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Album:Baldr Ok Íss
Genre:Black Metal, Pagan Metal
Label:Lupus Lounge
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:26.10.07
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"Hier geht wenigstens noch was!"

Da schau an, Post von Lupus Lounge. Zuletzt haben mich auf diesem Label FARSOT sehr positiv überrascht und es wäre doch gelacht, sollten die weit bekannteren HELRUNAR mit ihrem neuen Longplayer „Baldr Ok Íss“ nicht mindestens gleichziehen. Zwei Jahre nach der allgewaltigen „Frostnacht“ sind HELRUNAR zurück aus dem Studio, um die [Pagan] Black Metal Szene erneut aufzumischen.

Erwachsener sind sie geworden. Das ist der erste Eindruck, den ich von „Baldr Ok Íss“ und HELRUNAR 2007 gewinne. Weitaus durchdachtere Passagen bieten sich mir an, in völligem Wohlgefallen in mein Ohr einzudringen. Mir scheint, als lege man mittlerweile doch mehr Wert auf Atmosphäre, statt auf zünftige Black Metal Blastbeats. Man spielt mitunter ein leichtes Verwirrspiel, denn während wir mit dem ersten „richtigen“ Song „Loka Logsaga“ noch ordentlich die Hütte abgeholzt bekommen, doch ist es eindeutig, die Mischung der verschiedenen Tempi, die dieses Album deutlich abwechslungsreicher macht, als die vorangegangene „Frostnacht“. Ich werde mich hüten, weitere Vergleiche zum Vorgänger zu ziehen, denn meiner Meinung nach ist ein Vergleich nicht angebracht, da beide Alben völlig unterschiedlich von einander sind, wenn auch demselben Stil treu bleibend. Klar, Blastbeats lassen sich zwar auch nicht vermissen, aber es sind eindeutig, die atmosphärischeren, schleppenderen Stellen, die mir sehr, sehr gut gefallen. Auf dass ich mich jetzt breit in die Nesseln setze, aber gewisse BURZUMsche Züge will ich zumindest bei „Schwarzer Frost“ erkannt haben. Zweifelsohne natürlich allein soundtechnisch schon um Welten besser. Merklich ruhiger geht es zwar erst ab der Hälfte des Albums mit Songs wie „Baldr“ oder „Winter“ zu, aber in sich stimmt als Ganzes einfach fast alles. Besonders die Drums gefallen mir hervorragend, denn abgesehen vom perfekten Spiel hat es mir der leichte Hall im Drumsound regelrecht angetan. Wenn wir allerdings schon bei der Instrumentierung sind, muss man logischerweise auch das mal wieder absolut stimmige Gitarrenspiel hervorheben, das HELRUNAR auch in diesem Jahr unverkennbar macht. Ich will mich sogar dazu hinreißen lassen, die Melodien insgesamt als runder und – ja – irgendwie prägnanter zu bezeichnen, als in den Jahren zuvor. Komplettiert wird das Ganze durch den Gesang, der kraftvoll und eiskalt wie eh und je zu überzeugen weiß. Besonders hervortun muss ich allerdings die klaren Gesänge bzw. das Gesprochene, denn diese Stimme geht zumindest mir durch und durch.
Mein einziger Kritikpunkt ist das leidige Thema der Abwechslung. Einige Songs könnten doch deutlich kürzer sein, als sie sind. Als Beispiel sei hier „Glámr“ genannt, in dem wir zwar einen absolut perfekten, ruhigen Zwischenpart mit gesprochenen Passagen hören, der allerdings später in einen absoluten Rifflangweiler ausartet. Hier hätte man sich gerne 2 Minuten des Songs klemmen können, denn beim Rest hat’s doch auch geklappt.

Fazit: HELRUNAR sollten wohl keinen ihrer Fans wirklich enttäuschen. Im Gegenteil, denn ich gehe schwer davon aus, dass man mit „Baldr Ok Íss“ eine Symbiose aus Eiseskälte und Höllenfeuer schaffen konnte, die gleichermaßen Geschwindigkeitsfreaks als auch Melodieverwöhnte auf den Plan zu rufen vermag. Von mir definitiv eine klare Empfehlung und für Lupus Lounge alles andere als ein Abriss der Qualitätsserie. So kommt jedenfalls gewaltige Vorfreude auf das Ultima Ratio Festival auf [03. November in Oberhausen].

Trackliste:
01. Dickichtgott
02. Loka Lögsaga
03. Schwarzer Frost
04 Baldr
05. Íss
06. Winter
07. Glámr
08. Hunta And Boga
09. Til Jardar
10. Baldrs Drauma
Spielzeit: 00:50:35

Line-Up:
Skald Draugir – Gesang
Dionysos – Gitarre
Alsvartr – Drums
Patrick Franken [Border]
26.10.2007 | 01:11
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