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Band: Horseback bei Facebook Metalnews nach 'Horseback' durchsuchenHorseback
Album:The Gorgon Tongue: Impale Golden Horn / Forbidden Planet [Re-Release]
Genre:Ambient, Psychedelic
Label:Relapse Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:20.05.11
CD kaufen:'Horseback - The Gorgon Tongue: Impale Golden Horn / Forbidden Planet [Re-Release]' bei amazon.de kaufen
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"Venus meets B[r]eezelebub"

HORSEBACK, das Geisteskind von Psycho-Ami Jenks Miller, haben letztes Jahr durch „The Invisible Mountain” über Relapse auf sich aufmerksam gemacht. Das Teil, das ursprünglich bereits 2009 über ein Kleinstlabel veröffentlicht wurde, bot einen kruden Mix aus der Americana-Phase von EARTH, psychedelischem Krautrock und verzerrten Black Metal-Vocals. Das musste erstmal verdaut werden. Da dies aber inzwischen geschehen ist, sind Relapse so nett und liefern jetzt den Nachschlag in Form eines Doppeldeckers namens „The Gorgon Tongue”.

Zum einen gibt es hier das „Impale Golden Horn”-Album von 2007 in einer aufgemotzen Version und zum anderen das aktuelle Album „Forbidden Planet”, das kurz vor dem Re-Release von „The Invisible Mountain” 2010 erschienen ist – allerdings nur in einer limitierten Auflage von 100 Stück auf MC [!]. Man muss dem Label wirklich dankbar für diesen Release sein, denn beide Werke sind viel zu schade, um als rare Obskuritäten für Insider in die Geschichte einzugehen.
„Impale Golden Horn” bietet mit „Finale”, „The Golden Horn” und „Laughing Celestial Architect” wunderschöne, instrumentale Ambient-Drone-Tracks, für die sich Justin K. Broadrick bestimmt zwei Finger und ein Ei abschneiden würde, um sie auf der nächsten JESU-Scheibe zu haben. Gerade der Opener „Finale”, lockere 17 Minuten lang, ist so schön, dass man am liebsten die CD essen würde, damit sie unwiderruflich ein Teil des eigenen Lebens wird. Der letzte Track von „Impale Golden Horn”, „Blood Fountain” könnte so ähnlich auch auf dem „Takk...”-Longplayer von SIGUR RÓS stehen. Hier zeigt Jenks, dass er nicht nur Black Metal-Gekeife drauf hat, sondern über eine richtig gute Stimme verfügt, die man öfter hören sollte . Gegen Ende fällt der Song mit jazzigen Drums und allerlei sonstigen Geräuschen in sich zusammen. Spätestens dann hat man die Gewissheit gerade ein ganz besonderes Album gehört zu haben. Es überrascht, wie einfach, ästhetisch und selbstbewusst „Impale Golden Horn” ist – gerade wenn man das schwer verdauliche, satanische und psychedelische Monster „The Invisible Mountain” kennt.
„Forbidden Planet” ist hingegen eine Art Symbiose aus „Impale Golden Horn” und „The Invisible Mountain”. Der blasphemische Wahnsinn tritt hier zugunsten von zum Teil schönen Ambientflächen, die zuweilen auch wieder ordentlich dronen, etwas in den Hintergrund, doch das verzerrte Gekrächze bleibt. Das muss man nicht mögen, sollte man aber.

„The Gorgon Tongue” ist ein tolles Klangerlebnis und muss einfach hohe Wellen schlagen. Zwei wunderbare Alben, die beinahe im tiefsten Underground versandet wären und jetzt doch völlig zurecht an die Oberfläche gespült werden. Jetzt muss diese Bastarde nur noch jemand kaufen.

Trackliste:
CD1 – „Impale Golden Horn” [2007]
01. Finale
02. The Golden Horn
03. Laughing Celestial Architect
04. Blood Fountain

CD2 – „Forbidden Planet” [2010]
01. Veil Of Maya [The Lamb Takes The Lion]
02. A High Ashen Breeze [Part 1]
03. A High Ashen Breeze [Part 2]
04. Alabaster Shithouse
05. A High Ashen Breeze [Part 3]
06. Introducing Blind Angels
Spielzeit: 01:24:44

Line-Up:
Jenks Miller
Michael Siegl [nnnon]
17.06.2011 | 19:09
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