.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Helrunar
CD Review: Helrunar - Sól

Helrunar
Sól


Black Metal, Pagan Metal
6.5 von 7 Punkten
"Schon jetzt ein/das Highlight 2011"
CD Review: Helrunar - Grátr [Re-Release]

Helrunar
Grátr [Re-Release]


Black Metal, Pagan Metal
Keine Wertung
"Sinnvoller Re-Release"
Mehr aus den Genres
CD Review: Belenos - Yen Sonn Gardis

Belenos
Yen Sonn Gardis


Black Metal, Melodic Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Das wird ja immer besser!"
CD Review: Dark Funeral - Where Shadows Forever Reign

Dark Funeral
Where Shadows Forever Reign


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Ein Schritt vor in die Vergangenheit"
CD Review: Wolves In The Throne Room - Black Cascade

Wolves In The Throne Room
Black Cascade


Black Metal, Post/Avantgarde Black Metal
6 von 7 Punkten
"Rauer, härter, dunkler"
CD Review: Tenebrosus - Lost And Forgotten

Tenebrosus
Lost And Forgotten


Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Im Osten nichts Neues? Ganz im Gegenteil. Gerade in Polen, dem Land einiger Vorreiterbands... [mehr]"
CD Review: Mayhem - Esoteric Warfare

Mayhem
Esoteric Warfare


Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Fünfzigtausend Mollakkorde"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von Helrunar -- Baldr Ok Íss
Band: Helrunar Homepage Helrunar bei Facebook Metalnews nach 'Helrunar' durchsuchenHelrunar
Album:Baldr Ok Íss
Genre:Black Metal, Pagan Metal
Label:Lupus Lounge
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:26.10.07
CD kaufen:'Helrunar - Baldr Ok Íss' bei amazon.de kaufen
Share:

"Hier geht wenigstens noch was!"

Da schau an, Post von Lupus Lounge. Zuletzt haben mich auf diesem Label FARSOT sehr positiv überrascht und es wäre doch gelacht, sollten die weit bekannteren HELRUNAR mit ihrem neuen Longplayer „Baldr Ok Íss“ nicht mindestens gleichziehen. Zwei Jahre nach der allgewaltigen „Frostnacht“ sind HELRUNAR zurück aus dem Studio, um die [Pagan] Black Metal Szene erneut aufzumischen.

Erwachsener sind sie geworden. Das ist der erste Eindruck, den ich von „Baldr Ok Íss“ und HELRUNAR 2007 gewinne. Weitaus durchdachtere Passagen bieten sich mir an, in völligem Wohlgefallen in mein Ohr einzudringen. Mir scheint, als lege man mittlerweile doch mehr Wert auf Atmosphäre, statt auf zünftige Black Metal Blastbeats. Man spielt mitunter ein leichtes Verwirrspiel, denn während wir mit dem ersten „richtigen“ Song „Loka Logsaga“ noch ordentlich die Hütte abgeholzt bekommen, doch ist es eindeutig, die Mischung der verschiedenen Tempi, die dieses Album deutlich abwechslungsreicher macht, als die vorangegangene „Frostnacht“. Ich werde mich hüten, weitere Vergleiche zum Vorgänger zu ziehen, denn meiner Meinung nach ist ein Vergleich nicht angebracht, da beide Alben völlig unterschiedlich von einander sind, wenn auch demselben Stil treu bleibend. Klar, Blastbeats lassen sich zwar auch nicht vermissen, aber es sind eindeutig, die atmosphärischeren, schleppenderen Stellen, die mir sehr, sehr gut gefallen. Auf dass ich mich jetzt breit in die Nesseln setze, aber gewisse BURZUMsche Züge will ich zumindest bei „Schwarzer Frost“ erkannt haben. Zweifelsohne natürlich allein soundtechnisch schon um Welten besser. Merklich ruhiger geht es zwar erst ab der Hälfte des Albums mit Songs wie „Baldr“ oder „Winter“ zu, aber in sich stimmt als Ganzes einfach fast alles. Besonders die Drums gefallen mir hervorragend, denn abgesehen vom perfekten Spiel hat es mir der leichte Hall im Drumsound regelrecht angetan. Wenn wir allerdings schon bei der Instrumentierung sind, muss man logischerweise auch das mal wieder absolut stimmige Gitarrenspiel hervorheben, das HELRUNAR auch in diesem Jahr unverkennbar macht. Ich will mich sogar dazu hinreißen lassen, die Melodien insgesamt als runder und – ja – irgendwie prägnanter zu bezeichnen, als in den Jahren zuvor. Komplettiert wird das Ganze durch den Gesang, der kraftvoll und eiskalt wie eh und je zu überzeugen weiß. Besonders hervortun muss ich allerdings die klaren Gesänge bzw. das Gesprochene, denn diese Stimme geht zumindest mir durch und durch.
Mein einziger Kritikpunkt ist das leidige Thema der Abwechslung. Einige Songs könnten doch deutlich kürzer sein, als sie sind. Als Beispiel sei hier „Glámr“ genannt, in dem wir zwar einen absolut perfekten, ruhigen Zwischenpart mit gesprochenen Passagen hören, der allerdings später in einen absoluten Rifflangweiler ausartet. Hier hätte man sich gerne 2 Minuten des Songs klemmen können, denn beim Rest hat’s doch auch geklappt.

Fazit: HELRUNAR sollten wohl keinen ihrer Fans wirklich enttäuschen. Im Gegenteil, denn ich gehe schwer davon aus, dass man mit „Baldr Ok Íss“ eine Symbiose aus Eiseskälte und Höllenfeuer schaffen konnte, die gleichermaßen Geschwindigkeitsfreaks als auch Melodieverwöhnte auf den Plan zu rufen vermag. Von mir definitiv eine klare Empfehlung und für Lupus Lounge alles andere als ein Abriss der Qualitätsserie. So kommt jedenfalls gewaltige Vorfreude auf das Ultima Ratio Festival auf [03. November in Oberhausen].

Trackliste:
01. Dickichtgott
02. Loka Lögsaga
03. Schwarzer Frost
04 Baldr
05. Íss
06. Winter
07. Glámr
08. Hunta And Boga
09. Til Jardar
10. Baldrs Drauma
Spielzeit: 00:50:35

Line-Up:
Skald Draugir – Gesang
Dionysos – Gitarre
Alsvartr – Drums
Patrick Franken [Border]
26.10.2007 | 01:11
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin