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Cover von Hierophant -- Peste
Band: Hierophant Homepage Hierophant bei Facebook Metalnews nach 'Hierophant' durchsuchenHierophant
Album:Peste
Genre:Crust, Hardcore, Sludge
Label:Bridge Nine Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.11.14
CD kaufen:'Hierophant - Peste' bei amazon.de kaufen
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"Bis der [Pest-]Arzt kommt"

Nur knapp eineinhalb Jahre nach „Great Mother: Holy Monster“ fackelt das italienische Crust/Black/Hardcore/Sludge-Quartett HIEROPHANT nicht lange und ballert uns „Peste“ um die Ohren, dass es nur so kracht.

Und während der Vorgänger mit seinen acht Songs in 27 Minuten noch ein wenig Freiraum für langsamere Passagen und ein wenig Melodie ließ, wurde dies augenscheinlich im Fall von „Peste“ als weitgehend überflüssig erachtet, denn in gerade mal 20 Minuten Spielzeit werden diesmal ganze zehn Lieder rausgeballert. Abgesehen von dem abschließenden, druckvoll-schleppenden und mit fast fünf Minuten Länge ein Viertel des Albums ausmachenden „Inferno“, wird hier das Gaspedal voll durchgetreten, wenig Federlesen betrieben und direkt auf den Punkt gespielt, ohne sich mit irgendwelchem Schnickschnack aufzuhalten. Somit ist der ganze Spuk meistens schon nach ein bis zwei Minuten vorbei. Doch genau diese Kompromisslosigkeit und Raserei sowie die damit verbundene Wucht macht die Stärke von „Peste“ aus, die vermutlich bei längerer Spielzeit schnell ermüdet hätte und irgendwann verpufft wäre. So fällt die aktuelle Scheibe von HIEROPHANT, bei denen gerne mal NAILS, TRAGEDY, ein bisschen NAPALM DEATH, die D-Beat-Veteranen WOLFBRIGADE oder auch die Landsleute von THE SECRET durchschimmern, eher in die Kategorie „kurz und knackig“, und auch der knarzige, dreckige Sound passt bestens zum zelebrierten Hardcore/Crust/D-Beat/Grind-Gewitter.

Machen wir es so kurz wie „Peste“ selbst: HIEROPHANT zeigen anno 2014, wo der Hammer hängt, und das in einer Gesamtspielzeit für eine „Full Length“, die manch andere Band für einen einzigen Song verbrät. Wer es richtig aggressiv, crustig, mit viel Wut im Bauch, direkt auf den Punkt gebracht und ohne irgendwelche Kinkerlitzchen mag, liegt bei der Abrissbirne „Peste“ jedenfalls genau richtig!

Trackliste:
01. Inganno
02. Masochismo
03. Nostalgia
04. Sadismo
05. Apatia
06. Paranoia
07. Sottomissione
08. Alienazione
09. Egoismo
10. Inferno
Spielzeit: 00:20:40

Line-Up:
Karl – Vocals
Lollo – Guitars
Steve – Guitars
Giacomo – Bass
Ben – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
21.11.2014 | 18:14
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