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Band: Hour Of Penance Homepage Hour Of Penance bei Facebook Metalnews nach 'Hour Of Penance' durchsuchenHour Of Penance
Album:Paradogma
Genre:Brutal Death, Death Metal
Label:Unique Leader
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:26.03.10
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"Nicht kleckern, sondern klotzen!"

Nicht kleckern, sondern klotzen – so könnte die Weiterentwicklung der bislang ohnehin schon versierten Brutal Deather HOUR OF PENANCE aus Rom auf ihrem neuen Studioalbum umschrieben werden. Mit „Paradogma“ wird jedoch keine völlige Kurskorrektur vollzogen, dafür aber schlüssig und geschickt das eigene Klangspektrum erweitert und neben furiosen Blast-Beat-Gewittern neuen Elementen Einzug gewährt.

Dies zeigt sich nach dem düsteren Orchesterintro bereits beim Titelstück, das wesentlich vielschichtiger und geradezu episch aus den Boxen schallt. Natürlich setzen die Italiener nach wie vor auf weitgehend treibende und schnelle Songs [„Thousands Of Christs“], die durch das furiose Schlagzeugspiel von Mauro Mercurio unterstützt und angepeitscht werden. Jedoch nehmen HOUR OF PENANCE nun zwischendurch öfter mal clever das Tempo heraus, wobei neben kurzen Querverweisen auf solche Bands wie HATE ETERNAL, IMMOLATION oder auch NILE und ein wenig BEHEMOTH immer wieder neue Ideen und Einschübe aufblitzen, die „Paradogma“ zu einem spannenden und sehr guten Death-Metal-Album machen, das im Vergleich zum Vorgänger „The Vile Conception“ etwas andere Wege geht. Gerade das eher schleppende und Mid-Tempo-lastige „Malevolence Of The Righteous“ bedeutet Neuland für HOUR OF PENANCE, während „Caged Into Falsehood“ am besten die Weiterentwicklung der Band veranschaulicht, da in diesem Song alle Vorzüge der Band bestens auf den Punkt gebracht bzw. gespielt werden. Klasse! Auffallend sind auch die verbesserten und auf mehr Vielschichtigkeit ausgelegten heiseren Grunts von Francesco Paoli, der sich hörbar Gedanken über die Texte und Gesangslinien in Hinblick auf die Musik des Quartetts gemacht hat. Auch im Gitarrenbereich gibt es durchweg Positives verzeichnen, da neben Flitzefinger-Riffs und groovigen Passagen auch bei den Soli zugelegt werden konnte. Hinzu kommt mit „Apotheosis“ ein überraschend unkonventioneller und mutiger Track auf „Paradogma“ hinzu, der eher wie eine Mischung aus Death Metal, MESHUGGAH, FEAR FACTORY und ein wenig Black mit herausgebrüllten lateinischen Textpassagen anmutet, aber erstaunlicherweise ausgezeichnet funktioniert und sich als letzter Song bzw. Outro bestens in das restliche Material einfügt. Zusätzlich wartet das inzwischen vierte Studioalbum der Südländer mit einer wuchtigen, aber stets differenzierten Produktion auf, bei der die 16th Cellar Studios in Rom und die Hertz Studios in Polen ausgezeichnete Arbeit geleistet haben, zumal vor allem das Schlagzeug deutlich weniger klinisch klingt als auf dem Vorgänger.

„Paradogma“ ist ein sehr starkes, brutales und intensives Todesbleialbum geworden, das vor guten Ideen und musikalischer Vielseitigkeit nur so strotzt. Außerdem kann über die komplette Albumlänge die konstant hohe Qualität des Songmaterials gehalten werden, während mit Sinn und Verstand der Sound von HOUR OF PENANCE hier und da erweitert und dadurch hörbar bereichert wurde, ohne jedoch dabei den eigenen Stil in irgendeiner Weise völlig über Bord zu werfen – eine reife Leistung! Oder mit einem Wort: Bellissimo!

Trackliste:
01. Paradogma
02. Thousands Of Christs
03. The Woeful Eucharisty
04. Malevolence Of The Righteous
05. Caged Into Falsehood
06. Incestuous Dynasty Of Worms
07. Adversary Of Bigotry
08. Incontrovertible Doctrines
09. Spiritual Ravishment
10. Apotheosis
Spielzeit: 00:37:43

Line-Up:
Francesco Paoli – Vocals
Giulio Moschini – Guitar
Silvano Leone – Bass
Mauro Mercurio – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
19.03.2010 | 20:43
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