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Cover von IXXI -- Elect Darkness
Band: IXXI Homepage IXXI bei Facebook Metalnews nach 'IXXI' durchsuchenIXXI
Album:Elect Darkness
Genre:Black Metal, Melodic Black Metal, Rock'n'Roll
Label:Candlelight Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.03.09
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"Erlesene Düsternis"

Die überwiegend unsägliche Neue Deutsche Welle spülte mal einen Hit namens „Der Knutschfleck“ in die, von Dampfplauderer und Kassenbrille in Personalunion, Dieter Thomas Heck, gehostete Deutsche Hitparade. Die Interpretin seinerzeit hieß IXI und hat schon deshalb überhaupt nichts mit den gleichlautenden, schwedischen Black Metal-Kollegen von IXXI gemein, weil deren Name sich nämlich von der Schreibweise des 9. Septembers [09/11] in römischen Ziffern herleitet.
Ob die Namensgebung nun zynische Menschenverachtung, kalkulierte Provokation oder einfach nur misanthropische Black Metal-Attitüde demonstrieren soll, bleibt allemal dahingestellt.
Tatsache hingegen ist, dass die IXXI-Mannschaft sich aus diversen Stockholmer Black Metal-Kapellen wie ONDSKAPT, ZAVORASH, LIFELOVER und DYMHYMN rekrutiert, deren bisheriges musikalisches Schaffen mir zwar nicht geläufig ist, die aber auf „Elect Darkness“, dem bereits dritten Vollwerk, durchaus gekonnt und vielschichtig ihre Energien zu bündeln wissen.

„Underworld“ läutet das Album ein, ein DANZIG-ähnlicher Bastard aus Black Metal und Finsterrock, der die Ausrichtung von „Elect Darkness“ bereits ganz gut wiedergibt, wo Dissonanz und Melodie ebenso wie Genie und Wahnwitz recht nahe nebeneinander liegen.
Man gibt sich zwar durchaus glaubwürdig durch und durch schwarzmetallisch, flicht allerdings genügend Melodie und hin und wieder fast schon Rock-Allüren in die überwiegend im Mid-Tempo gehaltenen Kompositionen ein, über die Sänger Totalscorns fies schnarrende Gurgel predigt.
Die Riffs und Rhythmen von „Southern Tribes“ wecken sicherlich nicht ganz unabsichtlich Erinnerungen an SEPULTURA zu „Roots“-Zeiten und werden gefällig in einen echten Black Metal-Stampfer integriert. „Sinrush“ kommt mit prägnantem Mitbang-Riff und „Beyond The Rupture“ doomig mit rezitierten Vocals, hymnisch-melodischem Schlussteil und einem fast grölendem Totalscorn.
Gegen Ende gehen IXXI dann bei „Enthusiasm“, „Eastern Minions“ und „Northern Floods“ noch mal die Black Metal-Gäule durch, es regieren getrieben-melodische Leads, gelegentliche SEPULTURA-Gedächtnis-Riffs, bollernde Drums und fies gurgelnder Gesang.
„Vindicator“ kombiniert gekonnt herkömmlichen Heavy Metal-Groove und Black Metal-Chaos, während „A Bitter Lesson“ mit bitter-süßen Mollakkorden beginnt, bevor die Drums und Totalscorns Versuch an cleanem Gesang [was interessanterweise ein bisschen nach RAMMSTEIN-Lindemann klingt] dem Wohlklang das verdiente Ende bereiten.

Der Schubladenbegriff Black'n'Roll greift zwar auch hier nicht wirklich weit genug, um dem tief im pechschwarzen Metall verwurzelten Sound von IXXI gerecht werden zu können, aber irgendwo in der Schnittmenge aus Black Metal und noch nicht allzu kommerzialisierter, dreckstarrender, stahlnagelbewehrter Rockmusik könnte „Elect Darkness“ z.B. in der Nähe neuerer SATYRICON durchaus seinen verdienten Platz finden.

Trackliste:
01. Underworld
02. Western Plagues
03. Southern Tribes
04. Sinrush
05. Beyond The Rupture
06. Elect Darkness
07. Enthusiasm
08. Eastern Minions
09. Northern Floods
10. Vindicator
11. A Bitter Lesson
Spielzeit: 00:55:12

Line-Up:
Totalscorn - Vocals
Acerbus - Guitar
Nattdal - Guitar
Avsky - Bass
[Smoker - Drums]
Dirk Konz [dkay]
07.04.2009 | 22:08
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