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Band: Horisont Homepage Horisont bei Facebook Metalnews nach 'Horisont' durchsuchenHorisont
Album:Odyssey
Genre:Blues / Bluesrock, Classic Rock, Prog Rock
Label:Rise Above Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:11.09.15
CD kaufen:'Horisont - Odyssey' bei amazon.de kaufen
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"2015 - Odyssee im Weltraum"

HORISONT aus Schweden legen mit „Odyssey“ nach zwei Jahren nunmehr den Nachfolger zu „Time Warriors“ vor, immer noch via des Retro-Styler-Labels Rise Above.

Nachdem bereits HORISONTs Zweitwerk, „Second Assault“, durchwegs überzeugen konnte und die Herren auch live [„Hammer Of Doom VII“, anyone?] nicht enttäuscht hatten, durfte man gespannt sein, was die diesjährige, vertonte Odyssee bereit halten würde. Nicht weniger als ein Quasi-Konzeptalbum mit futuristisch-utopischem Thema [„galaktische Herrenrasse, die mit der Erschaffung von Leben experimentiert und im Universum beginnt, Planeten zu bevölkern“] und die konsequente Weiterentwicklung des bisher gefahrenen Stils, will heißen: fetter, härterer Classic Rock mit eigenwilligen Breaks und Melodien, erweitert um [noch] mehr Seventies-Feeling, Dramatik [„The Night Stalker“], Psychedelic-, Prog- und Artrock-Tendenzen [Flamenco-Folk-Geklampfe bei „Flying“] und naiv-charmantes Science Fiction-Synthie-Spiel, wofür bereits der zehnminütige [!] Opener und Titeltrack ein Paradebeispiel abgibt.
Neu im Line-Up duelliert sich/harmoniert [ex-CHURCH OF MISERY-/ORDER OF ISRAFEL-Gitarrist] Tom Sutton trefflich mit Klampfenkollege Charlie Van Loo [„Break The Limit“], was hervorragend zum nach wie vor überbordenden Groove [man höre die Cowbell bei „Light My Way“] und Drive [„Bad News“] des Quintetts und Frontmann Axels herzbluttriefender Performance passt. Die musikalischen Koordinaten von HORISONT reichen dabei mittlerweile von QUEEN über JUDAS PRIEST bis BLUE ÖYSTER CULT bzw. längst darüber hinaus [bis in die Gefilde von Rock-Dinos Marke STYX, KANSAS und YES].
Erfreulicherweise gelingt es den Schweden bei all' den Einflüssen, all' der Opulenz aber tatsächlich, nie den roten Faden bzw. den Song aus den Augen zu verlieren, denn egal, wie lang, sperrig oder schwurbelig [das elegische, das Album beschließende „Timmarna“] ein Song auf „Odyssey“ auch erscheinen mag, die Arrangements, Riffs und Melodien sind durchdacht, spannend, nachvollziehbar und eben songdienlich, so dass der Hörer die ganze Spielzeit über gefordert und gut unterhalten bleibt.

Produziert wurde „Odyssey“ im „Studio Kust“ in Göteborg von/mit Henrik Magnusson, der für HORISONTs Science-Fiction-Retro-Rockopus einen ausladenden, aber dennoch warm-organischen Klang gezaubert hat. Erwähnenswert bleibt das gelungene „Perry Rhodan“-Gedächtnis-Cover-Artwork von Henrik Jacobsen und fertig ist ein weiterer Anwärter auf die [persönliche und ausgesprochen subjektive] Jahres-Top Ten des ausgehenden Jahres 2015. Klare Kaufempfehlung für sämtliche Retro-Rocker und Schnauzbartträger in ihren speckigen Bellbottom-Jeans und verschossenen, zu engen T-Shirts, die vermutlich ohnehin längst Tickets für die laufende Tour zusammen mit KADAVAR erstanden haben...!

Trackliste:
01. Odyssey
02. Break The Limit
03. Blind
04. Bad News
05. Light My Way
06. The Night Stalker
07. Flying
08. Back On The Streets
09. Beyond The Sun
10. Red Light
11. Stader Brinner
12. Timmarna
Spielzeit: 01:02:00

Line-Up:
Axel Söderberg – Vocals
Charlie Van Loo – Guitar
Tom Sutton – Guitar
Magnus Delborg – Bass
Pontus Jordan – Drums
Dirk Konz [dkay]
05.11.2015 | 17:25
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