.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Hexen
Reviews von Hexen
CD Review: Hexen - State Of Insurgency

Hexen
State Of Insurgency


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Explosives Debüt"
Mehr aus den Genres
CD Review: Garagedays - Dark And Cold

Garagedays
Dark And Cold


Heavy Metal, Thrash Metal
2.5 von 7 Punkten
"Luft schon raus?"
CD Review: Egoist - Ultra-Selfish Revolution

Egoist
Ultra-Selfish Revolution


Alternative, Modern Metal, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Talent Award 2009"
CD Review: Last Grain In The Hourglass - Following The River, Finding The Sea [EP]

Last Grain In The Hourglass
Following The River, Finding The Sea [EP]


Post Hardcore, Post Rock, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Garantiert nicht auf dem falschen Dampfer!"
CD Review: Powerworld - Powerworld

Powerworld
Powerworld


Heavy Metal, Melodic Metal
3 von 7 Punkten
"Kitsch lass nach..."
CD Review: Dio - At Donington UK: Live 1983 & 1987

Dio
At Donington UK: Live 1983 & 1987


Heavy Metal
Keine Wertung
"Vermächtnis, Teil 1"
CD Review: Madball - Hardcore Lives

Madball
Hardcore Lives


Hardcore
5 von 7 Punkten
"Der harte Kern stirbt nie..."
CD Review: Desaster - Live In Bamberg

Desaster
Live In Bamberg


Black/Thrash Metal
Keine Wertung
"Fränkischer Geburtstags-Mosh"
CD Review: Blues Pills - Blues Pills

Blues Pills
Blues Pills


Psychedelic, Retro Rock, Rock'n'Roll
6.5 von 7 Punkten
"Zehn wahnsinnig starke Songs"
CD Review: Vampillia - Some Nightmares Take You Aurora Rainbow Darkness

Vampillia
Some Nightmares Take You Aurora Rainbow Darkness


Avantgarde, Experimental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Wundertüte aus dem fernen Osten"
CD Review: Reaper - An Atheist Monument

Reaper
An Atheist Monument


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Im Geiste des Sensenmannes"
Cover von Hexen -- Being And Nothingness
Band: Hexen bei MySpace.com Metalnews nach 'Hexen' durchsuchenHexen
Album:Being And Nothingness
Genre:Heavy Metal, Progressive, Thrash Metal
Label:Pulverised Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.06.12
CD kaufen:'Hexen - Being And Nothingness' bei amazon.de kaufen
Share:

"L'Etre Et Le Néant"

„Being And Nothingness“, das ist nicht nur der Titel des neuen HEXEN-Albums, sondern auch die englische Übersetzung von „L’Etre Et Le Néant“, was wiederum der Titel eines Aufsatzes des französischen Philosophen Jean-Paul Sartre über das Individuum ist. Dass Individualität und Selbstbestimmung bei den Kaliforniern vier Jahre nach ihrem letzten Album „State Of Insurgency“ groß geschrieben werden, beweist ihr neues Album auf eindrucksvolle Art und Weise.

Passend zum hochtrabenden Titel geht es auf „Being And Nothingness“ auch reichlich verkopft zu, was hier allerdings absolut zu begrüßen ist und in jedem Fall eine Entwicklung seit „State Of Insurgency“ garantiert. Wer schon knappe zweieinhalb Minuten für die Einleitung braucht, der wird sich auch ansonsten nicht unbedingt kurz fassen und so sind bei HEXEN Songlängen jenseits der sechs Minuten an der Tagesordnung, vom viertelstündigen Rausschmeißer „Nocturne“ ganz zu schweigen. Doch dazu später mehr. Los geht’s nämlich mit dem noch vergleichsweise kompakten „Grave New World“, das zunächst auch mit kantigem Riffing eindeutig auf die Thrash Metal-Wurzeln der Jungens Bezug nimmt. Zunehmende Abwechslung offenbart allerdings rasch, dass HEXEN im neuen Jahr vermehrt mit der Progressivität flirten und angesichts des ansprechenden Resultats würde man es anders wohl auch kaum haben wollen, denn neben allerhand tauglichen Riffideen brilliert die Truppe auf „Being And Nothingness“ auch mit allerhand Gitarrenarbeit auf höchsten Niveau, die neuerdings gerne auch mal dezent neo-klassisch angehaucht ausfällt. Überhaupt ist es schön, dass den Kaliforniern bei all ihren unüberhörbar verschachtelten Arrangements weder Härte noch Eingängigkeit abhanden gekommen sind – während letzteres durch diverse Gänsehaut-verdächtige Melodieläufe erzeugt wird, garantieren sowohl der ruppige Gesang von Frontmann Andre Hartoonian als auch das Gleichgewicht aus den erwähnten ausladenden Songs und raueren Nummern wie „Private Hell“ und „The Nescient“ – die stellenweise auch aus der Feder von WARBRINGER stammen könnten - den nötigen Rumms. Mit dem erwähnt ausufernden „Nocturne“ kommt zum Schluss dann noch das Sahnestück der Platte, denn bei der nicht ganz 15-minütigen Komposition handelt es sich um eine Art „Album im Album“ – komplett mit Intro und ausgedehnter Spannungskurve, wobei die Herren hier nicht nur mit dezenten Keyboards experimentieren, sondern auch all die emotionalen Facetten der vorangegangenen Songs zu rekapitulieren scheinen – großes Kino!

Von manch einem vielleicht schon längst in die Vergessenheit verbannt, kehren HEXEN nach vier Jahren Eindrucksvoll ins Licht der Öffentlichkeit zurück und die Wartezeit hat sich mehr als gelohnt: Wie die vorangegangene Betrachtung gezeigt hat, ist es nahezu unmöglich, die Truppe mit einer anderen Band ihres Genres zu vergleichen, was doch sehr für die Eigenständigkeit der Mannen spricht. „Being And Nothingness“ ist mit Sicherheit eines der intelligentesten Thrash Metal-Alben der letzten Jahre.

Trackliste:
01. Macrocosm
02. Grave New World
03. Defcon Rising
04. Private Hell
05. Walk As Many, Stand As One
06. Stream Of Unconsciousness
07. Indefinite Archetype
08. The Nescient
09. Nocturne
Spielzeit: 00:53:07

Line-Up:
Andre Hartoonian - Vocals, Bass
Ronny Dorian - Guitar
Artak Tavaratsyan - Guitar
Carlos Cruz - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
08.06.2012 | 11:54
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin