.: SUCHE
Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Definitiv keine Songs für Verlorene" | ||||||||||||||||||
| Nach der EP „Roses On White Lace“ und dem 2005er-Debut „Capture The Magic“ erscheint dieser Tage mit „Songs For The Lost“ das aktuelle Werk der Amerikaner von ICARUS WITCH. Im Gegensatz zum Debut stieß mit Quinn Lucas wieder ein zweiter Gitarrist zur Band, und an den Drums wurde JC Dwyer durch Eric Klinger ersetzt. ICARUS WITCH bewegen sich stilistisch an der schmalen Grenze zwischen Heavy Rock und True Metal. Dementsprechend präsentieren sich auch die Einflüsse des Quintett, bei denen unter anderem JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN, QUEENSRYCHE, RAINBOW, W.A.S.P. und MÖTLEY CRÜE genannt werden. Teilweise sind diese Einflüsse dann auch nicht zu überhören. Der Opener „Out For Blood“ ist beispielsweise Heavy Rock pur, wie ihn W.A.S.P. gerne zelebrieren, während bei „Nature Of The Beast“ im Stile der frühen Maiden ein dominanter Bass im Vordergrund steht. Andererseits bringen ICARUS WITCH dann wieder eigene Ideen und neue Arrangements, wie bei der schönen Halbballade „The Sky Is Falling“ oder beim genialen Mid-Tempo-Stampfer „House Of Usher“ ganz klar zu hören ist. Alle Musiker erledigen ihre Jobs fehlerfrei. Die Rhythmusgruppe gibt solide den Beat vor, die Gitarreros glänzen mit eingängigen Riffs und Sänger Matthew Bizilia überzeugt durch abwechslungsreichen Gesang. Er kann seine Stimme sehr gekonnt den jeweiligen Stücken anpassen. So meint der Hörer bei den Songs mit Maiden-Touch tatsächlich fast, Mister Dickinson wäre mit an Bord. Dann geht der Gesang auch mal in Richtung Rockröhre á la Joe Lynn Turner, und bei „Queen Of Lies“ hört sich Bizilia an wie ein Hybrid aus Geoff Tate und Vince Neil. Wie gesagt – sehr abwechslungsreich. Sehr bemerkenswert ist auch noch die Coverversion von DEF LEPPARDS „Mirror, Mirror“, die fast das Original toppt. Für diesen Song wurde Joe Lynn Turner als Gastmusiker gewonnen, was mich ein bisschen wundert, wo Matthew Bizilia ihm ja eigentlich in nichts nachsteht. Aber offenbar war dies ein besonderer Wunsch der Band. ICARUS WITCH liefern mit „Songs For The Lost“ ein vielseitiges und eingängiges Album ab. Sie vermischen die Anleihen, die sie sich von den Großen des Genres holen, gekonnt mit ihren eigenen Ideen und produzieren damit wirkliche Ohrwürmer. „Songs For The Lost“ ist eine beachtenswerte Scheibe, die Hard Rock- und True Metal-Fans gleichermaßen ansprechen dürfte. Ich empfehle beiden Gruppierungen, unbedingt mal reinzuhören. | ||||||||||||||||||
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