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Band: Helloween Homepage Helloween bei Facebook Metalnews nach 'Helloween' durchsuchenHelloween
Album:7 Sinners
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Sony Music
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:29.10.10
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"Kürbis mit Keule"

Sind die Kürbisköpfe nach wie vor Metal? Diese Frage mussten sich HELLOWEEN nach dem für viele Fans arg gewöhnungsbedürftigen „Unarmed“ gefallen lassen. Aber zum Glück hatten die Hamburger ja schon im Zuge jener Veröffentlichung angekündigt, sich flugs ans Schmieden eines echten Stahlkochers zu machen.

Und so tönt „7 Sinners“ auch ganz schön düster und ruppig. „Where The Sinners“ Bleed beginnt mit einem breitbeinigen Endachtziger-Riff und mündet nach spannendem Aufbau in einen Chorus, der sofort im Ohr hängen bleibt. Gleiches gilt natürlich auch für das folgende „Are You Metal“, dessen dominante Keyboards sofort von den heftig riffenden Klampfen in die Schranken gewiesen werden. Nix mit eitel-fröhlich Sonnenschein – hier wird scharf geschossen. Und auch „Call Me Mr. Madman“, das „Perfect Gentleman“- Sequel klotzt ordentlich rein. Irgendwie merkt man der Scheibe an, dass man das klischeehafte Morgenstern-Cover nicht aus einer Bierlaune heraus gewählt hat. Bislang ein echter Volltreffer - und bei besagtem „Call Me Mr. Madman“ hört man auch wieder die typischen HELLOWEEN - Hooks heraus – es geht also noch. Und so treibt man es munter knüppelig weiter - „Long Live The King“ erinnert gar an die PRIESTs „Painkiller“-Phase - bis das Pop-Liedchen „The Smile Of the Sun“ für den ersten Verschnaufer sorgt. Der wird allerdings jäh vom fast thrashigen „You Stupid Mankind“ abgelöst, das teils mit unverschämt modernem Riffing daherlärmt. „If A Mountain Could Talk“ ist dagegen wieder HELLOWEEN pur: melodischer Speed Metal mit grandiosem Chorus und den typischen HELLOWEEN-Doppel-Leads– so möchte Ottonormalfan das. Danach wird die Brutalo-Brechstange wieder verstärkt eingesetzt, bis das mystische Intro „Not Yet Today“ das große Finale einläutet. „Far In The Future ist mit seinen fast acht Minuten nicht nur der längste Track des Albums, sondern auch der vom komplexen Aufbau her progressivste, inklusive early - BLACK SABBATH - Gesangslinien. Die Nummer braucht ein paar Durchläufe, entpuppt sich dann aber als Highlight, bei dem es stets neue Feinheiten zu entdecken gibt. Sehr schöner Abschluss.

Insgesamt haben wir es hier mit der härtesten HELLOWEEN – Scheibe seit dem Debüt zu tun, was schon mal von ordentlichen Portionen Mut und Wut zeugt. Keine Ahnung, warum die Kürbisse derart rabiat zu Werke gehen, aber es steht den alten Herren nicht schlecht zu Gesicht – so viel ist sicher. Wermutstropfen sind die ab und an etwas abgegriffenen Riff-Ideen sowie die nervigen, weil künstlich klingenden und für den Sound absolut überflüssigen Keyboards, die leider in jedem Track präsent sind, was vor allem die ganz harten Nummern etwas versaut. Aber egal, solange es nicht mehr zu meckern gibt, muss man Deutschlands Speed Metal – Pionieren ganz klar den dritten Frühling attestieren.

Trackliste:
01. Where The Sinners Go
02. Are You Metal?
03. Who Is Mr. Madman?
04. Raise The Noise
05. World Of Fantasy
06. Long Live The King
07. The Smile Of The Sun
08. You Stupid Mankind
09. If A Mountain Could Talk
10. The Sage, The Fool, The Sinner
11. My Sacrifice
12. Not Yet Today
13. Far In The Future
Spielzeit: 01:00:48

Line-Up:
Andi Deris - Vocals
Sascha Gerstner - Guitar
Michael Weikath - Guitar
Markus Grosskopf - Bass
Dani Löbel - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
28.10.2010 | 23:10
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