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Cover von Horncrowned -- Casus Belli Antichristianus
Band: Horncrowned Homepage Horncrowned bei Facebook Metalnews nach 'Horncrowned' durchsuchenHorncrowned
Album:Casus Belli Antichristianus
Genre:Black Metal
Label:Ketzer Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:10.08.09
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"Kolumbianisches Export-Wunder"

Geh doch dorthin, wo der Pfeffer wächst. Und das machen wir heute auch, denn Grund für dieses Review sind die Schwarzmetaller HORNCROWNED aus Kolumbien. Ob da nun Pfeffer wächst oder nicht, das sei mal dahin gestellt, aber Black Metal sprießt dort ohne Zweifel und dies nicht zu knapp.

Die Jungs von HORNCROWNED spielen schon seit 2001 gemeinsam und haben sich der härteren Seite der dunkelsten aller Musikrichtungen verschrieben. Und beinahe prototypisch fauchen HORNCROWNED gegen die abendländische Kultur Jesus Christi mit Wut, Energie und Krieg. Dieser wird auch schon im Albumtitel beschrieben und der „Casus Belli Antichristianus“ ist ein Krieg voller Gewalt, Elend und Härte. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man auch meinen, man lausche einer GORGOROTH Platte oder auch MARDUKs „Plague Angel“. Schneller, kompromissloser Black Metal der vor Hass nur so überquillt; Eine Bösartigkeit untermalt durch Gesang, der wie die kotz-bittere Galle nach einer durchzechten Nacht klingt. Die pure Zerstörung.
Dazu kommt noch, dass die Jungs ihre Sache wirklich verstehen. Schnelles, aber abwechslungsreiches Drum-Bombardement geprägt durch Blastbeats und Double-Bass, ausgefeilte und verspielte Riffs mit einigen hochfrequenten Soli und Abschweifungen, aber auch stampfende Parts die mit Wucht und Kraft ihre Gegenspieler zerschmettern. „Casus Belli Antichristianus“ ist brachial, eine gigantische Klangwand, die vor Kampfeslust nur so schreit. Um es mit HORNCROWNEDs eigenen Worten zu sagen: Hyper Fast Church Burning Black Metal; Wohl in der Tat die Südamerikanischen GORGOROTH, die hier nur bisher noch nicht recht Fuß fassen konnten. Im Grunde nicht ganz nachvollziehbar, denn die dunklen Kolumbianer müssen sich wahrlich nicht verstecken. Zumal „Casus Belli Antichristianus“ schon das dritte Full-Length der Jungs ist und Berichten zufolge eine recht gleichbleibende Qualität durchgehalten wurde. HORNCROWNED sind keinesfalls Vorreiter oder Pioniere in irgendeinem Sinn, aber der Richtung, die sie gewählt haben stehen sie dennoch bereichernd zur Seite. Lobend sollte auch noch das Artwork erwähnt werden, sehr nett gezeichnetes Armageddon. Es muss ja nicht immer alles neu und unbekannt sein um gemocht zu werden.

Ich für meinen Teil kann nur dazu aufrufen, sich diese Platte mal zu Gemüte zu führen. Wer auf alte MARDUK Alben steht und misanthropisch-brutalen Black Metal genießen will, kommt um HORNCROWNED eigentlich nicht herum. Fies, Schnell, Kompromisslos und Solide. Die Jungs haben richtig Pfeffer im Hintern.

Trackliste:
1. Outbreak of War [Twilight of Fire]
2. Lucifer's Flamethrower Horde [Thy Demonical Squad]
3. Blackfire Stratocumulus [Pest arrival]
4. Diabolical Indoctrination [Extermination Agility]
5. Point Zero [Concentrated Fire]
6. Anticlericalism [Absolute Evil Supremacy]
7. Casus Belli Antichristianus [Pursuit to the Weaks]
8. Defeated Christ [Hellish Forces Deployment]
9. Goat's Troops Conquers [Ad infinitum]
Spielzeit: 00:39:39

Line-Up:
Demongoat - Guitar, Vocals
Dev Spectrum - Guitar
Perverssturm - Bass
Bombardier - Drums
Tobias Naumann [Necrologue]
22.12.2009 | 12:21
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