komplex.

HEIDEVOLK entwickeln sich musikalisch auf "Velua" nicht merklich weiter, wenden ihr gewohntes System nach dem Historienschinken "Batavi" von 2012 nun bei einem zweiten Konzeptalbum an. Nach dem Motto "Never change a winning team" funktioniert die kohärente Klangwelt der Niederländer recht gut, droht jedoch langsam aber sicher in die Eintönigkeit abzudriften. Obwohl handwerkliche Einwandfreiheit attestiert werden muss, wirkt das so überraschungsfreie Album leider auch nur wenig passioniert. Im Blätterrauschen der geldrischen Veluwe fehlt es hier an Ideen.

Trackliste:
01. Winter Woede
02. Herboren In Vlammen
03. Urth
04. De Hallen Van Mijn Vaderen
05. De Vervloekte Jacht
06. Het Dwalende Licht
07. Drankgelag
08. Velua
09. Een Met De Storm
10. Richting De Wievenbelter
11. In Het Diepst Der Nacht
12. Vinland
Spielzeit: 00:56:16

Line-Up:
Joost Vellenknotscher - Drums
Lars Vogel - Vocals
Kevin Olinga - Guitars
Rowan Roodbaert - Bass
Mark Splintervuyscht - Vocals
Reamon Bomenbreker - Guitars
Sebastian Kronenberg [sebyK]
14.05.2015 | 22:06
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