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Band: Hypnös Homepage  Metalnews nach 'Hypnös' durchsuchenHypnös
Album:Rabble Manifesto
Genre:Death Metal
Label:Morbid
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:04.07.05
CD kaufen:'Hypnös - Rabble Manifesto' bei amazon.de kaufen
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"Brunö is Bäck"

Keine Sorge, liebe Oldschool-Gemeinde: Sir Brunös Entdeckung des Umlauts machte aus HYPNOS HYPNöS und sonst überhaupt nix. Soll bedeuten: Die Musik ist nicht wirklich anders als auf dem Vorgänger „The Revenge Ride“, abgesehen von der Tatsache, dass man an vielen Stellen den Fuß mal etwas länger vom Gas genommen hat.

„Rabble Manifesto“ bietet Death Metal, wie er einem Anfang der Neunziger monatlich im dreckigen Dutzend um die Ohren gehauen wurde. Knüppel – Groove – Knüppel – Groove – Moshpart – Knüppel. Die ganze Chose hat durch die authentische Produktion (alles sehr höhenlastig – außerdem ist die Snare so dermaßen Oldschool, dass man meint, der Sound käm frisch aus dem Museum) denn auch ordentlich Charme und streift neben vielen weiteren alten Heroen sogar manchmal die seligen DVC - wahrlich nicht die schlechtesten Ideengeber. Auch textlich folgt man dem Trend vieler damaliger Kollegen und glänzt mit stark antireligiöser und extrem sozialkritischer Lyrik. Schön ist in dieser Hinsicht auch, dass alle Texte im Booklet kommentiert werden – auf die Art bekommt man eine Standleitung zum mentalen Kosmos des Künstlers.

Am besten gefallen mir HYPNöS immer dann, wenn sie vernünftig abblasten und Gitarrenhalter Butch Millz zeigen darf, dass er zu den Besseren seines Fachs zählt. Nachzuhören ist dies in der Mitgröhl-Nummer „Cleansing Extrema“, dem flotten „Krieg“ oder dem genial vertrackt strukturierten „Supernatural Race Disharmony“. Manche Leads haben schon fast DEATH-Charakter und gleichen die ansonsten überwiegend straight gehaltenen Songaufbauten in technischer Hinsicht prima wieder aus. Interessant sind auch die für Death Metal-Verhältnisse ziemlich Black Metal-mäßigen Vocals, die dem Ganzen einen eigenen Stempel aufdrücken.

Völlig in die Hose gegangen sind dagegen meiner Meinung nach die cleanen Gesangsparts von Boss Brunö, die man in „Black Nymph Reveals“ und vor allem dem abschließenden „At Death’s Door“ serviert bekommt. Letzteres ist instrumental und atmosphärisch eigentlich ein ziemliches Highlight, doch das LACRIMOSA-mäßige Geleiere vertreibt die wohlige Düsternis sofort wieder in den Hades und lässt unsereins schutzlos mit dem Jodel-Grauen zurück.

Insgesamt ist die Platte ziemlich pfundig, weswegen ich vorbehaltlos fünf Punkte verteile und Brunö bitten möchte, in Zukunft lieber das Growlen zu üben als auf verhinderten Gothic-Schwan zu machen. Danke!

Trackliste:
01. The Message
02. Drowned In Burial Mud
03. Cleansing Extrema
04. Krieg (The Alpha Paradox)
05. Tribe Fire Rituals
06. Firecult
07. 18 x 37 (Adrenalin Cult)
08. Supernatural Race Disharmony
09. Black Nymph Reveals
10. The Quisling Celebration
11. At Death’s Door


Marcus Italiani [Mattaru]
19.06.2005 | 23:46
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