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Cover von Helfahrt -- Drifa
Band: Helfahrt Homepage Helfahrt bei Facebook Metalnews nach 'Helfahrt' durchsuchenHelfahrt
Album:Drifa
Genre:Black Metal, Pagan Metal, Rock
Label:Trollzorn
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.04.10
CD kaufen:'Helfahrt - Drifa' bei amazon.de kaufen
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"Wikinger der Hölle"

Von eisigen Märchen und blühender Fantasie erzählen uns die deutschen Pagan Metaller [band]Helfahrt[/band]. Dieser Tage sind sie mit ihrem dritten Full-Length „Drifa“ zurück und haben sich klar an die Unterwelt geworfen. „Drifa“ ist ein kleines Überraschungspaket, dass so einige Freude bereitet.

Eigentlich stehen HELFAHRT ja vielmehr für sauberen Pagan Metal mit kleinen Black Metal Spritzern, welche aber bisher doch noch etwas in Schach gehalten wurden. Dieses Mal ist es andersherum, denn auf „Drifa“ dominiert das Schwarz. Und es passt ja auch sehr gut zum Albumtitel, denn Drifa, die Tochter des Gletscherriesen Jökulls, steht ihrerseits auch eher für eine düstere, eisige Landschaft, welche dem Black Metal atmosphärisch angedacht ist. Und HELFAHRT nehmen sich dieser Schiene raffiniert an, ohne ihre paganen Wurzeln zu verleugnen. Diese sind noch deutlich im Gesang und den Texten zu spüren und teilweise doch noch in den Riff-Strukturen und Melodien zu fühlen. Als abwechslungstiftend können auch die zwei akustischen Intermezzos bezeichnet werden, welche die recht schnellen Songs gut untermalen und verbinden. Hier zeigt sich auch die Schlagkapelle kreativ und beweist, dass sie sowohl begleitend ruhig, als auch treibend schnell und wuchtig spielen kann und neben Double-Bass und Blast Beats, sehr wohl auch in den rockigeren Gefilden bewandert ist. Rock ‚n‘ Roll ist auch ein ganz gutes Stichwort, denn dieser ist bei HELFAHRT auch kein Fremdbegriff. Durch diese intelligent arrangierten Stilenheiten gehen die Songs gut voran, klingen sehr durchdacht und bieten viele verschiedene Nuancen. Aber, und ein Aber muss hier gesetzt werden, manchmal scheinen HELFAHRT einfach zu viel zu wollen. Einige Taktwechsel klingen noch etwas wirr, teilweise kommen die Wechsel zu schnell und der Hörer ist sichtlich verwirrt. Doch dieses Aber ist im Vergleich zu den Leistungen dieser Platte doch recht klein, denn man hat eine Menge Spaß, wenn man „Drifa“ im Player rotieren lässt. Hier darf sich auf aggressive Songs, harmonische Melodien und kleinere Abschweifungen in afrikanische Gefilde gefreut werden, wie in „Abschied“. Die Wikinger haben sich ordentlich was angeeignet und die neuen Ideen auch gut verarbeitet. Neu ist das alles im riesigen Musikfirmament natürlich nicht, aber wenn es gut umgesetzt wird, gibt es da kaum etwas einzuwenden.

Um es auf den Punkt zu bringen, „Drifa“ klingt wie ein Versuch, MELECHESH mit HELRUNAR zu verbinden, den Fokus dann aber doch mehr in Richtung Pagan Metal zu legen. Eine gute Idee, welche vielleicht noch etwas mehr Zeit benötigt um so ausgereift zu sein, dass wirklich alles passt. „Drifa“ wird die Metalgemeinde sicher erfreuen und HELFAHRT noch ein Stück weiter dazu verhelfen, einen festen Stand zu manifestieren. Meine Anpieltipps: „Wenn Kälte Wärmt“ und „Zu Asche“.

Trackliste:
1. Wind
2. Drudnhax
3. Wenn Kälte wärmt
4. Abschied [Instrumental]
5. Drifa & Snior
6. Der Zeit entstellt
7. Auf dem Strome
8. Zu Asche
9. Staub [Instrumental]
Spielzeit: 00:52:21

Line-Up:
Max Marquardt - Vocals, Jew's Harp, Flutes
Sebastian Ludwig - Guitar, Vocals
Markus Klüpfel - Guitar
Tobias Ludwig - Bass, Jew's Harp
Andreas Mecker - Drums
Tobias Naumann [Necrologue]
23.04.2010 | 14:47
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