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Cover von Hirax -- Immortal Legacy
Band: Hirax Homepage Hirax bei Facebook Metalnews nach 'Hirax' durchsuchenHirax
Album:Immortal Legacy
Genre:Thrash Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:21.02.14
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"Alles Gute zum 30.!"

HIRAX sind diese Thrash Metal-Band, die Mitte der 80er zwei äußerst wohl gelittene Alben veröffentlichte und sich dann in die Versenkung verabschiedete, um Anfang der 2000er aus irgendeinem Grund zum Liebling des Undergrounds zu avancieren. Seither hauen die Kalifornier praktisch im Jahrestakt neue Platten raus und halten dabei überraschenderweise konstant hohes Niveau. Mit ihrem neuen Album „Immortal Legacy“ debütieren die Herren bei SPV/Steamhammer.

Ein englisches Sprichwort besagt, man könne einem alten Hund keine neuen Tricks mehr beibringen. Im Falle von HIRAX hinkt dieser Vergleich bei genauerem Hinsehen allerdings von vornherein, denn die Band gleicht viel mehr einem alten Schlachtross – tut seit jeher ihren Dienst und hat uns noch nie im Stich gelassen. So bekommen Fans der Mannen auch mit „Immortal Legacy“ das, was sie von ihren Helden erwarten, nämlich Thrash Metal par excellence und ohne jegliche Kompromisse. Und während HIRAX schon im Eröffnungs-Doppel aus „Black Smoke“ und „Hellion Rising“ unüberhörbar nach sich selber klingen, macht sich die Formation hier doch nicht der Selbstkopie schuldig. Das mag einerseits am Sound dieser Platte liegen, denn „Immortal Legacy“ ist vielleicht das frischeste und best-klingendste Album, das die Kalifornier je veröffentlicht haben – kein Wunder, entstand die Scheibe doch unter der Aufsicht von Bill Metoyer, der sich auch schon um die „großen Brüder“ von SLAYER verdient machte. HIRAX setzen auf ihrem neuen Album auf scharfen, komprimierten Sound, der insbesondere dem präzisen Riffing der Mannschaft extrem zugutekommt. Musikalisch bieten die Herren dabei sicherlich nichts neues, verstehen es aber dank teilweise größer angelegter Songs und einiger wirklich guter weil unverbrauchter Einfälle, um ein Vielfaches spannender als auf dem ebenfalls gelungenen Vorgänger „El Rostro De La Muerte“ zu klingen. Man höre hierzu etwa „Tied To The Gallows Pole“ oder den trotz gerade mal zwei Minuten Spielzeit unverschämt groovenden Rausschmeißer „The World Will Burn“. Gut, die rein instrumentalen Zwischenstücke „Earthshaker“ und „S.O.W.“ wären wahrscheinlich verzichtbar gewesen, aber das Bass-Solo „Atlantis [Journey To Atlantis]“ macht doch einiges her. Vermutlich wäre ein Album wie „Immortal Legacy“ ohne den charakteristischen Gesang von Frontmann Katon W. de Pena auch weit weniger spannend weil lange nicht so individuell. Selbiger ist auch hier wieder etwas gewöhnungsbedürftig, denn teilweise keift der Mann schon arg unorthodox durch die Gegend, aber dennoch sei seine Leistung hier positiv hervorgehoben – so gut wie auf „Immortal Legacy“ klang Mr. de Pena schon lange nicht mehr.

HIRAX sind HIRAX und bleiben HIRAX. Die Traditions-Thrasher machen auf ihrem neuesten Album erwartungsgemäß keinerlei Experimente und liefern mit „Immortal Legacy“ eine kantige Thrash Metal-Platte aus dem Bilderbuch ab. Dennoch scheint den Kaliforniern die Aufmerksamkeit eines großen Labels gut zu tun, denn Katon und Konsorten klingen auf ihrer neuen Scheibe so unverbraucht, frisch und hungrig, als hätten sie eben erst angefangen. Alles Gute zum 30.!

Trackliste:
01. Black Smoke
02. Hellion Rising
03. Victims Of The Dead
04. Thunder Roar, The Conquest, La Boca De La Besita - The Mouth Of The Beast
05. Earthshaker
06. Tied To The Gallows Pole
07. Deceiver
08. Immortal Legacy
09. S.O.W.
10. Violence Of Action
11. Atlantis [Journey To Atlantis]
12. The World Will Burn
Spielzeit: 00:38:02

Line-Up:
Katon W. de Pena - Vocals
Lance Harrison - Guitar
Mike Guerrero - Guitar
Steve Harrison - Bass
Jorge Iacobellis - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
14.02.2014 | 08:15
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