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Cover von Helloween -- Straight Out Of Hell
Band: Helloween Homepage Helloween bei Facebook Metalnews nach 'Helloween' durchsuchenHelloween
Album:Straight Out Of Hell
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Dragnet Columbia
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.01.13
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"Dezenter Blick zurück"

Vor nicht ganz drei Jahren traten die Hamburger Power Metal-Urväter HELLOWEEN zuletzt mit ihrer neuen Platte „7 Sinners“ in Erscheinung. Es folgten die wie üblich gut besuchten Tourneen sowie ein Auftritt auf dem allseits beliebten „Wacken Open Air“ und nun wird es konsequenterweise wieder Zeit für eine neue Platte. Selbige hört auf den martialischen Titel „Straight Out Of Hell“ und entstand mit Produzenten-Legende Charlie Bauerfeind im bandeigenen „MiSueno“-Studio auf Teneriffa.

Nun haben HELLOWEEN bereits in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, dass sie sich nur äußerst ungern kurz fassen und so wurde auch ihr neues Opus wieder mit einer Spielzeit von einer guten Stunde ausgestattet. Da passt natürlich viel Musik rein und so bietet auch „Straight Out Of Hell“ etliches an stilistischer Vielfalt: Das kündigt sich bereits mit dem Opener „Nabataea“ an, der mit sieben Minuten nicht gerade knapp bemessen ist und in sich etliche stilbildende Merkmale der Deris-Ära verbindet. Mit dem folgenden „World Of War“ geht es dann zunächst zurück in die Vergangenheit, denn die Nummer eröffnet wie ein klassischer HELLOWEEN-Song aus dem Lehrbuch, mutet in der Strophe jedoch deutlich moderner an und hätte so auch problemlos auf „7 Sinners“ zu finden sein können. Auf „Straight Out Of Hell“ begehen die Kürbisköppe also eine recht gekonnte Gradwanderung zwischen ihrem traditionsreichen Erbe und ihrer jüngeren Schaffensphase. Das äußert sich einerseits in Songs wie „Live Now“, „Asshole“ und „Wanna Be God“, in denen die Hanseaten reichlich heavy zuwerke gehen, das Ganze aber gleichzeitig mit geradezu poppigen Refrains und Melodien verquasen, was dann zu eben jener Zuckerguss-Heavyness führt, die man von der Truppe kennt – in der Ballade „Hold Me In Your Arms“ mag das zwar etwas ausufern, aber auch das ist man gewohnt. Auf der anderen Seite stehen dann Songs wie „Far From The Stars“, „Buring Sun“, „Years“ oder auch der Titeltrack, die bisweilen gar an legendäre Alben wie „The Time Of The Oath“ zu erinnern vermögen und somit insbesondere langjährigen HELLOWEEN-Fans dank ausladender Dual-Gitarren gut gefallen dürften und das Tempo auf „Straight Out Of Hell“ gehörig anheben. Was stört sind wie immer die gequälten Weltverbesserer-Texte nebst entsprechend dünnblütiger Sozialkritik sowie der arg effektbeladene Gesang von Meister Deris – in „Waiting For The Thunder“ ist es fast schon befremdlich, wenn des Mannes Stimme dann ausnahmsweise doch etwas direkter aus den Boxen kommt – allerdings wird man derartiges der Truppe nun auch nicht mehr abgewöhnen können. Was die Produktion angeht, so klingt „Straight Out Of Hell“ vor allem dank etwas stärker bratender Gitarren deutlich besser als sein Vorgänger, allerdings kommt die Saitenfraktion immer noch etwas matschig aus den Boxen, weshalb der Truppe hier ans Herz gelegt sei, in Zukunft wieder auf direkteren Gitarrensound zu setzen, der ein bisschen weniger weichgespült klingt.

„Srtraight Out Of Hell“ ist erneut ein ziemlich umfangreiches Album geworden, das seinem Vorgänger in nichts nachsteht und insbesondere dank eines dezenten Nickens in Richtung Vergangenheit zu überzeugen weiß. Zwar haben HELLOWEEN in der Vergangenheit schon deutlich besser Platten als diese hier gemacht, in jedem Fall rangiert die Truppe spätestens seit „Gambling With The Devil“ wieder auf einem konstant hohen Niveau – da verzeiht man auch das Augenkrebs verursachende Artwork.

Trackliste:
01. Nabataea
02. World Of War
03. Live Now
04. Far From The Stars
05. Burning Sun
06. Waiting For The Thunder
07. Hold Me In Your Arms
08. Wanna Be God
09. Straight Out Of Hell
10. Asshole
11. Years
12. Make Fire Catch The Fly
13. Church Breaks Down
Spielzeit: 01:01:06

Line-Up:
Andi Deris - Vocals
Michael Weikath - Guitar
Sascha Gerstner - Guitar
Markus Grosskopf - Bass
Dani Löble - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
16.01.2013 | 11:50
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