.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von High On Fire
CD Review: High On Fire - Snakes For The Divine

High On Fire
Snakes For The Divine


Hard Rock, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Der staubige Monolith"
CD Review: High On Fire - Death Is This Communion

High On Fire
Death Is This Communion


Doom Metal, Hard Rock
4.5 von 7 Punkten
"High Energy Hypnose"
CD Review: High On Fire - Blessed Black Wings

High On Fire
Blessed Black Wings


Hard Rock
3.5 von 7 Punkten
"Motörhead meets Slayer, wenn auch nur durchschnittlich"
Mehr aus den Genres
CD Review: The Eternal - Kartika [2 CD]

The Eternal
Kartika [2 CD]


Doom Metal, Gothic Metal, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Mal mit der Ruhe!"
CD Review: Jeff Scott Soto - Damage Control

Jeff Scott Soto
Damage Control


Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Stadionrock vom Sangesgott"
CD Review: Raging Speedhorn - Before The Sea Was Built

Raging Speedhorn
Before The Sea Was Built


Hardcore, Rock, Sludge
4 von 7 Punkten
"Schade."
CD Review: Trouble - Live In Los Angeles

Trouble
Live In Los Angeles


Doom Metal, Psychedelic
Keine Wertung
"Neustart gelungen, zumindest live..."
CD Review: Ohrenfeindt - Auf die Fresse ist umsonst

Ohrenfeindt
Auf die Fresse ist umsonst


Blues / Bluesrock, Hard Rock, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Auf die Fresse..."
CD Review: Nicke Borg Homeland - Ruins Of A Riot

Nicke Borg Homeland
Ruins Of A Riot


Pop, Rock
3 von 7 Punkten
"Langweilig!"
CD Review: Zodiac - Sonic Child

Zodiac
Sonic Child


Retro Rock
3 von 7 Punkten
"Uninspiriertes Geplätscher"
CD Review: Krieg - Transient

Krieg
Transient


Avantgarde, Black Metal, Crust
5.5 von 7 Punkten
"Heimatlosigkeit der Städte"
CD Review: Onkel Tom - H.E.L.D.

Onkel Tom
H.E.L.D.


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Songs aus jeder Lebenslage"
CD Review: Ophis - Abhorrence In Opulence

Ophis
Abhorrence In Opulence


Black/Death Metal, Death Metal, Doom Metal
6 von 7 Punkten
" Die Schlange, sie häutet sich und wächst..."
Cover von High On Fire -- De Vermis Mysteriis
Band: High On Fire Homepage High On Fire bei MySpace.com Metalnews nach 'High On Fire' durchsuchenHigh On Fire
Album:De Vermis Mysteriis
Genre:Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:20.04.12
CD kaufen:'High On Fire - De Vermis Mysteriis' bei amazon.de kaufen
Share:

"Zeitreisen als Killer-Konzept"

HIGH ON FIRE melden sich mit Album No. 6 seit Bandgründung anno 1998, „De Vermis Mysteriis“, mittlerweile via Century Media Records, zurück – und zwar mit einem regelrechten Paukenschlag!

Das Power-Trio aus Oakland um Doom-/Sludge-Tausendsassa Matt Pike [u.a. SLEEP] gelingt es auf „De Vermis Mysteriis“ [soviel wie „Die Geheimnisse des Wurms“, eine Anspielung auf ein fiktionales Zauberbuch eines gewissen Robert Bloch aus dem Jahr 1935, das später in den „Cthulu-Mythos“ von Horror-Altmeister H.P. Lovecraft aufgenommen wurde] nämlich scheinbar mühelos, den Vorgänger, „Snakes For The Divine“, mal eben zu toppen: mehr urwüchsiger Thrash [„Spiritual Rights“ mit unwiderstehlicher MOTÖRHEAD-Kante, „Romulus And Remus“], mehr ultraschwerer Doom [„Madness Of An Architect“] [kongenial zwischen SABBATH und CATHEDRAL], mehr Melodie [großartig und wiederum scheinbar schwerelos zwischen JIMI HENDRIX, SANTANA, BLACK SABBATH und SAINT VITUS pendelnd: „Samsara“].
„King Of Day“ wäre ebenfalls ein hervorragendes Beispiel der kompositorischen/spielerischen Güte/Qualität von HIGH ON FIRE anno 2012, denn hier halten sich Härte und Harmonie ganz herrlich die Waage.
Es geht aber natürlich immer noch brachialer, wovon neben dem o.g. „Romulus And Remus“ gerne auch „Warhorn“ Zeugnis ablegt, vom sperrig-wütenden Titeltrack ganz zu schweigen.
Neben dem Umstand, dass „De Vermis Mysteriis“ von CONVERGE-Gitarrist Kurt Ballou in seinen „God City Studios“ in Salem gewohnt hervorragend, ausgesprochen direkt und druckvoll produziert wurde, wäre außerdem eventuell noch von Interesse, dass es eine Art Konzept hinter dem aktuellen HIGH ON FIRE-Opus gibt, das Bandkopf Pike gerne wie folgt erläutert: „Ich hatte diese Idee zu Jesus und der Unbefleckten Empfängnis: Was wäre, wenn Jesus einen Zwilling gehabt hätte, der bei der Geburt starb und so Jesus das Leben ermöglichte [...] und dann zu einem Zeitreisenden geworden wäre? Er verbringt sein Leben damit, nach vorne zu reisen, bis er diese Schriftrolle eines alten chinesischen Alchimisten findet, der ein Serum aus dem Schwarzen Lotus [„Serums Of Liao“] gewinnt [...] und damit reist er [...]in der Zeit zurück, kann die Vergangenheit durch die Augen seiner Vorfahren sehen, doch seine Feinde können ihn töten, wenn sie denjenigen umbringen, durch dessen Augen er gerade blickt. Im Prinzip wacht er zu ungünstigen Zeiten in anderer Menschen Körper auf. [...] Wie auch immer – Zeitreisen ist ein absolutes Killer-Konzept.“
Wo der Mann Recht hat, hat er Recht.

HIGH ON FIRE machen mit ihrem sechsten Album jedenfalls auch dieses Mal keine Gefangenen/alles richtig und folglich kommt somit kein einziger Doom-/Sludge-Aficionado, der seinerzeit schon „Blessed Black Wings“ oder „Death Is This Communion“ verehrt hat, ungeschoren an „De Vermis Mysteriis“ vorbei...!

Trackliste:
01. Serums Of Liao
02. Bloody Knuckles
03. Fertile Green
04. Madness Of An Architect
05. Samsara
06. Spiritual Rights
07. King Of Days
08. De Vermis Mysteriis
09. Romulus And Remus
10. Warhorn

Bonus-Tracks der europäischen Version
und der limitierten Vinyl-Box:

11. Eyes And Teeth [Live]
12. Comet Down Hessian [Live]
13. Blood Of Zion [Live]
14.Speak In Tongues
Spielzeit: 00:52:37

Line-Up:
Matt Pike – Guitar & Vocals
Jeff Matz – Bass
Des Kensel – Drums

Dirk Konz [dkay]
10.05.2012 | 21:46
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin