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Album:Cold
Genre:Black Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.03.09
CD kaufen:'Hellsaw - Cold' bei amazon.de kaufen
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"Seht ihr den Mond?"

Kaum ist die kalte Jahreszeit [so einigermaßen] vorbei, schon soll es wieder kalt werden. Am 28. März haben die österreichischen Schwarzmetaller HELLSAW eine Release-Show für ihre neueste Veröffentlichung „Cold“ gespielt. Der Auftritt lief scheinbar etwas deftig ab, denn Aries [der Mastermind] konnte man mit einem Darm eines Tieres [?], der über sein Gesicht verteilt war, bewundern. Nun gut, abgesehen davon wurde natürlich auch ihr neues Langeisen präsentiert. Eben jene CD liegt mir nun vor und ich darf ein paar Worte über die musikalischen Ergüsse der österreichischen Truppe loswerden.

Sehr vielseitig präsentieren sich die Black Metaller von HELLSAW auf ihrem neuesten Langeisen. Ganz ruhig startet man in die Scheibe und man denkt schon, dass das achtminütige „A Suicidal Journey“ ein reines Intro ist. Aber nein, bald wird daraus ein richtig kalter Black Metal Song. Munter geht’s weiter und HELLSAW wechseln hier zwischen rockigen Songs wie „I Saw Hell“, kurzen Intros „1°F“ und krachenden schwarzmetallischen Songs à la „Ache“ ab. Mit „Psycho Pastor“ hat man dann noch einen relativ ungewöhnlichen Song auf die Scheibe gepresst, der mit Sprachsamples arbeitet und auch eine kleine Geschichte erzählt. Mehr zu dem Song findet ihr im passenden Interview. Nun ist es ja gerade im Black Metal nicht unbedingt üblich, dass man so vielschichtige Alben auf die Menschheit loslässt. HELLSAW gewinnen aber natürlich so auch für eine größere Masse an Reiz. Etwas Rock’n’Roll hat ja schließlich noch niemandem geschadet. Diese Variabilität bringt aber natürlich auch die Gefahr mit, dass man sich in Gefilde begibt, auf denen man nicht so sicher sie ist, wie in seinem Ursprungsgebiet. Die Schwarzmetaller aus Österreich meistern den Spagat zwischen den Welten allerdings ziemlich gut, auch wenn man sich dabei hin und wieder an andere Bands erinnert fühlt. Ein wahres Highlight auf der Platte ist der Track „Der Harzwald“, der sehr episch und anmutig daherkommt. Den Wechsel zu Napalm Records merkt man vor allem an der Produktion, die dieses Mal sehr druckvoll und professionell ausgefallen ist. Respekt dafür. Wer HELLSAW kennt, der weiß, dass die Texte meistens sehr klischeefrei ausfallen. Satanismus kommt nur andeutungsweise vor und ansonsten singt man über die verschiedensten Dinge. Den Ausklang der Scheibe erledigt der Track „Subterranian Empire“, der noch einmal ein atmosphärisches Ambient-Werk geworden ist.

Gut, „Cold“ heißt die Scheibe und das wunderschöne Cover passt auch wie die Faust aufs Auge. Wie kalt ist aber die Musik? Das variiert. Manche Songs verströmen in der Tat diese norwegische Kälte, aber manche sind auch einfach etwas „wärmer“ und eingängiger ausgefallen. Das muss natürlich kein Nachteil sein. Insgesamt haben hier HELLSAW ein starkes drittes Album vorgelegt, das ihre Bekanntheit sicher steigern wird und viele aufgeschlossene Black Metal Fans glücklich machen wird. Ah ja, die limitierte Version kommt scheinbar noch mit einer DVD, die mir allerdings nicht vorliegt. Darauf kann man aber wohl Ausschnitte der Konzerte auf dem Ragnarök Festival und dem Under The Black Sun Festival finden.

Trackliste:
01. A Suicide Journey
02. The Black Death
03. Der Harzwald
04. 1°F
05. Cold Aeon
06. Psycho Pastor
07. Sulphur Prayer
08. I Saw Hell
09. Eyes of Ice
10. Moonrites Diabolicum
11. Ache
12. Subterranean Empire
Spielzeit: 00:46:48

Line-Up:
Aries - Vocals
Svart - Drums
Malthus - Guitars
Isiul - Guitars
Desderoth - Bass
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
03.04.2009 | 11:07
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