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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"In Shakespeares Gruselkabinett" | ||||||||||||||||||
| Während manch alteingesessene Formation derzeit schon dabei ist, ihr oftmals legendäres Debüt bereits zum zweiten Mal aufzunehmen, brachten es die britischen Ur-Metaller HELL in ihrer Gründungszeit nicht mal auf ein einziges Album. Das wurmte Prodzentenlegende Andy Sneap – selbst bekennender Fan der ersten Stunde – offenbar so sehr, dass er die Herren knappe dreißig Jahre später in sein Studio holte, um endlich ihr Debüt aufzunehmen. Alles, was auf „Human Remains“ zu hören ist, gab es also schon mal und wurde von den Herren HELL auch entweder als Demo aufgenommen oder zumindest im Live-Betrieb effektvoll umgesetzt, weshalb den enthaltenen Songs von vornherein ein gewisser Legendenstatus nicht abzusprechen ist. Dennoch hat sich das Material nach der Sneap’schen Frischzellenkur natürlich verändert und ist daher zwar noch als das ursprüngliche Liedgut zu erkennen, bringt jedoch 2011 einiges mehr an moderner Wucht mit sich. Aber genau dieser Umstand ist es ja, der „Human Remains“ zu dem Generationen übergreifenden Metal-Vergnügen macht, das es letztendlich ist: Wer die Band in ihren Anfangstagen erleben konnte, wird sich angesichts der direkt aus der NWoBHM importierten Riffs nebst zugehöriger Gruseleffekte über den Fortbestand der „alten Werte“ à la SPINAL TAP freuen, zumal dem Album in der Digipack-Version ja eine zweite CD beiliegt, auf der sich die Originalaufnahmen der Songs befinden. Doch auch die jüngere Generation dürfte dank der Tatsache, dass Meister Sneap die Songs mit seiner charakteristischen Produktion an aktuelle Hörgewohnheiten angeglichen hat, ebenfalls ihren Spaß an dem Ritt durch die Metal-Geisterbahn haben, der ja schließlich auch von der Band mit dem nötigen Augenzwinkern betrachtet wird. Viel wichtiger ist jedoch noch, dass „Human Remains“ vollkommen ungeachtet des historischen Kontexts ein absolut hochwertiges Heavy Metal-Album geworden ist – die Riffs von Songs wie dem bereits im Vorfeld veröffentlichten „On Earth As It Is In Hell“, „The Oppressors“, „The Devils Deadly Weapon“ oder auch jedem anderen Song dieses Albums dürften in Verbindung mit der göttlichen Melodien, die HELL aus den Fingern schütteln, den G-Punkt jedes Metalfans direkt stimulieren und können ohne weiteres als zeitlos angesehen werden. Abschließend sei hier noch ein großes Lob an Frontmann David Bower ausgesprochen, der die Songs einerseits mit grandiosem Gesang und Nummern wie „Plague And Fyre“ oder „The Oppressors“ obendrein mit fast schon bühnentauglichen Theater-Momenten anreichert – grandios! Texte über Macbeth, Pestausbrüche und naives Rumgedeible verpackt in edelstes Heavy Metal-Riffing, wie es nur die Briten zustande bringen nebst der entsprechend hochwertigen Produktion – mit „Human Remains“ erstrahlt ein beinahe vergessenes Stück Musikgeschichte in neuem Glanz. Dank mehr als hochwertigem Songwriting und augenzwinkernder Präsentation ist „Human Remains“ ein heißer Anwärter auf das Album des Jahres. | ||||||||||||||||||
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