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Album:State Of Insurgency
Genre:Thrash Metal
Label:Old School Metal Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:08.08.08
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"Explosives Debüt"

Wenn eine Band bei einem Label namens „Old School Metal Records“ unter Vertag ist, wird sie die harte Musik kaum neu erfinden. Entsprechend präsentieren sich die Kalifornier HEXEN auf ihrem Debüt „State Of Insurgency“ auch als stilechte Thrash Metal-Band der alten Schule und bekamen passend dazu auch noch ein Artwork von Meister Ed Repka persönlich spendiert.

Nach einem angenehm kurzen Intro eröffnet „Blast Radius“ die CD mit stampfenden Mid-Tempo-Riffs, die im Mittelteil in coole Bassläufe und melodische, teils neo-klassisch angehauchte Lead-Gitarren umschlagen. Bereits hier beweist die Band ihr herausragendes Können an den Instrumenten. Sänger und Bassist Andre Hartoonian passt mit seinem Stil, der irgendwo zwischen Tom Arya und Paul Baloff einzuordnen ist, hervorragend zu den tief in den 80ern verwurzelten Riffs, lässt allerdings einen gewissen Wiedererkennungswert vermissen. „Gas Chamber“ setzt die Platte merklich schneller fort, es treffen deutlich treibendere Riffs auf erneut melodische und höchst versierte Soli. Was die Musik von HEXEN allerdings in der derzeitigen Fülle von Thrash Metal-Formationen so einzigartig macht, ist, dass es sich überaus schwierig gestaltet, die Einflüsse der Band auszumachen: Zwar hört man Tracks wie etwa „The Serpent“ oder auch „Chaos Aggressor“ ihre thrashigen Wurzeln mehr als deutlich an, jedoch fällt es dem Zuhörer schwer, mit dem Finger auf eine bestimmte Band zu zeigen, die beim Songwriting Pate gestanden haben könnte. Eben diese Kombination aus Eigenständigkeit und Authentizität ist es, die der Band zu einem sehr individuellen Klangbild verhilft. Auch zeigen die oftmals zweistimmigen Gitarrenläufe, dass das Quartett beim Schreiben des Materials seinen Blick wohl auch nach England wendete – und was METALLICA in ihren Anfangstagen nicht geschadet hat, ist auch heute nicht verkehrt. Zudem erinnert „State Of Insurgency“ mit seinem rauen, unbearbeiteten Klang an den Sound von DEATH zu Zeiten von „Leprosy“, lässt aber gleichzeitig auch zeitgemäßen Druck nicht außen vor. Im Großen und Ganzen weiß HEXENs Debüt sowohl durch intelligent aufgebaute, abwechslungsreiche Songs als auch durch die schwer beeindruckenden Fähigkeiten der beteiligten Musiker zu begeistern: So findet man neben brachialen Thrashern wie „Knee Deep In The Dead“ oder dem Titeltrack auch gefühlvolle, spanisch beeinflusste Akustik-Stücke wie das Intro zu „Chaos Aggressor“ oder das Instrumental „Desolate Horizons“. Besonders überzeugt die Platte jedoch durch die furiose Gitarrenarbeit des Duos Ronny Dorian und James Lopez, die in jedem Track ein solistisches Feuerwerk der Superlative abbrennen. Insgesamt gibt es an „State Of Insurgency“ so gut wie Nichts auszusetzen, sieht man von kleineren Kinderkrankheiten wie beispielsweise dem wirklich unpassend und abrupt ausgeblendetem „Chaos Aggressor“ ab.

Auf ihrem Erstlingswerk präsentieren HEXEN eine überraschend eigenständige, ausgewogene Mischung aus Mid- und Uptempo-Songs, die vor guten Ideen fast aus den Näten platzt. Fans vom ehrlichen Metal der alten Schule sollten hier unbedingt zugreifen, Skeptiker überzeugen sich vorher noch anhand von „Gas Chamber“, „Chaos Aggressor“ oder „Seditions In Peacetime“.

Trackliste:
01. Blast Radius
02. Gas Chamber
03. Past Life
04. Knee Deep In The Dead
05. Chaos Aggressor
06. Bedlam Walls
07. The Serpent
08. No More Color
09. Mutiny And Betrayal
10. Seditions In Peacetime
11. Desolate Horizons
12. State Of Insurgency
13. Outro
Spielzeit: 00:56:05

Line-Up:
Andre Hartoonian - Bass/Vocals
Ronny Dorian - Guitars
James Lopez - Guitars
Carlos Cruz - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
01.08.2008 | 14:22
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