.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Grave Digger - Return Of The Reaper

Grave Digger
Return Of The Reaper


Heavy Metal, Teutonic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Die Rückkehr des Sensenmanns"
CD Review: Elexorien - Elexorien

Elexorien
Elexorien


Dark Metal, Heavy Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fesselndes Debüt"
CD Review: Doctor Speed - Face To Face

Doctor Speed
Face To Face


Heavy Metal
4 von 7 Punkten
"Rumpelfest für LowFi-Fans"
CD Review: Manowar - The Sons Of Odin [EP]

Manowar
The Sons Of Odin [EP]


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Bombast und Pathos"
CD Review: Rising - To Solemn Ash

Rising
To Solemn Ash


Hard Rock, Heavy Metal, Sludge
6 von 7 Punkten
"Aufsteigender Ast!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Ice Vinland -- Masters Of The Sea [Re-Release]
Band: Ice Vinland Homepage Ice Vinland bei Facebook Metalnews nach 'Ice Vinland' durchsuchenIce Vinland
Album:Masters Of The Sea [Re-Release]
Genre:Heavy Metal, US-Metal
Label:Pure Steel
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:27.05.11
Share:

"Als die Vikinger nach Kalifornien kamen"

Bei einem Bandnamen wie ICE VINLAND und dem hier präsentierten Artwork möchte man schnell eine Viking- bzw. Folk Metal-Band vermuten – im Falle von „Masters Of The Sea“ ist jedoch nur wenig abwegiger. Die Kanadier haben sich nämlich ganz und gar dem klassischen US Metal verschrieben und veröffentlichen mit „Masters Of The Sea“ ihr eigentlich schon 1998 erschienenes Debüt erneut.

Zwar überzeugt auch das oberpeinliche, weil minutenlange und gesprochene Intro zum eröffnenden „The Faithless Prophets“ noch nicht davon, dass ICE VINLAND nicht das sind, was Bandname und Plattencover vermuten lassen, allerdings sollen sich alle Zweifel bald zerstreuen: ICE VINLAND huldigen ab dem ersten Ton mit jeder Note den seligen 80er-Jahren und wandeln dabei auf den Spuren von HELSTAR zu Zeiten von „A Distant Thunder“ – und das obendrein auch noch verdammt authentisch, da Frontmann Damian Leif dem jungen James Rivera gar nicht so unähnlich ist. Auch die Instrumentalfraktion macht einen durchweg guten Job und begeistert nicht nur ab und an mit so manchem ebenso knackigem wie einfallsreichem Riff – man höre hierzu unbedingt „Children Of Sin“ – sondern bespaßen ihre Hörerschaft noch dazu mit ausufernden Gitarrenduellen. Auf der anderen Seite der Medaille stehen dann Hörspielmomente wie in der Mitte des Titeltracks, die ohne weiteres hätten wegrationalisiert werden dürfen, weil sie schlichtweg affig wirken und ein hochwertiges Album wie „Masters Of The Sea“ derartiges nun wirklich nicht verdient hat. Dankenswerterweise sind derlei Schnitzer jedoch die Ausnahme… Ähnlich den bereits erwähnten HELSTAR liebäugeln auch ICE VINLAND gekonnt mit der Progressivität, weshalb jeder, der sich auf „Masters Of The Sea“ einlässt, etwas Zeit mitbringen sollte, da Songlängen jenseits der sieben Minuten hier durchaus der Normalfall sind. Die Kanadier legen ihre Lieder durchweg episch an, was sich oftmals in atmosphärischen Instrumentalteilen niederschlägt, die ob einer gewissen Sperrigkeit an sich eine feine Sache sind, wenngleich die Truppe mit ausladenden Keyboards hin und wieder über das Ziel hinausschießt. Produziert ist „Masters Of The Sea“ ausgezeichnet, denn der organische Sound passt bestens zur tief in den 80ern verwurzelten Musik, wobei insbesondere Leifs Gesang mit einem leichten Halleffekt bestens zum Stil der Truppe passt.

ICE VINLAND klingen mit „Masters Of The Sea“ ebenso authentisch wie so manche stilbildende US Metal-Band, wobei man den Kanadiern dank hinreichendem Einfallsreichtum auch keinen Ideenklau vorwerfen kann. Wer findet, dass HELSTAR mit Alben wie „Glory Of Chaos“ irgendwie das Ziel aus den Augen verloren haben, wird sich bei ICE VINLAND vermutlich bestens aufgehoben fühlen.

Trackliste:
01. The Faithless Prophets
02. Masters Of The Sea
03. Children Of Sin
04. Life Of Illusions
05. Genesis Renewal
06. The New Best-Seller
07. God Bless You
Spielzeit: 00:48:08

Line-Up:
Damian Leif - Vocals
Loïss Darkstorm - Guitar
Richie Blacksmith - Guitar
Jon Ian Adams - Bass
Dan The Red - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
09.09.2011 | 14:09
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin