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Cover von Icarus Witch -- Songs For The Lost
Band: Icarus Witch Homepage Icarus Witch bei MySpace.com Metalnews nach 'Icarus Witch' durchsuchenIcarus Witch
Album:Songs For The Lost
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Cruz Del Sur Music
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:30.11.07
CD kaufen:'Icarus Witch - Songs For The Lost' bei amazon.de kaufen
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"Definitiv keine Songs für Verlorene"

Nach der EP „Roses On White Lace“ und dem 2005er-Debut „Capture The Magic“ erscheint dieser Tage mit „Songs For The Lost“ das aktuelle Werk der Amerikaner von ICARUS WITCH. Im Gegensatz zum Debut stieß mit Quinn Lucas wieder ein zweiter Gitarrist zur Band, und an den Drums wurde JC Dwyer durch Eric Klinger ersetzt.

ICARUS WITCH bewegen sich stilistisch an der schmalen Grenze zwischen Heavy Rock und True Metal. Dementsprechend präsentieren sich auch die Einflüsse des Quintett, bei denen unter anderem JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN, QUEENSRYCHE, RAINBOW, W.A.S.P. und MÖTLEY CRÜE genannt werden.
Teilweise sind diese Einflüsse dann auch nicht zu überhören. Der Opener „Out For Blood“ ist beispielsweise Heavy Rock pur, wie ihn W.A.S.P. gerne zelebrieren, während bei „Nature Of The Beast“ im Stile der frühen Maiden ein dominanter Bass im Vordergrund steht.
Andererseits bringen ICARUS WITCH dann wieder eigene Ideen und neue Arrangements, wie bei der schönen Halbballade „The Sky Is Falling“ oder beim genialen Mid-Tempo-Stampfer „House Of Usher“ ganz klar zu hören ist.
Alle Musiker erledigen ihre Jobs fehlerfrei. Die Rhythmusgruppe gibt solide den Beat vor, die Gitarreros glänzen mit eingängigen Riffs und Sänger Matthew Bizilia überzeugt durch abwechslungsreichen Gesang. Er kann seine Stimme sehr gekonnt den jeweiligen Stücken anpassen. So meint der Hörer bei den Songs mit Maiden-Touch tatsächlich fast, Mister Dickinson wäre mit an Bord. Dann geht der Gesang auch mal in Richtung Rockröhre á la Joe Lynn Turner, und bei „Queen Of Lies“ hört sich Bizilia an wie ein Hybrid aus Geoff Tate und Vince Neil. Wie gesagt – sehr abwechslungsreich.
Sehr bemerkenswert ist auch noch die Coverversion von DEF LEPPARDS „Mirror, Mirror“, die fast das Original toppt. Für diesen Song wurde Joe Lynn Turner als Gastmusiker gewonnen, was mich ein bisschen wundert, wo Matthew Bizilia ihm ja eigentlich in nichts nachsteht. Aber offenbar war dies ein besonderer Wunsch der Band.

ICARUS WITCH liefern mit „Songs For The Lost“ ein vielseitiges und eingängiges Album ab. Sie vermischen die Anleihen, die sie sich von den Großen des Genres holen, gekonnt mit ihren eigenen Ideen und produzieren damit wirkliche Ohrwürmer. „Songs For The Lost“ ist eine beachtenswerte Scheibe, die Hard Rock- und True Metal-Fans gleichermaßen ansprechen dürfte. Ich empfehle beiden Gruppierungen, unbedingt mal reinzuhören.

Trackliste:
01. Out For Blood
02. Written In The Stars
03. The Sky Is Falling
04. Nature Of The Beast
05. Mirror Mirror
06. Queen Of Lies
07. Devils Hour
08. House Of Usher
09. Afterlife
10. Smoke And Mirrors
Spielzeit: 00:46:43

Line-Up:
Matthew Bizilia - Vocals
Quinn Lukas - Guitar
Steve Pollick - Guitar
Jason Myers - Bass
Eric Klinger - Drums
Steffen Münch [wizard] | 01.12.2007 | 21:32

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