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Cover von Hollywood Undead -- American Tragedy
Band: Hollywood Undead Homepage Hollywood Undead bei Facebook Metalnews nach 'Hollywood Undead' durchsuchenHollywood Undead
Album:American Tragedy
Genre:Alternative, Nu Metal, Pop
Label:Universal
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:16.09.11
CD kaufen:'Hollywood Undead - American Tragedy' bei amazon.de kaufen
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"Ihr werdet es hassen!"

2005 gegründet und mit bereits einem Album sowie einer Tour mit SONIC SYNDICATE im Rücken, schicken sich die Kalifornier von HOLLYWOOD UNDEAD nun an, mit ihrem zweiten Langeisen „American Tragedy“ richtig Alarm zu machen. Nach dem soliden, dennoch etwas durchwachsenen Auftakt gelingt dieses Vorhaben absolut.

Mit ihrer Mixtur aus Nu-Metal, Alternative, Pop und Hip Hop werden die Untoten zwar massig Hater auf den Plan rufen und sind so auch schlecht kategorisierbar, machen aber auf der Kehrtwende einfach nur verdammt viel Spaß. Im Gegensatz zum Erstling sind die Gitarren noch mal eine ganze Stufe in den Hintergrund gerückt, dafür kommen massiv Synthesizer, Auto-Tune-Vocals, fette Beats und der zeitweise fast EMINEM-artige Flow von MC Charlie Scene zum Einsatz. Zugegeben, mit Metal hat das nicht viel zu tun, nicht einmal wirklich mit Nu-Metal, der, wenn vorhanden, wohl am ehesten mit CRAZY TOWN oder hier und da auch mal mit P.O.D. vergleichbar wäre, dafür aber haben HOLLYWOOD UNDEAD ein Hit-Feuerwerk sondersgleichen zusammengezimmert. Tracks wie „Comin‘ In Hot“ oder „Hear Me Now“ dürften Freunde von urbanen Sounds ziemlich in Ekstase bringen, wohingegen der starke Opener „Been To Hell“ oder „Tendencies“ die modern metallische Fraktion freuen werden. Dazu gesellen sich dann Tanztempel-Geschichten wie „Gangsta Sexy“ oder so geniale Ausflüge wie das völlig kultige „Bullet“, das als FALLOUT BOY-Radio-Nummer mit Sommer-Sonne-Sonnenschein-Attitüde durchgehen könnte, dabei aber lediglich von Depressionen und Selbstmord handelt. Unbezahlbar.

Keine Frage, mit HOLLYWOOD UNDEAD hat die Szene eine absolute Zielscheibe gefunden, die in Zukunft sicher des Öfteren heftig unter Beschuss genommen werden wird. Diejenigen aber, die sich darauf einlassen, werden mit Abwechslungsreichtum, guter Laune, dicken Eiern und massig Party belohnt. „American Tragedy“ ist DAS Sommer-Album 2011 und macht damit eben jenen so versauten Sommer doch noch erträglich. Top!

Trackliste:
Been To Hell
02. Apologize
03. Comin‘ In Hot
04. My Town
05. I Don‘t Wanna Die
06. Hear Me Now
07. Gangsta Sexy
08. Glory
09. Lights Out
10. Coming Back Down
11. Bullet
12. Levitate
13. Pour Me
14. Tendencies
15. Mother Murder
16. Lump Your Head
17. Le Deux
18. S.C.A.V.A.
Spielzeit: 01:00:06

Line-Up:
Daniel Murillo - Gesang
J-Dog - Gesang, Keyboard, Rhythmusgitarre, Bass, Synthesizer
Johnny 3 Tears - Gesang
Charlie Scene - Gesang, Leadgitarre
Funny Man - Gesang
Da Kurlzz - Gesang, Percussion
Markus Jakob [shilrak]
09.09.2011 | 01:13
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