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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Hypocrisy -- Virus
Band: Hypocrisy Homepage  Metalnews nach 'Hypocrisy' durchsuchenHypocrisy
Album:Virus
Genre:Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.09.05
CD kaufen:'Hypocrisy - Virus' bei amazon.de kaufen
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"Hypocrisy covern Hypocrisy"

Da isser nun, der mittlerweile zehnte Longplayer in der 15-jährigen Bandgeschichte von HYPOCRISY. Wenn man mal Revue passieren lässt und sich überlegt, dass eigentlich vor sieben Jahren Schicht im Schacht sein sollte… Nun ja, Peter Tägtgren und seine Wiener Chorknaben sind zurück und es hat sich einiges geändert. Zwar nicht zwingend in musikalischer (bzw. in kompositorischer) Hinsicht, sondern eher von Besetzungsfreudiger Natur.

Uns Horgh, vormals Schlagwerker bei den Böse-Guckern von IMMORTAL, hockt mittlerweile hinter der Schießbude und HYPOCRISY Tour-Gitarrist Andreas Holma malträtiert die zweite Gitarre. Dass Horgh bei den Schweden eingestiegen ist, entpuppt sich als der beste Glücksgriff in Sachen Drummer, den Herr Tägtgren machen konnte. Lars Szöke war beileibe kein schlechter Stöckeschwinger, aber die Klasse eines Horgh hätte dieser niemals erreicht. Wahnsinn, wie der Hüne zum Teil in die Felle reinkloppt, man merkt richtig, wie er Lust auf diese Art von Musik hat.

Bei HYPOCRISY bleibt soundtechnisch alles beim Alten. Harte Death Metal Prügler („Warpath“) wechseln sich ab mit Mid-Tempo Stampfern („Let The Knife Do The Talking)“ und atmosphärischen Metal-Balladen („Living To Die“) alla „Deathrow (No Regrets)". Bei „Craving For Another Killing“ merkt man gleich nach den ersten zwei Sekunden, dass Horgh an dem Song mitgeschrieben hat. So IMMORTAL-lastig habe ich selten eine Death Metal Band gehört, der Song könnte schon fast als eine Weiterführung von IMMORTALs Song „Sons Of Northern Darkness“ gelten.

So weit so gut, aber dennoch bleiben die großen Überraschungen aus. „Virus“ klingt wie „HYPOCRISY spielen HYPOCRISY“. Nicht mehr, aber auch beileibe nicht weniger. Keine Band schafft es, den aggressiven Punch einer Death Metal Combo, mit der einer Black Metal Band (modernerer Art) und atmosphärischen Keyboard-Klangteppichen zu verknüpfen wie Monsieur Augenring aus Schweden. Jeder der HYPOCRISY kennt und liebt, wird auch an dieser Platte seine helle Freude dran haben, ganz sicher. Auch Einsteigern ist „Virus“ ohne Bedenken zu empfehlen, sind alle Trademarks drauf, die man bei den Vorgängeralben kennt. Dennoch fehlt dieses gewisse Etwas (lasst es mich an dieser Stelle „Feeling“ nennen).

Ich weiß noch ganz genau, wie mich damals die „Abducted“ weggeblasen hatte, wie ich mich bei der „Final Chapter“ gefühlt hatte, wie mir die „Catch 22“ völlig gegen den Strich ging. Aber bei der „Virus" weiß ich nach 50 Durchläufen immer noch nicht, woran ich genau bin. HYPOCRISY war immer eine Band für mich, bei der ich mit großen Emotionen rangegangen bin aber der aktuelle Output lässt mich eben dieses „Feeling“ (noch) missen. Aber wenn man den Faden weiterspinnt und sich vor Augen hält, dass es keine Band gibt, die ähnliche (qualitativ gute) Songs wie HYPOCRISY schreiben kann, dann vergebe ich dem Peter und warte auf den nächsten Output.

Als Fazit lässt sich es nur so weit sagen, dass jeder, der mindestens eine HYPOCRISY Platte sein eigen nennen kann, mit „Virus“ mehr als gut genug aufgehoben sein wird. Allen anderen kann ich eigentlich (neben der schon erwähnten „Abducted“) die „Virus“ wirklich nur empfehlen.

Trackliste:
1.XVI
2.War-path
3.Scrutinized
4.Fearless
5.Craving for another killing
6.Let the knife do the talking
7.A thousand lies
8.Incised before I've ceased
9.Blooddrenched
10.Compulsive Psychosis
11.Living to die
12. Hidden Track

+ Zwölf Track Live DVD


Lorenz von König [LvK]
01.10.2005 | 01:31
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