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Band: Hypocrisy Homepage Hypocrisy bei Facebook Metalnews nach 'Hypocrisy' durchsuchenHypocrisy
Album:Catch 22 V.2.0.08
Genre:Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:09.05.08
CD kaufen:'Hypocrisy - Catch 22 V.2.0.08' bei amazon.de kaufen
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"Reloaded"

Nach sieben Studioalben, einer Auflösung und einer Reunion veröffentlichten HYPOCRISY im Jahr 2002 das Album "Catch 22". Die Band ließ sich von modernen Metalbands wie SLIPKNOT inspirieren und wollte nicht einfach ein weiteres atmosphärisches oder klassisches Metalalbum aufnehmen. Deswegen wurden dem Sound der Band einige an New Metal und Punk erinnernde Riffs, sowie viel klarer Gesang und ein paar freaky klingende Effekte hinzugefügt. Bei den Kritikern und vielen Fans kam das Album sehr gut an, blieb aber kommerziell dennoch hinter seinen Erwartungen zurück, wofür Frontmann, Produzent und Songwriter Peter Tägtgren vor allem den rohen Sound verantwortlich machte, der viele Hörer wohl doch eher abschreckte.

Im Jahr 2008 bekam das Album deshalb eine Kur in Form eines kompletten Remixes sowie der Neuaufnahme von sämtlichen Gitarren- und Gesangsspuren verpasst.
Das Ergebnis kann sich, wie war es anders zu erwarten, mehr als sehen lassen. Der alte Sound war tatsächlich teilweise etwas zu dumpf und basslastig. Das Album klingt nun klarer, besonders was die Arbeit an der Gitarre angeht. Man höre sich nur einmal das Eröffnungsriff von "Destroyed" an. Eindeutig eine Verbesserung.
Der Gesang klingt auch durchgehend transparenter und klarer. Leider werden die teilweise sehr coolen, eher cleanen Passagen, nun mehr gegrowlt, was zwar eher zum Death Metal passt, den HYPOCRISY nun einmal spielen, aber der Platte auch etwas von ihrem Charme nimmt. Nicht unbedingt eine durchgehende Verbesserung, aber sicher auch keine Änderung zum Schlechten.
Eine gute Idee war es, einige Rhythmusgitarren und Bridges weiter in den Vordergrund zu mischen. Man glaubt gar nicht, wie manche Riffs knallen können, die man vorher nur am Rande wahrnahm. Auch die paar Effekte, wie der verzerrte Schrei am Ende von "Don't Judge Me" beispielsweise, wurden verändert oder entfernt. Es lässt sich darüber streiten, ob das nötig war oder nicht. Überhaupt klingt zwar das Album als ganzes nun eindeutig besser, allerdings muss man den alten Aufnahmen lassen, dass sie auch einen gewissen Reiz besaßen und dass die rohe Produktion gut gepasst hat. Bis auf eine handvoll eher ungewöhnlicher Songideen lässt sich nun kein großer Unterschied mehr zum Rest der HYPOCRISY-Diskografie ausmachen.
Alle, die das Album noch nicht kennen, können sich übrigens, was die Qualitäten der Platte angeht, gerne an dem Review meines Vorgängers zur Version von 2002 orientieren.

Wer mit der alten Version seine Probleme hatte, sollte hier in jedem Fall mal reinhören. Alle, die damit ganz zufrieden waren, sollten nicht blind zugreifen, sondern erst mal Probehören, ob ihnen der bessere Sound die Anschaffung wert ist. Wer sich die Platte ganz neu zulegen will, der sollte sich an die Version von 2008 halten.

Trackliste:
01. Don't Judge Me
02. Destroyed
03. On The Edge Of Madness
04. A Public Puppet
05. Uncontrolled
06. Turn The Page
07. Hatred
08. Another Dead End [For Another Dead Man]
09. Seeds Of The Chosen One
10. All Turns Black
Spielzeit: 00:41:49

Line-Up:
Peter Tägtgren: Gesang, Gitarre, Keyboards
Lars Szöke: Schlagzeug
Mikael Hedlund: Bass
Nicolas Freund [Nicki]
02.05.2008 | 11:32
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